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Epistolar

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Ein Epistolar (von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ‚Briefsammlung‘<ref>Duden | Epistolar | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. Abgerufen am 22. Oktober 2023.</ref>) war ein liturgisches Buch in der katholischen Kirche. Aus ihm wurden im Gottesdienst die Episteln, d. h. die biblischen Lesestücke außerhalb der Evangelien, vorgetragen. Im Pontifikalamt oder levitierten Hochamt las der Subdiakon auf der Epistelseite aus dem Epistolar – er wurde deshalb auch selbst als Epistolar bezeichnet. In weniger feierlichen Messen, wie einer stillen Messe, übernahm der Zelebrant die Lesung. Das Epistolar kam nach dem Mittelalter außer Gebrauch. Es wurde durch das Lektionar ersetzt.

Seit der Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wurde ein Epistolar nicht mehr aufgelegt. Infolge der Reform stammen die Lesungen nicht mehr nur aus den neutestamentlichen Briefen bzw. Episteln, sondern auch aus dem Alten Testament.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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