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Emil Voerster

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Ludwig Emil Voerster (* 21. August 1829 in Mannheim; † 2. Dezember 1892 in Oderin)<ref>Ludwig Emil Voerster auf www.vorster-genealogie.com</ref> war ein deutscher Verwaltungsbeamter und Rittergutsbesitzer.

Leben[Bearbeiten]

Seine Mutter Henriette Amalia Friederika Carolina Wilhelmina von Schwachenberg (1792–1845) war ab 1820 die unerfüllte Liebe des August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874), Autor des Texts zur späteren deutschen Nationalhymne (Das Lied der Deutschen).<ref>Heinrich Gerstenberg: Henriette von Schwachenberg und Hoffmann von Fallersleben: unter Benutzung von bisher ungedruckten Nachlassbriefen, Berlin 1904.</ref> Sie war 1820 nach einer gescheiterten Ehe mit dem Kaufmann Carl Theodor Elbers (1784–1842) in Barmen, siebenundzwanzigjährig mit ihren beiden Söhnen auf den Gutshof Hove bei Wetter an der Ruhr zu ihrem Vater Johann Friedrich Detmar von Schwachenberg (1741–1826) zurückgekehrt, hatte ihren Geburtsnamen wieder angenommen und führte ihm den Haushalt.<ref>Jürgen Borchert: Hoffmann von Fallersleben. Ein deutsches Dichterschicksal, Berlin 1991, S. 70.</ref> 1829 heiratete sie den Justizkommissar und Hauptmann a. D. Gustav Voerster (1791–1865), zu Schwelm. Dieser Ehe entstammte Emil Voerster, dessen Bruder Oskar, nachmals Rentner zu Düsseldorf, und eine früh verstorbene Schwester.<ref>Heinrich Gerstenberg: Hoffmann's von Fallersleben Gesammelte Werke. Band 8: Mein Leben, Band 5 und 6, Fortsetzung bis zu des Dichters Tode. Nachträge, Berlin 1893, S. 309 f.</ref>

Emil Voerster studierte an der Universität Bonn Rechtswissenschaften. 1849 wurde er Mitglied des Corps Guestphalia Bonn.<ref>Kösener Korpslisten 1910, 21, 394</ref> Nach Abschluss des Studiums trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1858 wurde er Landrat des Landkreises Hagen.<ref>Ennepe-Ruhrkreis Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> Nach zehn Jahren ging er 1868 als erster Landrat des neu gegründeten Kreises Norderdithmarschen nach Heide.<ref>Landkreis Norderdithmarschen Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> 1870 wurde er zum Landrat des Kreises Pinneberg ernannt. Das Amt hatte er bis 1881 inne.<ref>Pinneberg Verwaltungsgeschichte und Landräte auf der Website territorial.de (Rolf Jehke)</ref> Nach seinem Abschied aus dem Staatsdienst lebte er auf seinem Rittergut Oderin.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />