Edmund Feuster
Edmund Feuster (* 30. Mai 1954 in Jüchen, Kreis Neuss; † 7. April 2025 in Grevenbroich, Kreis Neuss)<ref>Trauer um Polit-Urgestein – Edmund Feuster im Alter von 70 Jahren gestorben.</ref> war ein deutscher Politiker (SPD) und war von 2000 bis 2005 Abgeordneter des nordrhein-westfälischen Landtags.
Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]
Edmund Feuster absolvierte eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und erlangte 1976 auf dem zweiten Bildungsweg seine Fachhochschulreife. Von 1976 bis 1979 studierte er Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Niederrhein mit dem Abschluss zum Diplom-Betriebswirt. Bis zu seiner Wahl in den Landtag im Jahr 2000 arbeitete er in verschiedenen Unternehmen, unter anderem in der Emhart Glass GmbH. Dort war er nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag 2005 wieder tätig und wechselte 2007 zum Bezirksverband der Arbeiterwohlfahrt in Essen.
Politik[Bearbeiten]
1976 trat Edmund Feuster in die SPD ein, von 1984 bis zu seinem Tod war er Mitglied des Rates der Stadt Grevenbroich. 1994 wurde er zum Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktion im Rat gewählt und hielt diese Funktion bis Ende 2009 inne. Von 2009 bis zu seinem Tod war er erster stellvertretender Bürgermeister der Stadt Grevenbroich.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Feuster ist erster „Vize“. ( vom 10. Januar 2010 im Internet Archive) Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ), 5. November 2009.</ref>
Von 1978 bis 1990 war er Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Grevenbroich-Kapellen.
Feuster war von 2000 bis 2005 ordentliches Mitglied des Verkehrsausschusses und des Ausschusses für Städtebau und Wohnungswesen im nordrhein-westfälischen Landtag. Im Jahr 2005 kandidierte er erfolglos für das Amt des Grevenbroicher Bürgermeisters und musste sich Axel Prümm geschlagen geben, der die Wahl gewann. Im gleichen Jahr verlor er auch seine erneute Kandidatur für den Düsseldorfer Landtag.
Die SPD im Rhein-Kreis Neuss kürte Feuster 2009, nach einer basisdemokratischen Abstimmung, erneut zum Kandidaten für den Landtag.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Klare Mehrheit für Feuster. ( vom 29. November 2009 im Internet Archive) Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ), 24. November 2009.</ref> Die anschließende Landtagswahl verlor er jedoch deutlich gegen Wiljo Wimmer (CDU).<ref>Landtagswahl: In Grevenbroich und im Kreis – CDU vorn (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ), 9. Mai 2010</ref>
Privates[Bearbeiten]
Edmund Feuster war verheiratet und hatte keine Kinder.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feuster, Edmund |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (SPD), MdL |
| GEBURTSDATUM | 30. Mai 1954 |
| GEBURTSORT | Jüchen, Kreis Neuss |
| STERBEDATUM | 7. April 2025 |
| STERBEORT | Grevenbroich, Kreis Neuss |
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