Edith Leyrer

Edith Leyrer (* 25. Oktober 1943<ref name="orf3229050">Wurstgulasch vom „Golden Girl“. In: ORF.at. 20. Oktober 2023, abgerufen am 20. Oktober 2023.</ref><ref name="wiwi">Edith Leyrer im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien</ref><ref name="verdienstzeichen">Auszeichnungen für Ossy Kolmann und Edith Leyrer. Rathauskorrespondenz vom 31. März 2004, abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin. Von 1978 bis 1993 wirkte sie im Kabarett Simpl in über 3500 Vorstellungen mit.
Leben[Bearbeiten]
Edith Leyrer wurde als Tochter eines Textilgroßhändlers und einer Konzertpianistin geboren.<ref name="cv">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Offizielle Website – Curriculum ( vom 13. August 2015 im Internet Archive). Abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> Zuerst besuchte sie eine Kinderschauspielschule, anschließend folgte eine Ausbildung bei Anna Lamberg-Offer sowie eine Ballettausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Rosalia Chladek.<ref name="whoiswho">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Who is Who in Österreich: Edith Leyrer ( vom 4. Dezember 2014 im Webarchiv archive.today)</ref><ref name="cv"/><ref name="verdienstzeichen"/>
Ihr erstes Engagement führte sie mit 16 Jahren ans Staatstheater Saarbrücken.<ref name="verdienstzeichen"/><ref name="whoiswho"/> Gerhard Bronner holte sie als Nachfolgerin von Louise Martini in das Ensemble rund um Bronner und Helmut Qualtinger nach Wien zurück. Unter der Regie von Bronner wirkte sie auch in der österreichischen TV-Kabarettserie Das Zeitventil mit.<ref name="whoiswho"/>
Von Marcel Prawy wurde sie für West Side Story an die Volksoper Wien engagiert, im Theater in der Josefstadt spielte sie unter anderem in Arthur Schnitzlers Drama Das Wort an der Seite von Klaus Maria Brandauer.<ref name="whoiswho"/>
1978 holte sie Martin Flossmann ans Kabarett Simpl, wo sie neben Louis Strasser, Tamara Stadnikow und Kurt Sobotka bis 1993 dem Ensemble angehörte und in über 3500 Vorstellungen mitwirkte.<ref>Geschichte des Kabarett Simpl</ref><ref name="whoiswho"/><ref name="verdienstzeichen"/>
Seit 1994 tritt sie als freischaffende Schauspielerin unter anderem in der Komödie am Kai, der Kleinen Komödie, der Freien Bühne Wieden, dem Festspielhaus St. Pölten, bei den Raimundfestspielen, im Stadttheater sowie in der Sommerarena Baden, den Sommerspielen Bad Hall, im Gloria Theater, im Metropol und im Linzer Chamäleon-Theater auf. Außerdem gibt sie Solo-Kabarettabende, unter anderem mit dem Tucholsky-Programm Gestern nicht – morgen nicht, heute sollst Du leben.<ref name="verdienstzeichen"/><ref>Kurier: Edith Leyrer als bitterböse Schwiegermutter. Artikel vom 5. Februar 2019, abgerufen am 16. Februar 2019.</ref> Unter der Regie von Christian Spatzek feierte sie im Februar 2020 in der Komödie am Kai neben Irene Budischowsky (Dorothy), Ulli Fessl (Rose), Margot Ganser-Skofic (Sophia) als Blanche in einer Bühnenadaption der Golden Girls Premiere.<ref>Golden Girls in der Komödie am Kai. In: komoedieamkai.at. Abgerufen am 7. Februar 2022.</ref><ref name="kurier401895578">Lisa Trompisch: Kabarett-Ikone Edith Leyrer: "Ich war nie besonders diplomatisch". In: Kurier.at. 6. Februar 2022, abgerufen am 7. Februar 2022.</ref>
Leyrer ist Ehrenpräsidentin der Make-a-wish Foundation Austria, einer Vereinigung die Herzenswünsche von schwerstkranken Kindern erfüllen möchte.<ref name="verdienstzeichen"/><ref name="whoiswho"/><ref>orf.at – Edith Leyrers Herzenswünsche. Artikel vom 29. Juni 2012, abgerufen am 13. Juli 2015.</ref> Sie ist mit dem Architekten Heinz Busch verheiratet.<ref name="kurier401895578" />
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2002: Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich<ref name="whoiswho"/><ref name="cv"/>
- 2004: Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien<ref name="verdienstzeichen"/>
- In Alland wurde die Edith-Leyrer-Gasse
{{#coordinates:48,0597|16,0715|
|dim=
|globe=
|name=Edith-Leyrergasse
|region=AT-3
|type=landmark
}} nach ihr benannt.
Filmografie[Bearbeiten]
Die Seite Vorlage:Column-multiple/styles.css hat keinen Inhalt.
- 1965: Geißel des Fleisches
- 1965: Die letzten Tage der Menschheit (Fernsehfilm)
- 1968: Wenn die kleinen Veilchen blüh’n (Fernsehfilm)
- 1970: Das Wort (Fernsehfilm)
- 1970: Der Weyland Casperl (Fernsehfilm)
- 1971: Gestrickte Spuren (Fernsehfilm)
- 1977: Eine moralische Nacht (Fernsehfilm)
- 1978: Lady Dracula
- 1982: Ohne Ball und ohne Netz (Fernsehfilm)
- 1992: Der Mann vom Eaton Place – The Mixer and the Distressed Diane
- 1997: Schlosshotel Orth (Fernsehserie, zwei Episoden)
- 1998: Frauen lügen nicht
- 2000: Tom Turbo – Die total verrückte Tante
- 2006–2007: Novotny & Maroudi – Zahngötter in Weiß (Fernsehserie, 5 Episoden)
Publikationen[Bearbeiten]
- 2009: Morgenland, Abendland, Burgenland: ausgewählte Witze, gemeinsam mit Ferdi Besim. Wien, Ibera-Verlag, 2009. ISBN 978-3-85052-280-9
Weblinks[Bearbeiten]
- Offizielle Website
- Vorlage:IMDb/1
- Edith Leyrer im Wien Geschichte Wiki der Stadt Wien
- Do schau her TYPISCH WIEN – Wiener Originale – Edith Leyrer auf w24.at
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Leyrer, Edith |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 25. Oktober 1943 |
| GEBURTSORT | Wien |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Kabarettist (Österreich)
- Filmschauspieler
- Theaterschauspieler
- Darstellender Künstler (Wien)
- Träger des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien
- Träger des Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich
- Österreicher
- Geboren 1943
- Frau