Emmanuelle Charpentier
Emmanuelle Marie Charpentier (* 11. Dezember 1968 in Juvisy-sur-Orge, Frankreich) ist eine französische Mikrobiologin, Genetikerin und Biochemikerin. 2020 wurde ihr für die Entwicklung der „Genschere“ CRISPR/Cas9 zusammen mit Jennifer A. Doudna der Nobelpreis für Chemie verliehen. Seit 2018 ist Charpentier Leiterin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene in Berlin, zuvor war sie seit 2015 Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie.
Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]
Emmanuelle Charpentier studierte ab 1986 Biologie, Mikrobiologie und Genetik an der Universität Pierre und Marie Curie in Paris, wo sie 1995 für ihre Forschungsarbeiten bei Patrice Courvalin am Institut Pasteur einen Ph.D. in Mikrobiologie erwarb. Ab 1996 ging sie als Postdoktorandin an die Rockefeller University, an das New York University Langone Medical Center, an das Skirball Institute of Biomolecular Medicine (alle in New York ansässig) und an das St Jude Children’s Research Hospital in Memphis, Tennessee.
2002 wechselte sie an die Max F. Perutz Laboratories der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien, wo sie zunächst als Gastprofessorin, ab 2004 als Assistant Professor und nach ihrer Habilitation in Mikrobiologie 2006 als Associate Professor angestellt war. 2009 ging Charpentier an die Universität Umeå in Schweden. Hier baute sie am Laboratory for Molecular Infection Medicine Sweden MIMS eine neue Arbeitsgruppe auf und erhielt eine Professur (Associate Professor). Das MIMS ist Teil von „The Nordic EMBL Partnership for Molecular Medicine“ mit Partner-Laboren in Finnland (FIMM), Dänemark (DANDRITE) und Norwegen (NCMM).<ref>EMBL: Nordic EMBL partnership for molecular medicine. Abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 2013 bis 2015 war Charpentier Professorin an der Medizinischen Hochschule Hannover<ref>Developed with webControl CMS by Intermark IT: Emmanuelle Charpentier and Jennifer Doudna, Princess of Asturias Award for Technical and Scientific Research - Press. Abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und leitete die Abteilung Regulation in Infection Biology am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig. 2014 erhielt sie eine Alexander von Humboldt-Professur an der Medizinischen Hochschule Hannover.<ref>Prof. Emmanuelle Charpentier, Ph.D. Abgerufen am 17. Oktober 2021.</ref> Die drei Institutionen in Umeå, Hannover und Braunschweig kooperieren. Bis Ende 2017 war sie an der Universität Umeå, Schweden, weiter als Gastprofessorin tätig.
2015 folgte Charpentier dem Ruf zur Direktorin der Abteilung Regulation in der Infektionsbiologie am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und ist seitdem auch wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft.<ref>Emmanuelle Charpentier wird Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin. Pressemeldung der Max-Planck-Gesellschaft vom 23. Juli 2015.</ref><ref>Emmanuelle Charpentier: Pathogenen auf der Spur. aerzteblatt.de, April 2017; abgerufen am 14. Mai 2017.</ref><ref>Neue Forschungseinrichtungen in der Bund-Länder-Förderung. (PDF; 0,1 MB) Pressemitteilung der GWK, 7. April 2017; abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref> Seit 2018 ist sie Gründungsdirektorin der Max-Planck-Forschungsstelle für die Wissenschaft der Pathogene.<ref>Mit Genschere zum Institut. In: biooekonomie.de. 18. April 2017, abgerufen am 9. September 2026.</ref> Die Max-Planck-Forschungsstelle ist administrativ vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie unabhängig.<ref>Joachim Fahrun: Kandidatin für Nobelpreis erhält Top-Bedingungen. In: Berliner Morgenpost. 7. September 2017, abgerufen am 4. September 2018.</ref> Charpentier ist Honorarprofessorin an der Humboldt-Universität zu Berlin.
