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Elisabeth Fraser

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Elisabeth Fraser Jonker (* 8. Januar 1920 in Brooklyn, New York; † 5. Mai 2005 in Woodland Hills, Kalifornien) war eine US-amerikanische Schauspielerin.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Elisabeth Fraser, gebürtig aus Brooklyn kommend, wurde durch Zufall von Alfred Lunt und Robert E. Sherwood für das New Yorker Theater entdeckt.<ref>Elisabeth Fraser, 85, Character Actress. In: The New York Times. 18. Mai 2005 (nytimes.com [abgerufen am 29. November 2017]).</ref> 1940 machte sie ihr Broadway-Debüt in Sherwoods Stück There Shall Be No Night, welches ihr sofort die Tür nach Hollywood öffnete. Hier drehte sie Anfang der 1940er Jahre bei Warner Brothers, unter anderem spielte sie in der Komödie Der Mann, der zum Essen kam eine junge Frau, die mit ihrem Verlobten davonrennt. Zwischen Dezember 1942 und Mai 1944 trat sie in drei Broadway-Stücken auf, darunter in Moss Harts Militärmusical Winged Victory.<ref name="ibdb">Vorlage:BroadwayDB</ref>

Ab Ende der 1940er Jahre kam die blondhaarige Schauspielerin wieder zu Filmrollen, unter anderem in den Arthur-Miller-Verfilmungen Alle meine Söhne und Der Tod eines Handlungsreisenden Im Fernsehen erreichte sie in den 1950er Jahren durch ihre wiederkehrende Rolle als Sgt. Joan Hogan, die langleidende Freundin des Hauptdarstellers Phil Silvers, in der Phil Silvers Show. 1954 spielte sie die Schwester von Doris Day, mit der sie privat befreundet war, in Man soll nicht mit der Liebe spielen. Danach übernahm sie in drei weiteren Filmen von Doris Day Nebenrollen, darunter als ihre kinderreiche Nachbarin in Babys auf Bestellung.<ref>Ronald Bergan: Obituary: Elisabeth Fraser. In: The Guardian. 16. Mai 2005 (theguardian.com [abgerufen am 29. November 2017]).</ref> Diese Rolle hatte Fraser bereits ein Jahr zuvor am Broadway gespielt.<ref name="ibdb" /> Eine ihrer bekanntesten Filmrollen hatte Fraser 1965 als Prostituierte Sadie neben Sidney Poitier und Shelley Winters in dem Filmdrama Träumende Lippen, zur selben Zeit trat sie auch als Gastdarstellerin in Fernsehserien wie Auf der Flucht, Verliebt in eine Hexe und The Addams Family auf.

Nach 1970 stand sie nur noch selten vor der Kamera, zuletzt trat sie 1980 im starbesetzten Fernsehfilm Der Scarlett-O’Hara-Krieg auf. Elisabeth Fraser starb im Mai 2005 im Alter von 85 Jahren an Herzversagen.<ref>Elisabeth Fraser, 85, Character Actress. In: The New York Times. 18. Mai 2005 (nytimes.com [abgerufen am 29. November 2017]).</ref> Von 1944 bis zur Scheidung 1952 war sie mit dem Schauspieler und Tänzer Ray McDonald (1920–1959)<ref>Vorlage:IMDb/1</ref> verheiratet, sie hatten drei Kinder. Auch eine zweite Ehe mit dem Drehbuchautor Charles K. Peck junior (1921–1996) zwischen 1952 und 1957 endete in Scheidung.<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

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Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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