Ergin Ataman
| Datei:Ergin Ataman 20250218 (1).jpg | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Voller Name | Ergin Ataman | |
| Geburtstag | 7. Januar 1966 (60 Jahre und 297 Tage) | |
| Geburtsort | Istanbul, Türkei | |
| Vereine als Trainer | ||
| 1996–1998 1999 1999–2001 2001–2003 2003–2006 2006–2007 2007–2008 2008–2010 2011–2012 2012–2017 2017–2023 2023–2026 | ||
| Nationalmannschaft als Trainer | ||
| 2014–2016 | ||
| Seit 2022 | ||
Ergin Ataman (* 7. Januar 1966 in Istanbul) ist ein ehemaliger türkischer Basketballspieler und jetziger -trainer. Er ist Cheftrainer der türkischen Nationalmannschaft.
Karriere als Spieler[Bearbeiten]
Seine Karriere als Spieler begann er 1978 beim Eczacıbaşı SK und setzte sie bei Yeşilyurt fort.<ref>http://de.scoresway.com/?sport=basketball&page=player&id=15874</ref>
Karriere als Trainer[Bearbeiten]
Anfänge[Bearbeiten]
Ataman begann seine Trainerkarriere in der Jugendabteilung von Eczacıbaşı und wechselte 1990 zu Efes Pilsen. Auch dort arbeitete er zunächst in der Jugend, wurde aber in der Saison 1991/92 zum Co-Trainer von Aydın Örs ernannt. 1996 errang Ataman mit der Mannschaft den Korać-Cup, den damals drittwichtigsten europäischen Pokal im Basketball. Nach dieser Saison wechselte er als Cheftrainer zu Türk Telekom und sicherte sich mit der Mannschaft bereits in seiner ersten Saison den zweiten Platz in der Liga und somit einen Startplatz in der Euroleague. Bei der Europameisterschaft 1997 war er als Co-Trainer für die türkische Nationalmannschaft tätig.<ref>Ergin Ataman - Zusammenfassung - SPOX.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Mai 2022; abgerufen am 22. Mai 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
In der Saison 1998/99 betreute er keine Mannschaft. Stattdessen widmete er sich dem theoretischen Studium über Basketball an der Stanford University in den Vereinigten Staaten.
Erste Erfolge als Cheftrainer[Bearbeiten]
Nach einer nur wenige Wochen andauernden Beschäftigung bei Pınar Karşıyaka wurde Ataman zur Saison 1999/2000 wieder zu Efes Pilsen geholt. Diesmal bekam er den Posten des Cheftrainers. Bereits in dieser Saison schaffte er mit seiner Mannschaft den Einzug in das Final Four der Euroleague. In der nächsten Saison gewann Efes Pilsen den türkischen Präsidentenpokal. Im Februar 2001 verließ Ataman den Verein und wurde von Oktay Mahmuti abgelöst.
Ataman entschied sich, seine Karriere im Ausland fortzusetzen und trainierte ab 2001 den italienischen Verein Montepaschi Siena. 2002 gewann er mit Siena den Saporta Cup und errang sowohl den ersten Pokal für den toskanischen Verein als auch den bis dahin wichtigsten Erfolg seiner Trainerkarriere. In der nächsten Saison gelang ihm erneut der Einzug in das Final Four. Zur Saison 2003/04 wechselte der Istanbuler wieder in seine Heimat und trainierte drei Jahre lang Ülkerspor. Dort gewann er jeweils zweimal den türkischen und den Präsidenten-Pokal.
Zweiter Trainerposten in Italien und erneute Rückkehr in die Türkei[Bearbeiten]
Im November 2006 wechselte Ataman abermals nach Italien. Dieses Mal wurde er von Climamio Bologna eingestellt. Aber schon ein Jahr später kehrte er in seine Heimatstadt zurück und betreute von da an Beşiktaş Cola Turka. 2007/08 schloss er mit Beşiktaş die Saisonhauptrunde als Tabellenführer ab. Die Meisterschaft konnte man allerdings nicht für sich entscheiden, da man in den Play-offs ausschied. Im ULEB Cup schied man im Viertelfinale gegen den anderen türkischen Vertreter Galatasaray aus, nachdem man die Gruppenphase mit zehn Siegen als Tabellenführer abgeschlossen hatte.