In Würdigung ihrer Leistungen als Wissenschaftlerin und Forscherin wurde ihr anlässlich der Wissensstadt Berlin 2021 im Rahmen der Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ eine Ausstellungstafel gewidmet.<ref>Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ eröffnet im Roten Rathaus. In: idw-online.de. 19. Oktober 2021, abgerufen am 9. September 2026.</ref><ref>Ausstellung „Berlin – Hauptstadt der Wissenschaftlerinnen“ eröffnet im Roten Rathaus. In: Berliner Institut für Gesundheitsforschung-Charité und Max-Delbrück-Centrum. 19. Oktober 2021, abgerufen am 25. Oktober 2021.</ref>
Wirken[Bearbeiten]
Emmanuelle Charpentier forscht auf dem Gebiet der Regulationsmechanismen, die Infektionsprozessen und Immunität von pathogenen Bakterien zugrunde liegen. Hier liegt ihr Fokus auf der Genregulation auf der Ebene der (bakteriellen) Ribonukleinsäure (RNA) und der molekularbiologischen Erforschung von Infektionen. Sie forscht zur Fähigkeit bakterieller Krankheitserreger, sich selbst gegen fremde – in die Bakterienzelle eingedrungene – DNA, z. B. durch Bakteriophagen, zu verteidigen. Mit ihren Erkenntnissen auf dem Gebiet der RNA-vermittelten Regulation durch das CRISPR/Cas-System hat Emmanuelle Charpentier die Grundlage für die Entwicklung einer Technik geschaffen, mit der gezielt Genveränderungen durchgeführt werden können (CRISPR/Cas-Methode, 2012 veröffentlicht mit Jennifer Doudna).<ref>M. Jinek, K. Chylinski, I. Fonfara, M. Hauer, J. A. Doudna, E. Charpentier: A programmable dual-RNA-guided DNA endonuclease in adaptive bacterial immunity. In: Science, Band 337, 2012, S. 816–821, PMID 22745249</ref>
2013 gehörte sie zu den Mitbegründern des in Zug registrierten Unternehmens CRISPR Therapeutics. Dieses soll die CRISPR/Cas-Methode kommerziell anwenden und die Forschung vorantreiben.<ref>CRISPR Therapeutics: Ist diese Aktie nobelpreiswürdig? Abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
Seit 2015 zählte sie Thomson Reuters aufgrund der hohen Zahl ihrer Zitationen zu den Favoriten auf einen Nobelpreis für Chemie (Thomson Reuters Citation Laureates).<ref name="sciencew-2015">2015 Citation Laureates Infographic. In: sciencewatch.com. Abgerufen am 14. Juni 2017.</ref> Am 7. Dezember 2020 bekam sie die Auszeichnung „für die Entwicklung einer Methode zur Genom-Editierung“ gemeinsam mit Jennifer Doudna zuerkannt.<ref>Ragnar Vogt, Patrick Eickemeier: Chemienobelpreis geht an Berliner Forscherin Emmanuelle Charpentier. In: Der Tagesspiegel Online. 7. Oktober 2020, ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 17. Oktober 2021]).</ref><ref>Emmanuelle Charpentier nimmt Nobelpreis entgegen. Deutsches Ärzteblatt, 8. Dezember 2020; abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
Auszeichnungen und Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten]
Akademien[Bearbeiten]
- 2014: Mitglied der European Molecular Biology Organization<ref>Yvonne Kaul: EMBO enlarges its membership for 50th anniversary. EMBO, Pressemitteilung vom 5/07/2014 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
- 2015: Mitglied der American Academy of Microbiology<ref>https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Mitglieder/CV_Charpentier_Emmanuelle_EN.pdf</ref>
- 2015: Mitglied der Leopoldina<ref>Mitgliedseintrag von Emmanuelle Charpentier (mit Bild und CV) bei der Deutschen Akademie der Naturforscher LeopoldinaVorlage:Abrufdatum</ref>
- 2015: Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft<ref>Emmanuelle Charpentier wird Direktorin am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, abgerufen am 15. November 2017</ref>
- 2015: Auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften<ref>Emmanuelle Charpentier elected to the Royal Swedish Academy of Sciences. Umeå University, 10. Dezember 2015, abgerufen am 11. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2016: Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- 2016: Korrespondierendes Mitglied im Ausland der Österreichischen Akademie der Wissenschaften<ref>ÖAW wählte 26 neue Mitglieder, abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
- 2017: Mitglied der französischen Académie des sciences<ref>Dix-huit nouveaux membres élus à l'Académie des sciences. Pressemitteilung vom 6. Dezember 2017, abgerufen am 28. Februar 2018.</ref>
- 2017: Mitglied der französischen Académie des technologies<ref>Douze nouveaux membres élus à l’Académie des technologies. In: academie-technologies.fr. 30. Januar 2017, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2017: Auswärtiges Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Ingenieurwissenschaften (IVA)<ref>Ledamot: Emmanuelle Charpentier. In: iva.se. Abgerufen am 18. Dezember 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2017: Auswärtiges Mitglied der National Academy of Sciences
