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Ed Emshwiller

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Datei:Ed Emshwiller, RIT NandE Vol16Num9 1984 Nov8 Complete.jpg

Ed Emshwiller (* 16. Februar 1925 in Lansing, Michigan; † 27. Juli 1990 in Valencia, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Künstler, der für Science-Fiction-Illustrationen und experimentelle Videofilme bekannt geworden ist.<ref>SFE The Encyclopedia of science fictionː Ed Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Werdegang[Bearbeiten]

Edmund Alexander Emshwiller beendete sein Studium als Illustrator 1947 an der University of Michigan. 1949 heiratete er die Autorin Carol Emshwiller.<ref>Website Carol Emshwiller abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref> Zusammen mit seiner Frau zog er nach Paris und nahm dort ein postgraduales Studium in Grafik an der École des Beaux-Arts auf, welches er 1950 abschloss. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor: Susan Emshwiller,<ref>encyclopedia.com Susan J. Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref> die als Co-Autorin des Drehbuchs für den Film „Pollock“ bekannt wurde, der Autor Peter „Stoney“ Emshwiller<ref>IMDb: Stoney Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref> und die Botanikerin Eve Emshwiller.<ref>The University of Visconsin, Department Of Botany Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Eve Emshwiller (Memento vom 20. April 2013 im Internet Archive) Abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Von 1950 bis 1951 gehörte Emshwiller zur Art Students League of New York. Nam June Paik gehörte zu seinen Freunden.

Er lehrte an der Yale University, der University of California, Berkeley, der University at Buffalo, The State University of New York und anderen Universitäten. Emshwiller wurde Dekan am California Institute of the Arts.<ref>Experimental Television Centerː Ed Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Illustration[Bearbeiten]

Datei:Amazing stories 196011.jpg
Amazing stories, Titelblatt November, 1960

Von 1951 bis 1979 lebte Emshwiller in Levittown, New York. Er fertigte Titelblätter und Illustrationen für die Science Fiction Magazine Galaxy, Astounding, Fantastic Story Magazine, The Magazine of Fantasy & Science Fiction und viele andere. Weil er mit unterschiedlichen Techniken experimentierte, gibt es keinen einheitlichen, sofort erkennbaren Stil.<ref>Pulpartistsː Ed Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Emshwiller wurde zusammen mit Hannes Bok als bester „Titelblatt-Künstler“ des Jahres 1953 mit dem Hugo Award ausgezeichnet. Es folgten weitere Hugo Awards in den Jahren 1960, 1961, 1962 und 1964 in der Rubrik Professionelle Künstler. Der 1990 an Krebs verstorbene Emshwiller wurde postum 2007 mit der Mitgliedschaft in der Science Fiction and Fantasy Hall of Fame geehrt.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig science fiction awards database – Ed Emshwiller.] , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Sein Science-Fiction-Werk ist im California Institute of Arts archiviert und wurde von ihm mit Emsh, Ed Emsh oder Emsler signiert.<ref>Potrzebieː Emsh and Coye, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Video[Bearbeiten]

Ed Emshwiller kam aus dem Abstrakter Expressionismus über Science Fiction Illustration und 16-mm-Filme zur Videokunst. Für die frühen Videos arbeitete er mit Tänzern und Choreografen zusammen, Sequenzen von Tanz, Performance und Theater wurden integriert. Mit der Nicolais Dance Company unter der choreografischen Leitung von Alwin Nikolais arbeitete er für Dance Chromatic (1959).<ref>Fandangoː Ed Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Als einer der ersten Video Künstler experimentierte er mit Synthesizern und Computern.<ref>Electronic Arts Intermix: Ed Emshwiller. Abgerufen am 31. März 2018 (englisch)</ref> Er schuf Multimedia Performance wie in dem 38 min Film Relativity (1966). Mit Scape-Mates (1972) begann Emshwiller, Computeranimation mit Live-Performances zu kombinieren. Sunstone von 1979 ist in Zusammenarbeit mit Alvy Ray Smith entstanden. Ein Meilenstein auf der Entwicklung zur heutigen Computeranimation.<ref>la fondation Daniel Langloisː Ed Emshwiller Biografy, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Während seiner Laufbahn als Videokünstler erhielt Emshwiller ein Stipendium des TV Lab at Thirteen/WNET, New York, ein Stipendium am Zentrum für Musikforschung der University of California, San Diego, den Maya Deren Award und viele weitere Auszeichnungen.<ref>Experimental Television Centerː Ed Emshwiller, abgerufen am 17. August 2014 (englisch)</ref>

Emshwillers Videoarbeiten wurden international ausgestellt. Im Whitney Museum of American Art, dem Museum of Modern Art in New York, dem Everson Museum of Art, auf der Biennale von São Paulo, dem Internationalen Film Festival Rotterdam, den Internationalen Filmfestspielen Berlin, der documenta 6 und der documenta 8 in Kassel und an vielen weiteren Orten.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ed Emshwiller – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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