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Eduard Himml

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Eduard Himml (* 18. Juni 1820<ref>Augustin Weltzel: Geschichte der Stadt, Herrschaft und Festung Cosel. Selbstverlag Eduard Himml, Berlin 1866, S. 537.</ref> in Czienskowitz, Oberschlesien; † 13. August 1887 in Cosel, Oberschlesien)<ref name="KCL" /> war ein deutscher Verwaltungsjurist und preußischer Parlamentarier.

Leben[Bearbeiten]

Eduard Himml studierte an der Universität Breslau Rechtswissenschaften. 1839 wurde er Mitglied des Corps Borussia Breslau.<ref name="KCL">Kösener Corpslisten 1960, 78/293</ref> Nach dem Studium trat er zunächst in den preußischen Justizdienst ein und wurde Oberlandesgerichts-Assessor. Himml war von 1848 bis 1882 Landrat des Landkreises Cosel.<ref name="Jehke">Landkreis Cosel Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> Er wurde zum Geheimen Regierungsrat ernannt.<ref name="KCL" /> Er erhielt den Roten Adlerorden 3. Klasse und 1872 den Preußischen Kronenorden 3. Klasse am Erinnerungsbande.<ref name="Jehke" /> Himml war Besitzer des Rittergutes Krzanowitz bei Cosel in Oberschlesien.<ref name="KCL" /> Von 1855 bis 1858 saß er als Abgeordneter des Wahlkreises Oppeln 7 im Preußischen Abgeordnetenhaus. Er gehörte der Fraktion von Arnim an.

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernd Haunfelder: Biographisches Handbuch für das Preußische Abgeordnetenhaus 1849–1867 (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 5). Droste, Düsseldorf 1994, ISBN 3-7700-5181-5, S. 128.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />