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Endeholz

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Endeholz
Gemeinde Eschede
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(192)&title=Endeholz 52° 43′ N, 10° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(192) 52° 43′ 6″ N, 10° 18′ 49″ O
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Fläche: 15,61 km²<ref name="geo">Daten und Karte der Gemarkung Endeholz</ref>
Einwohner: 192<ref>Statistik der Gemeinde Eschede</ref>
Bevölkerungsdichte: 12 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Scharnhorst
Postleitzahl: 29348
Vorwahl: 05142
Endeholz (Niedersachsen)
Endeholz (Niedersachsen)
Lage von Endeholz in Niedersachsen

Endeholz ist eine Ortschaft und eine Gemarkung der Gemeinde Eschede im Landkreis Celle in Niedersachsen. Bis 1973 bildete Endeholz eine eigenständige Gemeinde.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf Endeholz liegt etwa fünf Kilometer östlich des Ortskerns von Eschede. Der nördliche Teil der Gemarkung Endeholz ist dicht bewaldet. Die Lutter durchfließt den Osten der Gemarkung.

Geschichte[Bearbeiten]

Endeholz wurde erstmals 1332 urkundlich erwähnt.<ref>Webseite der Gemeinde Eschede</ref> Der Ort gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Beedenbostel des Kurfürstentums Hannover.<ref>Christoph Barthold Scharf: Der Politische Staat des Churfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Johann Georg Berenberg, Lauenburg 1777 (google.de).</ref> Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort zum französischen Satellitenstaat Königreich Westphalen und dort zum Kanton Beedenbostel im Departement der Aller.<ref name="hassel">Georg Hassel: Statistisches Repertorium über das Königreich Westphalen. Vieweg, Braunschweig 1813 (uni-muenster.de).</ref> 1814 fiel Endeholz an Hannover zurück und gehörte dort zunächst wieder zum Amt Beedenbostel und ab 1859 zum Amt Celle.<ref>Verordnung, die Bezirke der unteren Verwaltungsbehörden betr., vom 27. März 1859, Nr. 86 </ref> 1867 fiel die Gemeinde Endeholz mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Celle.

Im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen wurde Endeholz am 1. Januar 1973 Teil der Gemeinde Scharnhorst.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1973</ref> Scharnhorst wiederum wurde am 1. Januar 2014 Teil von Eschede.

Datei:Endeholz Marweder Str. 3 @01.JPG
Hofgebäude in Endeholz

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1812 122 <ref name="hassel"/>
1845 141 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 105 (google.de).</ref>
1871 162 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 145 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 135 <ref name="vz95">Volkszählung 1895</ref>
1910 166 <ref>Der Landkreis Celle im Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. April 2023;.</ref>
1925 189 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 271 <ref name="demand"/>
1950 555 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1961 197 <ref name="isys"/>
1970 202 <ref name="isys"/>

Bau- und Naturdenkmale[Bearbeiten]

Die Hofanlagen Marweder Straße 3 und 7 stehen unter Denkmalschutz. Zwei Eichen am östlichen Dorfrand sind Naturdenkmale.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Endeholz hat eine eigene Ortsfeuerwehr.<ref>Webseite der Ortsfeuerwehr Endeholz</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Adolf Meyer, Hans Türschmann (Mitarbeit): Endeholz – Quellen und Darstellungen zur Geschichte des Dorfes und seiner Einwohner. Scharnhorst 2004 (bes. S. 91, 327, 384)
  • Hans Türschmann, Hermann Drangmeister jun. u. a.: Festschrift (Chronik) der Freiwilligen Feuerwehr Endeholz zum 50-jährigen Bestehen im Jahr 2001. Endeholz 2001

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Ortschaften:
Dalle | Endeholz | Eschede | Habighorst | Höfer | Marwede | Scharnhorst

Zu den sieben Ortschaften gehören die Ortsteile und Siedlungen:
Aschauteiche | Aschenberg | Burghorn | Habighorster Höhe | Heeseloh | Kragen | Lohe | Marinesiedlung | Ohe | Queloh | Rebberlah | Schelploh | Starkshorn | Weyhausen

Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein