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Echter Steinfisch

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Echter Steinfisch
Datei:M.E. Blochii Systema ichthyologiae iconibus CX illustratum (1801) (14766409395).jpg

Echter Steinfisch (Synanceia verrucosa)

Systematik
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Drachenkopfverwandte (Scorpaenoidei)
Familie: Synanceiidae
Unterfamilie: Steinfische (Synanceiinae)
Gattung: Synanceia
Art: Echter Steinfisch
Wissenschaftlicher Name
Synanceia verrucosa
Bloch & Schneider, 1801

Der Echte Steinfisch<ref name="Bergbauer_und_Kirschner" /> oder Steinfisch<ref name="fishbase" /> (Synanceia verrucosa) ist ein Vertreter der Unterfamilie der Steinfische (Synanceiinae). Er ist ein gut getarnter Lauerjäger, seine Stachelstrahlen der Rückenflosse sind mit Giftdrüsen verbunden.<ref name="Bergbauer_und_Kirschner" /><ref name="fishbase" />

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Echte Steinfisch erreicht gewöhnlich eine Gesamtlänge von 27 cm und maximal eine Standardlänge von 40 cm. Er ist extrem gut getarnt, seine Färbung passt zu seiner Umgebung.<ref name="fishbase" /> Er sieht aus wie ein überkrusteter Stein oder ein Klumpen Korallen, die Tiere sind gewöhnlich braun oder grau mit Flecken von gelb, orange oder rot.<ref name="mc" />

Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten]

Der Echte Steinfisch kommt im Indopazifik vor, im Roten Meer und vor dem östlichen Afrika bis Französisch-Polynesien, nördlich bis zu den Ryūkyū-Inseln und Ogasawara-guntō (beide Japan) und nach Süden bis Queensland, Australien.<ref name="fishbase" />

Im April 2010 wurde ein 30 cm TL Exemplar an der Mittelmeerküste Israels mit einem mehrwandigen Netz für die Grundfischerei (Trammelnetz) gefangen. Am wahrscheinlichsten ist ein Eindringen als pelagische Larve, jedoch kann trotz der Schwerfälligkeit der Art nicht ausgeschlossen werden, dass ein adultes Exemplar am Boden schwimmend über den Sueskanal eingewandert ist. Auch ein Entkommen aus einem Aquarium ist möglich, allerdings wird nach bestem Wissen von Edelist et al. diese Art nicht in Israel für die Aquaristik gehandelt.<ref name="edelist" />

Der Echte Steinfisch lebt auf dem Sand- oder Geröllboden von Saumriffen, Riffdächern und flachen Lagunen. Bei Ebbe ist er auch in Gezeitentümpeln zu finden. Er ist im Substrat gut getarnt und manchmal von Algen bedeckt.<ref name="fishbase" />

Ernährung[Bearbeiten]

Der Echte Steinfisch frisst Fische und Krebstiere.<ref name="fishbase" />

Nutzung[Bearbeiten]

Gelegentlich wird der Echte Steinfisch auf Märkten angeboten, in Hongkong auf dem Lebendfischmarkt.<ref name="fishbase" />

Toxizität[Bearbeiten]

Datei:Stone Fish at AQWA SMC2006.jpg
Synanceia verrucosa in einem öffentlichen Aquarium

An der Basis der Stacheln der Rückenflosse befindet sich jeweils eine große Giftdrüse.<ref name="fishbase" /> Die Stacheln sind scharf und steif und können Stiefelsohlen durchbrechen.<ref name="tay" />

Zu den Auswirkungen des Giftes gehören starke Schmerzen, Schock, Lähmung und Tod des Gewebes. Eine große Dosis kann für Menschen tödlich sein, im Allgemeinen für kleine Kinder, ältere Menschen und solche mit geschwächtem Immunsystem. Die medizinische Behandlung umfasst das Gegengift. Eine lokale Betäubung kann den Schmerz reduzieren. Erste Hilfe beinhaltet das Eintauchen der betroffenen Extremität in heißes Wasser; dies soll helfen, die Proteine im Gift zu denaturieren. Die Immobilisierung von Gift an der Penetrationsstelle mit Hilfe eines Tourniquets oder einer festen konstruktiven Bandagierung wird nicht mehr empfohlen. Überlebende Opfer können Nervenschäden haben, die zu lokaler Muskelatrophie führen können.<ref name="csl" />

Das Gift besteht aus einer Mischung von Proteinen, einschließlich des hämolytischen Stonustoxins, des proteinhaltigen Verrucotoxins und des kardiotoxischen Cardioleputins.<ref name="mc" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Echter Steinfisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikispecies: Synanceia verrucosa – Artenverzeichnis

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="fishbase">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Synanceia verrucosa, stonefish.] Fishbase, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juni 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name="mc">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Reef Stonefish, Synanceia verrucosa (Bloch & Schneider, 1801).] Australian Museum, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juni 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name="edelist">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Evidence for the occurrence of the Indo-Pacific stonefish, Synanceia verrucosa (Actinopterygii: Scorpaeniformes: Synanceiidae), in the Mediterranean Sea. In: Acta Ichthyologica et Piscatoria. 41. Jahrgang, Nr. 2, Vorlage:Cite book/Date, S. 129–131, doi:10.3750/AIP2011.41.2.09 (englisch, Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -11-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> <ref name="tay">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Toxic fish spine injury: lessons from 11 years experience. In: South Pacific Underwater Medicine Society Journal. 30. Jahrgang, Nr. 1, Vorlage:Cite book/Date, S. 7–8 (englisch, Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am 2. Juni 2013]). ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> <ref name="csl">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig First Aid for Marine Bites and Stings.] In: CSL Antivenom Handbook. www.toxinology.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 30. Juni 2014 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> <ref name="Bergbauer_und_Kirschner">Matthias Bergbauer, Manuela Kirschner: Was lebt in tropischen Meeren? Franckh-Kosmos Verlag, 2018, ISBN 978-3440159361, S. 54.</ref> </references>

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