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Emil Tschuprenski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Emil Tschuprenski Vorlage:SportPicto
Daten
Geburtsname Emil Todorow Tschuprenski
Geburtstag 14. September 1960
Geburtsort Sofia
Todestag 30. Mai 2025
Todesort Sofia
Nationalität Bulgarien 1971Datei:Flag of Bulgaria (1971-1990).svg Bulgarien
Gewichtsklasse Leichtgewicht
Größe 1,75 m
Kampfstatistik als Profiboxer
Kämpfe 19
Siege 8
K.-o.-Siege 5
Niederlagen 9
Unentschieden 2
Profil in der BoxRec-Datenbank
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltcups 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 IBA-Weltmeisterschaften
Bronze 1986 Reno Leichtgewicht
Weltcup
Bronze 1983 Rom Leichtgewicht
Silber 1987 Belgrad Leichtgewicht
Europameisterschaften
Gold 1983 Warna Leichtgewicht
Gold 1985 Budapest Leichtgewicht
Silber 1987 Turin Leichtgewicht

Emil Todorow Tschuprenski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 14. September 1960 in Sofia; † 30. Mai 2025 ebenda) war ein bulgarischer Boxer, Balkanmeister, zweifacher Europameister und dreifacher Medaillengewinner bei Weltmeisterschaften und Weltcups. Darüber hinaus war er Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988 in Seoul.

Boxkarriere[Bearbeiten]

Sein größter Erfolg im Nachwuchsbereich war der Gewinn einer Bronzemedaille bei der Junioren-Europameisterschaft 1978 in Dublin<ref>European Junior Championships 1978</ref>. Tschuprenski wurde mehrfach Bulgarischer Meister, zuletzt 1989<ref>Bulgarian National Championships</ref>.

Er wurde 1982 in Bursa Balkanmeister<ref>Balkan Championships 1982</ref> und gewann mit einem Finalsieg gegen Carlo Russolillo auch die Europameisterschaft 1983 in Warna<ref>European Championships 1983</ref>, wodurch er sich für den Weltcup 1983 in Rom qualifizierte; dort erreichte er nach einer knappen Halbfinalniederlage mit 2:3 gegen Chun Chil-sung den Gewinn einer Bronzemedaille<ref>World Cup 1983</ref>.

1985 in Budapest wiederholte er den Gewinn der Europameisterschaft durch einen Finalsieg gegen Torsten Koch<ref>European Championships 1985</ref> und startete auch bei der Weltmeisterschaft 1986 in Reno, wo er erst im Halbfinale knapp mit 2:3 gegen Engels Pedroza ausschied und eine Bronzemedaille gewann<ref>World Championships 1986</ref>.

1987 in Turin erreichte er bei der Europameisterschaft das Finale, wo er diesmal gegen Orsubek Nasarow unterlag<ref>European Championships 1987</ref>. Mit dieser Platzierung war er jedoch erneut für den Weltcup 1987 in Belgrad nominiert, wo er nach einer Niederlage im Finale gegen Julio González die Silbermedaille gewann<ref>World Cup 1987</ref>. 1988 startete er noch bei den Olympischen Sommerspielen in Seoul, wo er im Viertelfinale mit 2:3 gegen Romallis Ellis ausschied<ref>Olympic Games 1988</ref>.

Von August 1992 bis August 1997 bestritt er noch 19 Profikämpfe mit acht Siegen, neun Niederlagen und zwei Unentschieden. Seine bedeutendsten Gegner waren Wjatschaslau Janouski und Kirkor Kirkorow<ref>Emil Chuprenski - BoxRec Pro Record</ref>.

Tod[Bearbeiten]

Tschuprenski starb nach Mitteilung des bulgarischen Boxverbandes am 30. Mai 2025 im Alter von 64 Jahren. Die Trauerfeier fand am 1. Juni 2025 in Owtscha Kupel statt<ref>Трагедия в българския бокс - почина един от големите шампиони на България</ref>.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />