Zum Inhalt springen

Ensemble Proton Bern

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ensemble Proton Bern
Allgemeine Informationen
Herkunft Bern, Schweiz
Genre(s) Neue Musik
Aktive Jahre
Gründung 2010
Auflösung
Website ensembleproton.ch
Aktuelle Besetzung
Bettina Berger (Flöte), Martin Bliggenstorfer (Oboe), Richard Haynes (Klarinette), Elise Jacoberger (Fagott), Vera Schnider (Harfe), Coco Schwarz (Tasten/Elektronik), Maximilian Haft (Violine), Jan-Filip Ťupa (Violoncello)

Das ensemble proton bern ist ein Schweizer Instrumentalensemble für Neue Musik.

Geschichte[Bearbeiten]

Das ensemble proton bern wurde 2010 von Mitgliedern des Ensembles Boswil gegründet. Die Stammbesetzung wird je nach Bedarf durch Gastmusiker ergänzt. Die Gruppe ist seit 2011 Ensemble in Residence im Kulturzentrum Dampfzentrale Bern.<ref name="bernerzeitung">Silvan Moosmüller: Ein Geburtstagskonzert mit 33 Uraufführungen. Berner Zeitung, 4. Dezember 2015, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref><ref name="derbund">Marianne Mühlemann: Proton bringt Bewegung. Der Bund, 17. Dezember 2010, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref><ref>Marianne Mühlemann: Wenn junge Töne flügge werden. Der Bund, 22. Juni 2015, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref><ref name="norient">Theresa Beyer: Kontaforte trifft Lupophon. Norient, Network for Local and Global Sounds and Media Culture, 19. September 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. August 2017; abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref> In der Saison 2012/2013 war sie zudem Ensemble der Saison am Gare du Nord (Basel).<ref name="musikzeitung">Thomas Meyer: Das Ensemble Proton Bern. Schweizerische Musikzeitung, 9. Januar 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. August 2017; abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref><ref>Thomas Meyer: Ein Bahnhof für die Neue Musik. WOZ - Die Wochenzeitung, 18. Oktober 2012, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref> 2015 eröffneten die Berner das Internationale Festival für Neue Musik reMusik in St. Petersburg mit einem Konzert im Mariinski-Theater.<ref>Lyubov Morozova: Ensemble Proton Bern. reMusik, Website des Saint-Petersburg International New Music Festival, 21. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. August 2017; abgerufen am 22. Oktober 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Marianne Mühlemann: Von HäläQätäk bis Happy Day. Der Bund, 3. Dezember 2015, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref>

Als künstlerischer Beirat des Ensembles fungierte von 2010 bis 2014 der Komponist Christian Henking.<ref name="musikzeitung" /><ref name="derbund" /> Das Ensemble wird von der öffentlichen Hand sowie durch Stiftungen finanziert. Ausserdem wird es durch Mäzene wie den Unternehmer Hansjörg Wyss unterstützt.<ref>Oliver Meier: «Ich hatte eine Eins in Mathematik, eine Eins in Deutsch». Tages-Anzeiger, 22. Juni 2015, abgerufen am 22. Oktober 2017.</ref>

Aktivitäten[Bearbeiten]

Das ensemble proton bern arbeitet mit Komponisten wie Matthias Arter, Michael Pelzel, Gérard Zinsstag, Antoine Chessex, Beat Furrer und Klaus Huber zusammen. Auf Einladung von Furrer nahm es eine CD mit dessen Werken auf. 2011 spielte das Ensemble ein Programm mit Werken, die sich auf Gedichte des Schriftstellers Robert Walser bezogen.<ref name="norient" /> Auf Einladung von Radio France spielte die Gruppe in Paris eine CD mit Werken von Samuel Andreyev ein.

Konzerte des Ensembles werden regelmässig vom Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet und ausgestrahlt.<ref name="srf">Florian Hauser: Jungspund. Schweizer Radio und Fernsehen, 4. November 2015, abgerufen am 30. Oktober 2017.</ref><ref>Sara Trauffer: Festival Murten Classics: Songs for a Mad King. Schweizer Radio und Fernsehen, 8. September 2015, abgerufen am 3. November 2017.</ref><ref>Cécile Olshausen: «protonwerk nr. 3». Schweizer Radio und Fernsehen, 9. Juli 2014, abgerufen am 4. November 2017.</ref><ref>Florian Hauser: Basler Madrigalisten + ensemble proton. Schweizer Radio und Fernsehen, 23. Oktober 2013, abgerufen am 8. November 2017.</ref><ref>Das Ensemble Proton spielt neue japanische Musik. Schweizer Radio und Fernsehen, 20. Februar 2013, abgerufen am 13. April 2018.</ref><ref>Musikfestival Bern. Schweizer Radio und Fernsehen, 10. November 2011, abgerufen am 15. April 2018.</ref><ref>ensemble proton bern. Schweizer Radio und Fernsehen, 17. März 2011, abgerufen am 7. Mai 2018.</ref> Das Deutschlandradio Kultur sendete ein Konzert des Ensembles.<ref>deutschlandradio.de: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Programmvorschau 16. bis 22. Mai 2016 (Memento vom 16. April 2016 im Internet Archive; PDF; 145 kB)</ref>

Als eines von wenigen Instrumentalensembles weltweit nutzt das ensemble proton bern die Instrumente Lupophon und Kontraforte. Ensemblemitglied Martin Bliggenstorfer ist einer der Pioniere auf dem Lupophon.

Neben der Konzerttätigkeit widmet sich das ensemble proton bern über die Plattform protonwerk, die von Pro Helvetia unterstützt wird, der Förderung junger Komponisten.<ref name="musikzeitung" /><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.prohelvetia.chprohelvetia.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive)</ref><ref name="derbund" /><ref name="bernerzeitung" /> Die eigens hierfür komponierten Werke werden einmal jährlich bei einem Konzert in der Dampfzentrale vom ensemble proton bern uraufgeführt.

Mitglieder[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein