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Eilte

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Eilte
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(394)&title=Eilte 52° 46′ N, 9° 30′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(394) 52° 45′ 41″ N, 9° 29′ 49″ O
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Fläche: 12,1 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Eilte</ref>
Einwohner: 394<ref name="geo"/>
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 29693
Vorwahl: 05164
Eilte (Niedersachsen)
Eilte (Niedersachsen)
Lage von Eilte in Niedersachsen

Eilte ist ein Ortsteil des Fleckens Ahlden (Aller) im Heidekreis in Niedersachsen. Bis 1974 bildete Eilte eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Fallingbostel.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf Eilte liegt drei Kilometer westlich von Ahlden am Südufer der Aller.

Geschichte[Bearbeiten]

Eilte gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Ahlden des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777, S. 48 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Hudemühlen im Departement der Aller.<ref name="hassel">Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref> 1814 fiel Eilte an Hannover zurück und gehörte dort wieder zum Amt Ahlden. 1867 fiel die Gemeinde Eilte mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Fallingbostel.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Eilte am 1. März 1974 Teil des Fleckens Ahlden.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1974</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 370 <ref name="hassel"/>
1845 419 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 86 (google.de).</ref>
1871 454 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 425 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 404 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 401 <ref>Der Kreis Fallingbostel im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>
1925 392 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 393 <ref name="demand"/>
1950 742 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 523 <ref name="isys"/>
1970 442 <ref name="isys"/>
Datei:Baudenkmal Zum Gutshof 1 in Eilte (Ahlden) HHH 105.jpg
Baudenkmal Zum Gutshof 1
Datei:Windmühle in Eilte (Ahlden (Aller)) IMG 6253.jpg
Alte Windmühle

Bau- und Bodendenkmale[Bearbeiten]

Die Hofanlagen Albert-Borchert-Straße 4, Albert-Borchert-Straße 5, Zur Fähre 2, Zum Poggenmoor, Sandstraße 2, Sandstraße 6, Eilter Dorfstraße 15, Eilter Dorfstraße 28, Eilter Dorfstraße 48 und Zum Gutshof, das Gebäude der alten Windmühle, mehrere Vierständer-Hallenhäuser sowie das Gefallenendenkmal stehen unter Denkmalschutz. Die Reste einer alten Burganlage sowie zwei Umwallungen sind Bodendenkmale.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Eilte hat eine eigene Ortsfeuerwehr.

Vereine[Bearbeiten]

Der Schützenverein Eilte betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des Schützenbrauchtums.<ref>Webauftritt des Schützenvereins Eilte</ref> Daneben gibt es einen Förderverein für das Eilter Dorfgemeinschaftshaus.<ref>Vereinsliste Ahlden</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

In Eilte gab es früher einen Bahnhof der mittlerweile stillgelegten Bahnstrecke Celle–Wahnebergen. Auf deren Trasse verläuft heute in Eilte der Aller-Radweg. Von Eilte führt eine Straßenbrücke zum anderen Allerufer.

Literatur[Bearbeiten]

  • Heinrich von der Brelie: Eilte. Die Chronik eines Allerdorfes. Schröder Druck, Walsrode 1998.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Hinweisbaustein