- 2017: Mitglied der American Association for Cancer Research Academy<ref>American Association for Cancer Research Announces 2017 Class of Fellows of the AACR Academy. Pressemitteilung vom 17. März 2018, abgerufen am 28. Februar 2017</ref>
- 2017: Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)
- 2021: ordentliches Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften<ref>Nomina di Membro Ordinario della Pontificia Accademia delle Scienze. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 10. August 2021, abgerufen am 10. August 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2023: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- 2024: Auswärtiges Mitglied der Royal Society
Ehrendoktorwürden[Bearbeiten]
- 2016: Ehrendoktorwürde der École Polytechnique Fédéral de Lausanne<ref>L'EPFL fête ses nouveaux diplômés, in französischer Sprache, abgerufen am 15. November 2017</ref>
- 2016: Ehrendoktorwürde der New York University (USA)<ref>Darren Walker, Ford Foundation President, to Speak at NYU’s Commencement, abgerufen am 15. November 2017</ref>
- 2016: Ehrendoktorwürde an der Katholieke Universiteit Leuven<ref>Laudatio voor Professors Jennifer Doudna and Emmanuelle Charpentier. In: kuleuven.be. 10. Februar 2016, abgerufen am 4. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2017: Ehrendoktorwürde der Hong Kong University of Science and Technology<ref>HKUST Holds 25th Congregation Conferring Honorary Doctorates on Four Distinguished Academics and Community Leaders. In: ust.hk. 17. November 2017, abgerufen am 9. September 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2017: Ehrendoktorwürde der University of Western Ontario<ref>Adela Talbot: Western News – Charpentier: Be open to new perspectives. In: news.westernu.ca. 26. Oktober 2017, abgerufen am 1. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2017: Ehrendoktorwürde der Universität Umeå<ref>Internationellt välrenommerade forskare blir hedersdoktorer – Umeå universitet. In: umu.se. 1. Juni 2017, abgerufen am 28. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2018: Ehrendoktorwürde der Université catholique de Louvain<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Doctor honoris causa and ISV 20th anniversary ( vom 23. April 2018 im Internet Archive)</ref>
- 2018: Ehrendoktorwürde der Universität Cambridge<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Darwin hosts Professor Charpentier ( vom 1. Februar 2020 im Internet Archive)</ref>
- 2018: Ehrendoktorwürde der Universität Manchester<ref>Businessman, scientists, actor and architect honoured as University marks its Foundation Day, abgerufen am 14. Dezember 2018</ref>
Preise und sonstige Ehrungen[Bearbeiten]
- 2009: Theodor-Körner-Preis
- 2011: Erik K. Fernström-Preis<ref>Fernströmpriset 2011 till infektionsforskare. In: umu.se. 9. Juni 2011, abgerufen am 25. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2014: Gabbay Award (mit Feng Zhang und Jennifer Doudna)<ref>Gabbay Award Winners. In: brandeis.edu. Brandeis University, abgerufen am 4. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2014: Göran Gustafssonpriset der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften<ref>Emmanuelle Charpentier: Göran Gustafssonprisen - Molelylär biologi 2014. In: kva.se. Abgerufen am 28. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2014: Dr. Paul Janssen Award for Biomedical Research (mit Jennifer Doudna)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Jennifer Doudna, Ph.D. and Emmanuelle Charpentier, Ph.D Win 2014 Dr. Paul Janssen Award for Biomedical Research ( vom 8. August 2017 im Internet Archive) (PDF; 41 kB) bei pauljanssenaward.com; abgerufen am 24. Juni 2014</ref>
- 2014: Alexander von Humboldt-Professur (2014–2019)<ref>Emmanuelle Marie Charpentier - Alexander von Humboldt-Stiftung. In: humboldt-foundation.de. 10. Dezember 2017, abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
- 2015: Wissenschaftspreis Niedersachsen
- 2015: Massry-Preis (mit Philippe Horvath und Jennifer Doudna)
- 2015: Prinzessin-von-Asturien-Preis (mit Jennifer Doudna)
- 2015: Gruber-Preis für Genetik (mit Jennifer Doudna)
- 2015: Carus-Medaille der Leopoldina
- 2015: Familie-Hansen-Preis (Bayer Foundations)
- 2015: Ernst-Jung-Preis
- 2015: Louis-Jeantet-Preis für Medizin<ref>Emmanuelle Charpentier. In: jeantet.ch. Fondation Louis-Jeantet, abgerufen am 4. Dezember 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2015: Breakthrough Prize in Life Sciences
- 2016: Meyenburg-Preis
- 2016: Wilhelm-Exner-Medaille
- 2016: Canada Gairdner International Award
- 2016: Warren Alpert Foundation Prize
- 2016: Tang Prize für Biopharmazeutische Forschung (mit Feng Zhang und Jennifer Doudna)<ref>Tang Prize 2016</ref>
- 2016: HFSP Nakasone Award (mit Jennifer Doudna)
- 2016: Ritter des Ordre national du Mérite<ref>Marie de Chalup: Verleihung an Prof. Emmanuelle Charpentier durch den französischen Staatssekretär Thierry Mandon. Wissenschaftliche Abteilung, Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland, Pressemitteilung vom 1. Juni 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 1. Juni 2016.</ref>
- 2016: Otto-Warburg-Medaille<ref>Anke Lischeid: Prof. Emmanuelle Charpentier erhält Otto-Warburg-Medaille 2016. Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie, Pressemitteilung vom 8. April 2016 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 11. Oktober 2016.</ref>
- 2016: L’Oréal-UNESCO-Preis
- 2016: Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis (mit Jennifer Doudna)<ref>Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter-Preisträger und -Nachwuchspreisträger 2016. In: uni-frankfurt.de. 14. März 2016, abgerufen am 7. Dezember 2016.</ref>
- 2016: Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis
- 2016: BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Award
- 2017: Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste<ref>Orden Pour le mérite wählt neues Mitglied. Pressemitteilung vom 15. November 2017, abgerufen am 9. April 2019.</ref>
- 2017: Albany Medical Center Prize (mit Jennifer Doudna, Luciano Marraffini, Francisco Juan Martínez Mojica und Feng Zhang)
- 2017: Japan-Preis (mit Jennifer Doudna)
- 2017: Der Deutsche Innovationspreis in der Kategorie „Future Thinker“<ref>Rückblick 2017; abgerufen am 8. April 2018.</ref>
- 2018: Kavli-Preis (mit Jennifer Doudna, Virginijus Šikšnys)<ref>Kavli Prize Laureate Emmanuelle Charpentier. In: kavliprize.org. Abgerufen am 28. Oktober 2022.</ref>
- 2018: Aachener Ingenieurpreis
- 2018: V de Vida Award der Spanischen Gemeinschaft gegen Krebs (AECC)<ref>La AECC adjudica, en 2018, 160 ayudas para investigar el cáncer por un total de 17,6M€, abgerufen am 27. September 2018.</ref>
- 2018: Berliner Wissenschaftspreis
- 2018: Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst
- 2018: Harvey-Preis (mit Jennifer Doudna, Feng Zhang)<ref>Technion to Award Harvey Prize - Technion - Israel Institute of Technology. 7. Oktober 2019, abgerufen am 17. Oktober 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2019: Scheele-Preis
- 2019: Richard-Ernst-Medaille der ETH Zürich<ref>Ehre für Entdeckerin von Crispr/Cas, abgerufen am 23. März 2019</ref>
- 2019: Großes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland<ref>www.bundespraesident.de: Der Bundespräsident / Reisen und Termine / Ordensverleihung zum Tag der Deutschen Einheit. Abgerufen am 29. September 2019.</ref>
- 2020: Carl-Friedrich-Gauß-Medaille
- 2020: Wolf-Preis in Medizin (mit Jennifer Doudna)
- 2020: Lars Onsager Lecture
- 2020: Nobelpreis für Chemie (mit Jennifer Doudna)
- 2020: Aufnahme in die Hall of Fame der deutschen Forschung
- 2021: Lwoff Award
- 2023: Mitglied der National Inventors Hall of Fame
- 2023: Benennung eines Asteroiden nach ihr: (71555) Manuecharpentier.
- 2023: Ehrenbürgerin der Stadt Umeå
Literatur[Bearbeiten]
- Alison Abbott: The quiet revolutionary: How the co-discovery of CRISPR explosively changed Emmanuelle Charpentier’s life. In: Nature. Band 532, Nr. 7600, 27. April 2016, S. 432–434, doi:10.1038/532432a.
- Uta Deffke: Emmanuelle Charpentier: die Künstlerin an der Gen-Schere. 27. September 2016, abgerufen am 6. Juli 2022.
- Mareike Graepel, Jan Hendrik Ax: Change is female. Frauen, die heute schon Geschichte schreiben. Knesebeck, München 2023, ISBN 978-3-95728-632-1, S. 32–39.
Weblinks[Bearbeiten]
- Emmanuelle Charpentier am Institut für Molecular Infection Medicine Sweden an der Universität Umeå
- Emmanuelle Charpentier an den Max F. Perutz Laboratories in Wien, Österreich
- Interview mit Charpentier aus 2016 im Tagesspiegel
- Emmanuelle Charpentier aktuelle Seite (englisch)
- Informationen zu und akademischer Stammbaum von Emmanuelle Charpentier bei academictree.org
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references responsive />
Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.
