Elfingen
| Elfingen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Vorlage:CHE2 | |||||
| Kanton: | Datei:CHE Aargau COA.svg Aargau (AG) | |||||
| Bezirk: | Laufenburg | |||||
| Einwohnergemeinde: | Böztal | |||||
| Postleitzahl: | 5077 | |||||
| frühere BFS-Nr.: | 4097 | |||||
| Koordinaten: | 649757 / 262027
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dim=5000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=CH-AG | type=city
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| Höhe: | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M. | |||||
| Höhenbereich: | 424–659 m ü. M. | |||||
| Fläche: | Vorlage:FormatNumDef km² | |||||
| Einwohner: | 305 (31. Dezember 2021) | |||||
| Einwohnerdichte: | Vorlage:FormatNum Einw. pro km² | |||||
| Website: | Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. | |||||
Elfingen
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| Karte | ||||||
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Elfingen (schweizerdeutsch: <templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.)<ref name="name">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> ist ein Dorf im Schweizer Kanton Aargau. Es liegt an der Westseite des Bözberg im oberen Fricktal und ist nicht mit der ehemaligen Nachbargemeinde Effingen zu verwechseln. Bis zum 31. Dezember 2021 bildete Elfingen eine eigenständige Einwohnergemeinde im Bezirk Brugg, seither ist es eines von vier Dörfern in der neu entstandenen Gemeinde Böztal im Bezirk Laufenburg.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf liegt rund vier Kilometer (Luftlinie) nordwestlich des Bözbergpasses in einem muldenartigen Seitental der Sissle. Es ist auf drei Seiten von sanft ansteigenden Hügeln des Tafeljuras umgeben, die in den oberen Bereichen bewaldet sind. Dazu zählen der Marchwald im Norden (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.), die Sennhütten im Nordosten (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.) und der Bränngarten im Osten (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.). Dem Marchwald vorgelagert ist der Dachsel (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. M.).<ref>Landeskarte der Schweiz, Blatt 1069, Swisstopo.</ref>
Die Fläche des ehemaligen Gemeindegebiets beträgt 422 Hektaren, davon sind 209 Hektaren mit Wald bedeckt und 17 Hektaren überbaut.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Bundesamt für Statistik, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Der höchste Punkt ist der Gipfel des Bränngarten auf 659 Metern, der tiefste liegt auf 430 Metern an der südlichen Gemeindegrenze. Das Gebiet von Elfingen ist Teil des Juraparks Aargau, einem «Regionalen Naturpark von nationaler Bedeutung». Nachbargemeinden waren Laufenburg im Norden, Mönthal im Nordosten, Effingen im Südosten, Bözen im Südwesten und Hornussen im Westen.
Geschichte[Bearbeiten]
Verschiedene Streufunde weisen auf eine Besiedlung der Gegend während der Jungsteinzeit hin. Das Dorf dürfte vermutlich im 5. oder 6. Jahrhundert während der ersten alemannischen Siedlungsphase entstanden sein, wie Gräberfunde aus dem Jahr 1978 nahelegen. Die erste urkundliche Erwähnung von Eolfingen erfolgte 1245, als der Verkauf von Gütern an das Kloster Wettingen bestätigt wurde. Der Ortsname stammt vom althochdeutschen Agiwolfingun und bedeutet «bei den Leuten des Agiwolf».<ref name="name"/>
Im Mittelalter hatte Elfingen westlich des Bözbergs eine bedeutende Stellung. Das Dorf war Sitz eines Dinghofes des Klosters Murbach im Elsass und Pfarreiort der umliegenden Gemeinden Bözen, Effingen sowie Teilen von Zeihen und Linn. Der Dinghof verfügte über umfassende Rechte in der näheren Umgebung und wurde 1291 an die Habsburger verkauft. Königin Agnes von Ungarn schenkte 1322 den Besitz dem Kloster Königsfelden in Windisch. 1460 eroberte Bern die Herrschaft Schenkenberg, zu der auch Elfingen gehörte. Damit sicherten sich die Berner den wichtigen Passübergang über den Bözberg an der Grenze zu Vorderösterreich. Elfingen lag nun im Gerichtsbezirk Bözen des Amtes Schenkenberg und war somit ein Teil des Berner Aargaus.
Nachdem Bern 1514 den Dinghof vollständig übernommen hatte, verlor Elfingen immer mehr an Bedeutung. 1528 führten die Berner die Reformation ein. Spätestens ab 1720 bestand eine eigene Schule. Im März 1798 nahmen die Franzosen die Schweiz ein, entmachteten die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die Helvetische Republik aus. Elfingen gehört seither zum Kanton Aargau. Zwischen 1850 und 1980 nahm die Bevölkerungszahl um über einen Drittel ab. Seither steigt sie wieder an, vor allem seit der Eröffnung der nahe gelegenen Bözbergautobahn im Jahr 1996.
