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Ella Ensink

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Ella Ensink (1946) beim Sichten von Filmmaterial für den Wochenschau-Betrieb der Deutschen Zentralverwaltung für Volksbildung

Ella Ensink-Kleberg, geborene Elisabeth Amalie Michalski (* 18. Januar 1897 in Berlin<ref>Geburtsregister Standesamt Berlin 7a, Nr. 227/1897</ref>; † 19. Oktober 1968) war eine deutsche Filmeditorin beim reichsdeutschen Film und bei der DEFA, die auch einige Dokumentarfilme leitete.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Elisabeth Michalski war eine Tochter des Fotografen und späteren Kameramanns Bruno Michalski.<ref>Günter Jordan, Ella Ensink-Kleberg, 2019, S. 84, mit biographischen Angaben </ref> Sie wurde nach ihrer Ausbildung von Erich Pommer in der Frühzeit des Tonfilms engagiert. Anfänglich noch beim Tonschnitt eingesetzt, wechselte die Berlinerin rasch zum Filmschnitt. Ab 1932 arbeitete sie als Schnittmeisterin von Spielfilmen. Zunächst bei der Ondra-Lamac-Film GmbH tätig, wirkte sie später auch für größere Firmen wie die Bavaria und vor allem die Tobis.

Nach dem Krieg war Ella Ensink bei der Deutschen Film AG (DEFA) von deren Gründung im Jahre 1946 an als Schnittmeisterin beschäftigt und wurde dort vor allem im Dokumentarfilm-Bereich eingesetzt. Sie schnitt eine Fülle von propagandistischen Kurzfilmen, von denen sie auch mehrere inszenierte. In dieser Zeit war sie außerdem Schnittmeisterin bei der ostdeutschen Wochenschau Der Augenzeuge. 1947 leitete sie mit Sowjetische Künstler zu Besuch den ersten eigenständigen Dokumentarfilm einer Regisseurin bei der DEFA. Für ihre Leistungen wurde Ella Ensink bereits 1951 mit dem Heinrich-Greif-Preis ausgezeichnet.

Sie war in erster Ehe von 1920<ref>Heiratsregister Standesamt Berlin-Wilmersdorf, Nr. 238/1920</ref> bis 1923 mit dem Kameramann Lambert Ensink verheiratet. Ihr Sohn aus zweiter Ehe war der Dokumentarfilmer Bruno Kleberg. Aus der Beziehung mit dem Heilpraktiker Hans Müller ging ihre Tochter Johanna Kleberg hervor, die ebenfalls Regisseurin wurde.

Filmografie[Bearbeiten]

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Literatur[Bearbeiten]

  • Günter Jordan: Ella Ensink-Kleeberg – "Man lerntdas alles". In: Cornelia Klauß, Ralf Schenk (Hrsg.): Sie. Regisseurinnen der DEFA. Bertz + Fischer, Berlin 2019. S. 84–94

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ella Ensink – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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