Vorlage:Navigationsleiste Träger des Nobelpreises in ChemieVorlage:Klappleiste/Anfang 1978: George Davis Snell, Jean Dausset, Jon van Rood | 1979: Roger Sperry, Arvid Carlsson, Oleh Hornykiewicz | 1980: César Milstein, Leo Sachs, James L. Gowans | 1981: Barbara McClintock, Stanley Norman Cohen | 1982: Jean-Pierre Changeux, Solomon H. Snyder, James Whyte Black | 1983/4: nicht vergeben | 1984/5: Donald F. Steiner | 1986: Hayaishi Osamu | 1987: Pedro Cuatrecasas, Meir Wilchek | 1988: Henri-Géry Hers, Elizabeth F. Neufeld | 1989: John Gurdon, Edward B. Lewis | 1990: Maclyn McCarty | 1991: Seymour Benzer | 1992: Judah Folkman | 1993: nicht vergeben | 1994/5: Michael Berridge, Yasutomi Nishizuka | 1995/6: Stanley Prusiner | 1996/7: Mary Frances Lyon | 1998: Michael Sela, Ruth Arnon | 1999: Eric Kandel | 2000: nicht vergeben | 2001: Avram Hershko, Alexander Varshavsky | 2002/3: Ralph L. Brinster, Mario Capecchi, Oliver Smithies | 2004: Robert Allan Weinberg, Roger Tsien | 2005: Tony Hunter, Anthony Pawson, Alexander Levitzki | 2006/7: nicht vergeben | 2008: Howard Cedar, Aharon Razin | 2009: nicht vergeben | 2010: Axel Ullrich | 2011: Shin’ya Yamanaka, Rudolf Jaenisch | 2012: Ronald M. Evans | 2013: nicht vergeben | 2014: Nahum Sonenberg, Gary Ruvkun, Victor Ambros | 2015: John W. Kappler, Philippa Marrack, Jeffrey Ravetch | 2016: C. Ronald Kahn, Lewis C. Cantley | 2017: James P. Allison | 2018: nicht vergeben | 2019: Jeffrey M. Friedman | 2020: Emmanuelle Charpentier, Jennifer A. Doudna | 2021: Joan A. Steitz, Lynne E. Maquat, Adrian R. Krainer | 2022: nicht vergeben | 2023: Daniel J. Drucker | 2024: Botond Roska, José-Alain Sahel | 2025: Pamela J. Bjorkman Vorlage:Klappleiste/Ende
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Charpentier, Emmanuelle |
| ALTERNATIVNAMEN | Charpentier, Emmanuelle Marie (vollständiger Name); Louvandriet, Emmanuelle Marie (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Mikrobiologin, Genetikerin und Biochemikerin |
| GEBURTSDATUM | 11. Dezember 1968 |
| GEBURTSORT | Juvisy-sur-Orge, Frankreich |
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- Mikrobiologe
- Hochschullehrer (Universität Wien)
- Hochschullehrer (Universität Umeå)
- Hochschullehrer (Medizinische Hochschule Hannover)
- Leibnizpreisträger
- Nobelpreisträger für Chemie
- Träger des Pour le Mérite (Friedensklasse)
- Träger des Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preises
- Träger des Canada Gairdner International Award
- Träger des französischen Nationalverdienstordens (Ritter)
- Träger der Carl-Friedrich-Gauß-Medaille
- Träger der Wilhelm-Exner-Medaille
- Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern
- Träger des österreichischen Ehrenzeichens für Wissenschaft und Kunst
- Träger des Japan-Preises
- Theodor-Körner-Preisträger
- Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der European Molecular Biology Organization
- Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft
- Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Leopoldina (21. Jahrhundert)
- Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)
- Mitglied der National Academy of Sciences
- Mitglied der Académie des technologies
- Mitglied der Académie des sciences
- Mitglied der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
- Mitglied der Hall of Fame der deutschen Forschung
- Auswärtiges Mitglied der Royal Society
- Ehrendoktor der Katholieke Universiteit Leuven (KUL)
- Ehrendoktor der Universität Umeå
- Ehrendoktor einer Universität in Kanada
- Ehrendoktor der ETH Lausanne
- Ehrendoktor einer Universität in China
- Ehrendoktor einer Universität in den Vereinigten Staaten
- Ehrendoktor der Université catholique de Louvain (UCL)
- Ehrendoktor der University of Cambridge
- Ehrendoktor der University of Manchester
- Inhaber einer Alexander-von-Humboldt-Professur
- Person als Namensgeber für einen Asteroiden
- Franzose
- Geboren 1968
- Frau