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Emil Göing

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Emil Göing (* 31. Januar 1912 in Hannover; † 14. Juni 1994 in Usingen) war ein deutscher Basketballnationalspieler und -funktionär.

Laufbahn[Bearbeiten]

Göing stammte aus Hannover, beim TC Limmer spielte er Handball auf Spitzenniveau. Basketball spielte er unter anderem an der Heeressportschule Wünsdorf unter Hugo Murero<ref name=":0">Hans-Dieter Krebs: Emil Göing zum 100. Geburtstag. In: Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): DBB-Journal. Nr. 24. Hagen Dezember 2011, S. 42.</ref> sowie in Göttingen.<ref>Basketball-Geschichte - Vor 40 Jahren kommt Terry Schofield aus Los Angeles nach Göttingen. In: Göttinger Tageblatt. 16. Oktober 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 28. März 2018.</ref>

1936 nahm Göing mit der deutschen Basketballnationalmannschaft an den Olympischen Sommerspielen in Berlin teil.<ref>Christoph Büker: Olympische Premiere. In: Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): DBB-Journal 01/2008. Hagen, S. 41.</ref> Er gehörte zu den Leistungsträgern der deutschen Mannschaft und bestritt bis 1942 weitere Länderspiele und war nach 1939 teils Spielertrainer.

Auf Vereinsebene gewann er mit dem MTV Wünsdorf 1938 das Basketballturnier beim Turn- und Sportfest in Breslau, was inoffiziell als erste deutsche Meisterschaft erachtet wird.<ref name=":0" />

Göing befand sich während des Zweiten Weltkrieges als Soldat unter anderem an den Fronten in Frankreich und der Sowjetunion im Kampfeinsatz, nach dem Ende des Krieges lebte er in Göttingen, der Heimatstadt seiner Ehefrau. Er war entscheidend am Aufbau von Basketballstrukturen in der Stadt beteiligt.<ref name=":0" /> Göing gründete 1946 die Basketballabteilung der Spielvereinigung Göttingen (SVG) und war für die Mannschaft der SVG auch als Spieler aktiv, mit der er 1947 als Vertreter Niedersachsens an der ersten Nachkriegs-Meisterschaft in Darmstadt teilnahm<ref>Geschichte - Basketball. In: SVG Göttingen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. März 2018; abgerufen am 28. März 2018.</ref> und den dritten Platz errang.<ref>Das Phänomen „Basketball“. In: Deutscher Basketball-Bund. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Dezember 2023.</ref> Auf Funktionärsebene leitete Göing den Fachbereich Basketball im Sportbund Niedersachsen. 1950 war er an der Gründung des niedersächsischen Basketballverbandes beteiligt und übernahm den Posten des Vorsitzenden, den er bis 1956 innehatte.<ref name=":0" />

Göing betrieb einen Tabakladen in Göttingen,<ref>Christoph Ribbat: Deutschland für eine Saison. In: Suhrkamp Verlag. 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 18. Dezember 2023.</ref> er starb 1994 in Usingen. „Der deutsche Basketball ist in seinen beiden Aufbauphasen vor und nach dem Krieg ohne die vielseitige Mitwirkung Emil Göings nicht denkbar“, würdigte Hans-Dieter Krebs im DBB-Journal, dem Blatt des Deutschen Basketball Bundes, Göings Verdienste.<ref name=":0" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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