Energide
Als Energide ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Plural Energiden) wird die physiologische Einheit aus dem Zellkern und dem ihn umgebenden Cytoplasma bezeichnet.<ref>Elke Brechner (Hrsg.): Kompaktlexikon der Biologie. Spektrum, Heidelberg 2002, ISBN 978-3-8274-1650-6.</ref> Der Begriff wurde erstmals 1892 von dem Botaniker Julius Sachs in die Biologie eingeführt<ref>Julius Sachs: Gesammelte Abhandlungen über Pflanzen-Physiologie. Engelmann, Leipzig 1892.</ref> und seit 1909 von Max Hartmann auch entwicklungsphysiologisch angewendet.<ref>Heng-an Chen: Die Sexualitätstheorie und „Theoretische Biologie“ von Max Hartmann in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Band 46 Sudhoffs Archiv – Beihefte. Steiner, Stuttgart 2003, ISBN 978-3-515-07896-2.</ref>
Zellen können einkernig (monoenergid) oder vielkernig (polyenergid) sein. Bei polyenergiden Zellen spricht man häufig von einem Syncytium, insbesondere dann, wenn ursprünglich monoenergide Zellen zu polyenergiden nachträglich verschmolzen sind.
Quellen[Bearbeiten]
<references />