Zum Inhalt springen

Egotronic

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden.
Datei:Egotronic at juicy beats 2010 5.jpg
Frontmann Torsun Burkhardt (2010)

Frontmann Torsun Burkhardt (2010)

Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Electropunk, Techno, Punkrock, Electroclash
Aktive Jahre
Gründung 2001
Auflösung 2022
Website www.egotronic.net
Letzte Besetzung
Gesang, Bass
Thorsten „Torsun“ Burkhardt († 2023)
Synthesizer
Kilian Teichgräber-Mittwoch (ab 2013)
Gitarre
Christian Schilgen (ab 2019)
Schlagzeug
Ben Schleicher (ab 2019)
Bass
Konrad Evas (ab 2019)
Ehemalige Mitglieder
Bass, Gesang
Hoerm (bis 2007)
Computer, Gesang
KT&F (2007–2010)
Computer
Tili (2010–2012)
Endi (2007–2013)
Chrue (2013–2019)
Schlagzeug
Roischi (2013–2019)

Egotronic war eine Berliner Electropunk-Band um den Frontmann Torsun Burkhardt, die elektronische Sounds mit einem rauen Sprechgesang kombinierte.

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Egotronic - Rock am Ring 2017-AL3713.jpg
Egotronic live beim Rock am Ring 2017

Nach einigen im Selbstverlag veröffentlichten Projekten kamen Egotronic 2005 bei dem Hamburger Label Audiolith Records unter, wo ihre Single Nein nein/Luxus veröffentlicht wurde. 2005 folgte zudem eine Tour durch Russland zusammen mit dem Künstler Plemo. 2006 veröffentlichte Audiolith das Album Die richtige Einstellung. 2007 erschien das zweite Album der Band, Lustprinzip.

Im April 2008 begannen die Arbeiten am dritten Album der Band, das im November 2008 unter dem Titel Egotronic veröffentlicht wurde.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 26. April 2008 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot, 24. April 2008</ref> Das vierte Album mit dem Titel Ausflug mit Freunden erschien im April 2010. Zum Film Gegengerade schrieb Egotronic den Soundtrack, dieser ist unter anderem mit Liedern von Slime und Pöbel & Gesocks bei Audiolith Records erschienen. Im Oktober 2011 kam das fünfte Album mit dem Titel Macht keinen Lärm heraus.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 3. März 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot, 26. Februar 2011</ref>

2022 war die Band in verschiedenen deutschen und österreichischen Städten auf Tour. Am 2. September 2022 verkündete der Sänger der Band, Torsun Burkhardt, dass die Gruppe im Anschluss an die letzten bereits geplanten Konzerte eine längere Pause einlegen werde; dies könne auch das dauerhafte Aus der Band bedeuten.<ref>Stefan Laurin: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Gleichzeitig gründete er mit Ehefrau Sina Synapse und Christian Schilgen (ebenfalls Egotronic) die Gruppe Torsun & The Stereotronics.

Im März 2023 gab Burkhardt bekannt, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein und sich einer palliativen Chemotherapie zu unterziehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Burkhardt starb am 30. Dezember 2023.<ref>Maline Hofmann: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Stil[Bearbeiten]

Stilistisch verbanden Egotronic die musikalische Haltung und gesellschaftskritischen Anspruch des politischen Electropunks mit Elementen des Electro oder Synthpop. Eine Besonderheit der Band war dabei der Gebrauch von C64- und Game-Boy-Sounds, die am PC produziert wurden.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> So wurden etwa Sounds eingebaut, die klassischen Computerspielen entlehnt sind; auch die Grafiken in den Musikvideos erinnern an alte Computerspiele oder sind diesen direkt entnommen. Egotronic arbeiteten auch häufig mit anderen Künstlern zusammen; so haben zum Beispiel Ira Atari, Ruede Sucre und JA!KOB von Frittenbude oder Rampue Gastauftritte bei verschiedenen Songs.

Inhalt und Aktivitäten[Bearbeiten]

Egotronic beteiligte sich an der Initiative I Can’t Relax in Deutschland. Auch in den Texten der Band wird häufig politisch Stellung bezogen, etwa zu den Debatten um Leitkultur, Jürgen Möllemann und Antisemitismus sowie mit dem Song Nicht nur Raver zu den Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen und den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Mügeln 2007. Da Egotronic den sogenannten Antideutschen nahestand, haben sie auch innerhalb der linken Szene Widerspruch ausgelöst.<ref>vgl. als Beispiel für die Auseinandersetzung: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 22. Juni 2010 im Internet Archive)</ref>

Für Aufmerksamkeit sorgte zudem Burkhardts Vertonung des englischen Hooligan-Songs Ten German Bombers im Rave-Stil von Scooter.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 4. Februar 2012 im Internet Archive), 10. April 2006</ref> Das Lied wurde zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 produziert und in den Sampler Ballermann: Die Weltmeister-Hits 2006 aufgenommen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Video zur Single Linksradikale (2019)<ref>Juri Sternburg: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> spielt auf die Feier zum 65. Geburtstag von Matthias Matussek an, an der prominente rechte Medienschaffende und neurechte Vordenker wie Erika Steinbach, Dieter Stein und Mario Müller, Mitglied der rechtsradikalen „Identitären Bewegung“, teilnahmen.<ref>Kai-Hinrich Renner: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Zusammen mit dem Musiker Björn Peng hat Burkhardt 2021 die Initiative Artists against Antisemitism ins Leben gerufen, die sich gegen Antisemitismus starkmacht.<ref> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Videos[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Musikcharts“ ist nicht vorhanden.

Datei:13-08-31 KBAN Egotronic 22.JPG
Torsun beim Kein-Bock-auf-Nazis-Festival in Düsseldorf, 2013
Datei:13-08-31 KBAN Egotronic 17.JPG
Kilian beim Kein Bock auf Nazis-Festival in Düsseldorf, 2013
Datei:13-08-31 KBAN Egotronic 23.JPG
Chrü beim Kein Bock auf Nazis-Festival in Düsseldorf, 2013

Singles und EPs[Bearbeiten]

  • 2005: Luxus/ Nein Nein
  • 2007: Lustprinzip
  • 2008: Kotzen (feat. Walter Schreifels)
  • 2009: Es muß stets hell für Gottes Auge sein
  • 2010: Was soll's (feat. Rüde & Yari)
  • 2010: Ich kanns nicht sagen (feat. Midimúm)
  • 2011: Rannte der Sonne hinterher (feat. Mirco)
  • 2013: The Lost Tapes EP
  • 2013: Glücksversprechen
  • 2014: Die Band der Vollidioten (feat. Crackhuren-Chor)
  • 2014: Noch nicht vorbei
  • 2014: Kriegserklärung (feat. Koljah)/ Dreck Scheisse Pisse (Split-Single mit Grim104)
  • 2015: Die richtige Einstellung
  • 2015: Berlin Calling
  • 2015: Exportschlager Leitkultur
  • 2015: Deutschland, Arschlock, fick dich! (feat. The Very Best Vegan Bacon)
  • 2016: Odenwald (feat. Johnny Weltraum)
  • 2016: Hallo Provinz
  • 2017: Scheiße bleibt Scheiße (feat. Alles.Scheisze)
  • 2017: Deine Melodie (feat. Jeans Team)
  • 2020: Meine Hotline

Alben[Bearbeiten]

Kompilationen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:HinweisbausteinVorlage:Wikidata-Registrierung