Seit Juni 2017 liefen Abklärungen zur Fusion der Gemeinden Bözen, Effingen, Elfingen und Hornussen. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Vorhaben am 27. Juni 2019 zu, die Volksabstimmung vom 24. November 2019 bestätigte dieses Ergebnis mit 90 Ja- zu 40 Nein-Stimmen. Der Zusammenschluss zur Gemeinde Böztal ist per 1. Januar 2022 erfolgt.<ref>Marco Fischer: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Aargauer Zeitung, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2020-09-23.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
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Die Bausubstanz des kreuzförmig angelegten Haufendorfes stammt zum grössten Teil aus dem 17. Jahrhundert. Das Ortsbild ist von nationaler Bedeutung und ist ins Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgenommen worden. Die aus dem 9. Jahrhundert stammende Pfarrkirche zerfiel nach der Reformation und wurde schliesslich abgetragen. Dennoch blieb Elfingen bis 1824 Amtssitz des Pfarrers, obwohl dieser in Bözen wirkte. Von der einstigen Bedeutung des Dinghofes zeugt das Pfarrhaus, das 1624 neu erbaut wurde und an erhöhter Lage über dem Dorf steht.
Wappen[Bearbeiten]
Die Blasonierung des Gemeindewappens lautet: «In Rot auf grünem Dreiberg getatztes weisses Doppelkreuz.» Das Doppelkreuz besitzt grosse Ähnlichkeit mit dem ungarischen Wappen und weist auf die Tatsache hin, dass Königin Agnes von Ungarn den Dinghof Elfingen dem Kloster Königsfelden geschenkt hatte.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Bevölkerung[Bearbeiten]
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:
Am 31. Dezember 2021 lebten 305 Menschen in Elfingen, der Ausländeranteil betrug 14,1 %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 38,0 % als reformiert und 21,5 % als römisch-katholisch; 40,5 % waren konfessionslos oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (Excel) In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Statistik Aargau, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-10-20.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 94,2 % gaben bei der Volkszählung 2000 Deutsch als ihre Hauptsprache an.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (Excel) Statistik Aargau, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2018-10-08.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Politik und Recht[Bearbeiten]
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die Gemeindeversammlung, übte die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde war der fünfköpfige Gemeinderat. Er wurde im Majorzverfahren vom Volk gewählt, seine Amtsdauer betrug vier Jahre. Der Gemeinderat führte und repräsentierte die Gemeinde. Dazu vollzog er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten war in erster Instanz das Bezirksgericht Brugg zuständig. Elfingen gehörte zum Friedensrichterkreis VIII (Brugg).<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Kanton Aargau, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-06-16.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
In Elfingen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 80 Arbeitsplätze, davon 31 % in der Landwirtschaft, 19 % in der Industrie und 50 % im Dienstleistungssektor.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (Excel, 157 kB) Statistik Aargau, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-05-08.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in Brugg oder in den grösseren Gemeinden des Fricktals.
Von grosser Bedeutung ist weiterhin der Weinbau. Am Südhang des Dachsel und am Südwesthang eines Ausläufers des Bränngarten war im Jahr 2018 eine Fläche von 10,9 Hektaren mit Reben bestockt, wobei die Sorten Blauburgunder und Riesling × Silvaner überwiegen.<ref>[Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF, 2,4 MB) Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg, Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden., archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2019-06-18.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Verkehr[Bearbeiten]
In Bözen zweigt die schmale Kantonsstrasse 460 ab, die über Elfingen und einen namenlosen Pass östlich des Marchwalds in die Nähe von Sulz im Hochrheintal führt. Die nächstgelegenen Autobahnanschlüsse an der Autobahn A3 liegen bei Frick und Zeihen, beide rund fünf Kilometer entfernt.
Öffentlicher Verkehr[Bearbeiten]
Elfingen ist durch eine Postautolinie von Frick über den Bözbergpass zum Bahnhof Brugg an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Frick über Elfingen und Zeihen nach Densbüren.
- Vorlage:Postauto Brugg Bahnhof – Effingen – Elfingen – Bözen – Frick
- N97 Frick Bahnhof – Hornussen – Bözen – Effingen – Zeihen – Herznach – Densbüren – Asp AG – Herznach – Ueken – Frick Bahnhof
Bildung[Bearbeiten]
Elfingen besitzt seit Mitte 2012 keine Primarschule mehr. Die Schule (1. bis 6. Klasse) und der Kindergarten werden beide in Bözen geführt. Sämtliche Oberstufen (Realschule, Sekundarschule und Bezirksschule) können in Frick besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die Alte Kantonsschule und die Neue Kantonsschule, beide in Aarau.
Literatur[Bearbeiten]
- Felix Müller: Elfingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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