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Enhanced Chip Set

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

ECS (Enhanced Chip Set) ist ein gegenüber dem Vorgängermodell OCS verbesserter Chipsatz, der in den Computern Amiga 500 Plus, Amiga 600, Amiga 3000 sowie im CDTV verwendet wurde. Er ist als Sammelbegriff für das Zusammenspiel verschiedener Koprozessoren zu sehen.

Der ECS besteht aus 3 Komponenten:

Big Agnus und Hires Denise sind Weiterentwicklungen der ursprünglichen Chips Agnus und Denise.

Der Nachfolger des ECS-Chipsatzes für den Amiga war der AGA-Chipsatz.

Big/Fat Agnus[Bearbeiten]

Der Name Agnus leitet sich aus dem Wort Adressgenerator ab. Der Chip arbeitet als Chip-RAM-Controller und erzeugt die notwendige Adressierung für die DMA-Kanäle. Außerdem enthält er die beiden Koprozessoren Blitter und Copper und erzeugt die verschiedenen Videosynchronisationssignale.

Im Vergleich zum OCS konnten diese Agnus-Versionen mehr Chip-RAM ansprechen, nämlich 1 bzw. 2 MB.

Hires Denise[Bearbeiten]

Der Name leitet sich aus den englischen Worten High Resolution Display-Encoder ab. Der Chip steuert die Grafikausgabe.

Im Vergleich zum OCS konnte diese Denise-Version einige höhere Auflösungen (Productivity Mode) darstellen, allerdings auf Kosten der Anzahl gleichzeitig darstellbarer Farben.

Paula[Bearbeiten]

Der Name Paula leitet sich aus den englischen Wörtern Peripheral und Audio ab. Der Chip steuert die folgenden Aufgaben im Amiga:

Dieser Chip wurde im Vergleich zum OCS nicht verändert und sogar beim AGA-Chipsatz beibehalten.

Unterstützung und Kompatibilitätsprobleme[Bearbeiten]

Der ECS wurde ab dem AmigaOS 2.0 unterstützt.

Aufgrund der vielen Änderungen funktionierten einige Spiele nicht mehr richtig. Dazu kam noch, dass der Umstieg auf den neuen Chipsatz ohne große Vorankündigungen erfolgte, was zur Folge hatte, dass die Programmierer auf den Umstieg nicht vorbereitet waren und es folglich nur sehr wenig Software mit erweiterten Funktionen für den neuen Chipsatz gab.

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PET/CBM

KIM-1 • PET 2001 • CBM 3000 • CBM 4000 • CBM 8000 • CBM 8032 • MMF 9000

CBM II

CBM 500‡ • CBM 600 • CBM 700 • CBM 900‡

Heimcomputer

VC 10 • VC 20 • C64 (SX, GS†, Ultimate, C77) • 264-Reihe (C16, C116, Plus/4) • C128 • C65‡

Amiga

1000 • Sidecar • 500 • 500 Plus • 2000 • CDTV† • 600 • 3000/T/UX • 1200 • 4000 • CD³²†

IBM-kompatibel

PC-1 • PC-10 bis PC-70 • x86LT • A1060

Peripherie
Laufwerke

Datasette • CBM-Diskettenlaufwerke • VC15xx (VC1540/41, VC1551, VC1570/71, VC1581) • SFD100x (SFD1001, SFD1002) • CBM 2020 bis 8250 • CBM 4040 • A570 • A590 • A3070

Drucker

MPS-Serie • MPS 801 • MPS 802 • MPS 803 • MPS 1000 • MPS 1270 • MPS 1500 C • MPS 1550 C • VC1520 • CBM-8000-Serie • CBM 4022 • CBM 4023

Sonstige Hardware

CBM-Bus • Zorro-Bus • Uhrenport • WOM • RAM Expansion Unit • Turbokarte • Mäuse: Commodore 1350/1351 • Joysticks: TAC-2 • Monochrom- und Farb-Monitore: 1701 • 1702 • 1703 • 1801 • 1802 • 1081 • 1084/1084S • 1085 • 1901 • 1942 • Lautsprecher A10 • Mehrfachbenutzersysteme (MBS)

Historische Hardware

Schreib- und Tischrechenmaschinen • LED-Uhren • 2000K/3000H† • Chessmate

Chips

MOS Technology • 6502 • 6510 • VIC • VIC II • TED • VDC • SID • PIA • VIA • RIOT • TPI • CIA • ACIA • Agnus (Blitter, Copper) • Paula • EHB-Modus • HAM-Modus

Chipsätze

OCS • ECS • AGA • AAA • Chip-RAM und Fast-RAM

Software

Commodore BASIC • Commodore Basic V2 • Kernal • CBM-ASCII (PETSCII) • GEOS • Commodore DOS • AmigaOS • Kickstart • Workbench • ARexx • AmigaGuide • AMIX

†: Spielkonsole ‡: nur Prototyp

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