Enoshima
| Enoshima
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Sagami-Bucht | |||||
| Geographische Lage | 35° 18′ 0″ N, 139° 28′ 50″ O
{{#coordinates:35,3|139,48055555556|primary
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dim=1200 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=JP-14 | type=isle
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| Länge | 1,2 km | |||||
| Breite | 600 m | |||||
| Fläche | 38 ha | |||||
| Höchste Erhebung | Vorlage:Höhe/Fmt m | |||||
| Einwohner | 365 (2016<ref name="fujisawa_city">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 24. Juli 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). 町丁字別人口と世帯数(国勢調査を基準とした推計値)2016年(平成28年) 7月</ref>) 961 Einw./km² | |||||
| Hauptort | Enoshima | |||||
Datei:Enoshima - various scenes - 2022 Oct 31.webm
Enoshima (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. oder Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., „Insel [in] der Bucht“) ist eine kleine Insel mit ungefähr 4 km Umfang an der Mündung des Flusses Katase in die Sagami-Bucht in Japan. Enoshima ist ein Ortsteil der Stadt Fujisawa und mit dem Ortsteil Katase auf dem Festland über einen schmalen Küstenstreifen (Tombolo) wie auch eine 600 m lange Brücke verbunden.
2016 lebten auf der 0,38 km² großen Insel 365 Menschen.<ref name="fujisawa_city" /><ref name="imagic">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 20. März 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Enoshima liegt im Zentrum der Region Shōnan, einem Feriengebiet an der Küste der Sagami-Bucht. Da die Bucht für ihre malerische Landschaft bekannt ist, werden sie und Enoshima von vielen Urlaubern der nahe gelegenen Metropolregion Tokio-Yokohama besucht.
Der Yachthafen Enoshima, der eigens für die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 1964 gebaut wurde, war auch Austragungsort für die Segelwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele 2020.
Tourismus und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Bereits 1920 besuchten jährlich über 400.000 Besucher Enoshima. Dies steigerte sich bis zum Höhepunkt 1995 auf 13 Millionen jährlich und fiel 2004/2005 aufgrund des allgemein steigenden Interesses der Japaner an Auslandsreisen wieder auf 8 Millionen.
1934 zeichnete die japanische Regierung Enoshima als Ort mit historischem Wert und landschaftlicher Schönheit aus, zog dies aber 1960 wieder zurück.
Auf Enoshima befindet sich auch das Thermalbad mit angeschlossenem Hotel Enoshima Onsen.
Höhlen[Bearbeiten]
An der Südseite von Enoshima befinden sich die beiden Iwaya-Höhlen. Die erste, westlich gelegene, gabelt sich in 145 m Tiefe noch einmal in zwei Teilhöhlen auf, die nach dem Shingon-buddhistischen Konzept der Ryōkai Mandara („Mandalas der beiden Welten“) benannt sind: Taizō (japanisch für Sanskrit Garbhakośa „Mutterschoß“) zur Linken und Kongō (japanisch für Sanskrit Vajra „Diamant“) zur Rechten.
Nach dem 1047 vom buddhistischen Mönch Kokei verfassten Enoshima Engi wurde Enoshima von der Göttin der Musik und Unterhaltung Benzaiten erschaffen. Der Tennō Kimmei (509–571) ließ daher in den Höhlen ihr zu Ehren eine Verehrungsstätte errichten. Später diente die Höhle verschiedenen buddhistischen Mönchen als Ort der Askese, darunter Taichō, Kūkai, dem Gründer der Shingon-shū, und Nichiren, auf den sich die Schulen des Nichiren-Buddhismus berufen.<ref name=":0">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Enoshima-Schrein, abgerufen am 27. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der linken Mutterschoß-Höhle, die neben vielen buddhistischen Steinstatuen auch einen Schrein für Amaterasu beherbergt, wird nachgesagt, dass sie – besonders im hinteren Teil – wie eine Vagina aussehe. Nach einem Steinschlag 1971 wurde sie erst 1993 wieder eröffnet und verzeichnete bereits im Frühsommer 1995 den einmillionsten Besucher.
Die zweite, östliche Höhle ist einer Drachengottheit gewidmet, die als Schutzgott der Fischer gilt. Der Legende nach erhörte ein 60 m langer Drachen (bzw. eine ebenso große Schlange) das Gebet für Wohlstand von Hōjō Tokimasa, dem Schwiegervater des Gründers des Kamakura-Shōgunats Minamoto no Yoritomo, und ließ drei Schuppen zurück, die später das Familienwappen der Hōjō bildeten.
Enoshima-Schrein[Bearbeiten]
Die Entstehungsgeschichte des Schreins ist eng mit der Benzaiten-Verehrung in den Iwaya-Höhlen verbunden und geht auf das 9. Jahrhundert zurück. Der Schreinkomplex besteht aus drei Einzelschreinen, dem Okutsumiya im Westen, dem Nakatsumiya im Zentrum und dem Hetsumiya etwas tiefer gelegen nördlich davon.
Im Zuge der Bewegung „Beseitigt die Buddhas, zerstört die buddhistischen Schriften“ wurde die Verehrung der ursprünglich buddhistischen Wassergöttin Benzaiten, durch die Verehrung der drei weiblichen Munakata-Kami (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Munakata sanjojin) Tagitsuhime no mikoto (Kojiki: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), Ichikishimahime no mikoto (Kojiki: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) und Takiribime no mikoto (Kojiki: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ersetzt, die Shinto-Meeresgöttinnen sind.
Samuel-Cocking-Garten[Bearbeiten]
Nachdem das Land auf der Insel durch die Bewegung „Beseitigt die Buddhas, zerstört die buddhistischen Schriften“ frei wurde, erwarb der britische Händler Samuel Cocking auf den Namen seiner japanischen Frau einen Großteil davon, um darauf ein 660 m² großes Treibhaus mit unterschiedlichsten tropischen Pflanzen zu errichten, das 1880 als Botanischer Garten Enoshima eröffnet wurde. Anfangs befanden sich darin ungefähr 5000 Pflanzen. 2004 besuchten über 500.000 Besucher das 2003 als Samuel-Cocking-Garten (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Enoshima Samueru-Kokkingu-en) neu eröffnete Gelände. Außerdem befindet sich im Garten ein Aussichts- und Leuchtturm, aufgrund seiner Form auch Enoshima's Meereskerze (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Enoshima Shii-Kyandoru) genannt. Ende Oktober wird das Gelände jedes Jahr für einige Tage mit circa 10.000 Wachskerzen im Rahmen des Shonan Kerzenfestivals geschmückt.
Chigogafuchi[Bearbeiten]
Eine weitere Sehenswürdigkeit westlich des Okutsumiya ist das 50 m hohe Kliff Chigogafuchi (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), von dem aus man den Fuji sehen kann. Dieses wurde daher als eines der 50 schönsten Landschaften der Präfektur ausgezeichnet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 27. April 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Enoshima ist durch drei Bahnlinien erreichbar: per Odakyū Enoshima-Linie mit Halt am Bahnhof Katase-Enoshima, per Enoshima-Dentetsu-Linie mit Halt am Bahnhof Enoshima und per Shōnan Monorail mit Halt am Bahnhof Shōnan-Enoshima.
Des Weiteren gibt es den Yachthafen Enoshima.
Quellen[Bearbeiten]
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Enoshima Jinja Shrine ( vom 24. August 2014 im Internet Archive): Ausführlichere Beschreibung des Enoshima-Schreins und anderer Sehenswürdigkeiten (englisch)
Literatur[Bearbeiten]
- S. Noma (Hrsg.): Enoshima. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S. 345.
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
