Eifgenburg
| Eifgenburg | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
Ringwall der Eifgenburg | ||||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Ort | Eifgental bei Burscheid-Sträßchen | |||||
| Entstehungszeit | 9. Jahrhundert | |||||
| Burgentyp | Höhenburg, Hanglage | |||||
| Erhaltungszustand | Wälle, Gräben | |||||
| Geographische Lage | 51° 4′ N, 7° 9′ O
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| Höhenlage | 160 m ü. NHN | |||||
Die Eifgenburg ist eine ehemalige Hangburg und heute ein Bodendenkmal in Burscheid.
Beschreibung[Bearbeiten]
Örtlichkeit[Bearbeiten]
Am rechten Ufer des Eifgenbachs liegt die Eifgenburg östlich von der Ortschaft Sträßchen auf einem länglichen Bergvorsprung mit steilem Abfall zum Eifgenbachtal und zu zwei Siefen, die sich in das Tal hinab öffnen. Hier befindet sie sich an einer hervorragend geschützten Stelle in einem dichten Laubwald. Das Gelände geht nach Nordwesten in ein langsam ansteigendes Gelände über.<ref name="Uslar">Rafael von Uslar: Die bergischen Ringwälle. In: Rheinisch-Bergischer Kalender. 1965, S. 105.</ref>
Relikte[Bearbeiten]
Spärliche Scherbenfunde lassen darauf schließen, dass es sich um eine frühmittelalterliche Befestigungsanlage aus dem 9. Jahrhundert handelt. Ein stattlicher Schildwall mit breitem vorgelagertem Graben findet sich an der ungeschützten Nordwestseite. Der Graben läuft vor den Steilkanten aus. Der Wall wird zu einer Kante im Gelände. Es handelt sich um einen fast dreieckigen Raum mit einer Größe von etwa 50 × 140 Meter. Man erkennt darin die Reste eines Turms und eines Kellers. Bei einer Ausgrabung hat man an der Nordwestseite einen Spitzgraben, eine breite Berme und eine kompliziert gebaute Mauer aus einer 1,5 Meter breiten Mörtelmauer an der Frontseite und dahinter eine Holz-Erde-Konstruktion gefunden. Diese Mauer biegt vor der Ostflanke um. Dadurch entsteht ein Tor mit übereinander greifenden Enden und einer drei Meter breiten Tordurchfahrt.<ref name="Uslar" />
Bodendenkmal[Bearbeiten]
Die Eifgenburg ist unter Nr. 1 in die Liste der Bodendenkmäler in Burscheid eingetragen.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
- Tanja Potthoff: Eifgenburg bei Burscheid in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum
- Wallburg Eifgenburg in der privaten Datenbank Alle Burgen.Vorlage:Abrufdatum
- Eifgenburg. Eintrag in der Datenbank „KuLaDig“ des Landschaftsverbands RheinlandVorlage:Abrufdatum
- Eifgenburg – Von Natur verschluckt. In: Kölner Stadt-Anzeiger. 23. September 2008.
- Burscheider Denkmalpfad: Eifgenburg … Kulturverein Burscheid e. V. (mit Abbildung).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Burgen und Ruinen: Burg Bensberg | Burg Großbernsau | Motte Kippekausen | Haus Nesselrath | Haus Vorst
Burgställe und Wallburgen: Haus Bechhausen | Motte Beienburg | Burg Berge | Ringwall Burgring | Eifgenburg | Wallanlage Alte Burg Erberich | Ringwallanlage Erdenburg | Wallburg Hohkeppel | Kramerburg | Ringwall Lüderich | Wallburg Overath | Motte Saaler Mühle | Motte Wiebershausen/Niederscherf | Wallburg Ziegwebersberg | Motte Zoppesmur
Schlösser und Herrenhäuser: Schloss Bensberg | Rittergut Dombach | Schloss Eicherhof | Schloss Eulenbroich | Haus Haniel | Malteserkomturei | Schloss Lerbach | Haus Steinbreche | Schloss Strauweiler | Haus Venauen | Burg Zweiffel
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- Bodendenkmal im Rheinisch-Bergischen Kreis
- Kultur (Burscheid)
- Geschichte (Rheinland)
- Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen
- Burgwall in Nordrhein-Westfalen
- Höhenburg in Nordrhein-Westfalen
- Geographie (Rheinisch-Bergischer Kreis)
- Archäologischer Fundplatz in Europa
- Burg in Europa
- Archäologischer Fundplatz (Mittelalter)