Seine erste Meisterschaft feierte Ataman 2009 mit Efes Pilsen, zu dem Verein war er ein Jahr zuvor zurückgekehrt. In derselben Saison gelang ihm der Sieg des türkischen Pokals. 2010 wurde er von Beşiktaş zurückgeholt. 2012 gelang ihm mit dem Gewinn der Meisterschaft eine Überraschung. Es war die erste seit 37 Jahren für den Istanbuler Traditionsverein. Außerdem gewann er in derselben Saison die Eurochallenge und somit als erster türkischer Trainer seinen zweiten europäischen Titel. Zum Spieljahr 2012/13 wechselte Ataman zum Stadtrivalen Galatasaray und führte diesen ebenfalls zum Gewinn der türkischen Meisterschaft, in dem man in der Endspielserie Banvitspor schlug. 2016 geleitete Ataman Galatasaray zum Gewinn der europäischen Wettbewerbs Eurocup.<ref name=":0">Ergin Ataman. In: Euroleague. Abgerufen am 22. Mai 2022.</ref>
Im Dezember 2017 übernahm er wieder das Traineramt bei der ehemals Efes Pilsen und inzwischen Anadolu Efes Istanbul genannten Mannschaft. 2019 und 2021 gewann er mit Istanbul die türkische Meisterschaft, auch auf europäischer Ebene stellten sich Erfolge ein. 2021 führte Ataman die Mannschaft zum Gewinn des wichtigsten europäischen Wettbewerbs, Euroleague, und wurde anschließend als bester Trainer der Euroleague-Spielzeit 2020/21 ausgezeichnet. 2022 gelang ihm mit Anadolu Efes der abermalige Euroleague-Sieg.<ref name=":0" /> 2023 führte er die Mannschaft wieder zum Gewinn des türkischen Meistertitels.<ref>Anadolu Efes, Ergin Ataman'a veda etti. In: Anadolu Ajansı. 19. Juni 2023, abgerufen am 20. Juni 2023.</ref>
Wechsel nach Griechenland[Bearbeiten]
Im Juni 2023 gab Panathinaikos Athen Atamans Verpflichtung bekannt, der Türke erhielt bei der griechischen Spitzenmannschaft einen Zweijahresvertrag.<ref>Deal With Ergin Ataman. In: Panathinaikos Athen. 19. Juni 2023, abgerufen am 20. Juni 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Er führte Panathinaikos Ende Mai 2024 zum Gewinn der Euroleague<ref>Ergin Ataman'ın takımı Panathinaikos EuroLeague'de zafere uzandı. In: NTV Spor. 26. Mai 2024, abgerufen am 26. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und im Folgemonat zum Gewinn der griechischen Meisterschaft.<ref>Sloukas takes jab at Bartzokas, Olympiacos: 'Thanks for the arrogance and disrespect'. In: Basketnews.com. 15. Juni 2024, abgerufen am 15. Juni 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Juni 2026 endete die Zusammenarbeit.<ref>Panathinaikos'ta Ergin Ataman dönemi sona erdi. In: NTV Spor. 15. Juni 2026, abgerufen am 16. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Türkische Nationalmannschaft[Bearbeiten]
Im März 2014 wurde Ataman zum Cheftrainer der türkischen Basketballnationalmannschaft ernannt. Es wurde bekanntgegeben, dass er die Mannschaft drei Jahre lang betreuen solle.<ref>http://www.ntvmsnbc.com/id/25505680/</ref> Die türkische Nationalmannschaft war bis zu Atamans Antritt 190 Tage lang ohne Cheftrainer, nachdem Bogdan Tanjević nach der Europameisterschaft 2013 seinen Rücktritt eingereicht hatte. Ataman betreute die türkische Auswahl bei der Weltmeisterschaft 2014, bei der man Achter wurde, und bei der Europameisterschaft 2015 (14. Platz). Im April 2022 kehrte er neben seiner Arbeit bei Anadolu Efes ins Amt des türkischen Nationaltrainers zurück.<ref>Ergin Ataman officially takes over Turkey’s national team. In: eurohoops.net. 16. April 2022, abgerufen am 22. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei der Europameisterschaft 2025, bei der er die Türkei ins Endspiel führte, das dann gegen Deutschland verloren wurde, erhielt er die Auszeichnung als bester Trainer des Turniers.<ref>Ataman named Best Coach of FIBA EuroBasket 2025. In: FIBA. 14. September 2025, abgerufen am 16. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Erfolge[Bearbeiten]
Als Trainer[Bearbeiten]
Türk Telekom Ankara
- Türkischer Präsidentenpokal: 1 (1997)
Montepaschi Siena
- Saporta Cup: 1 (2002)
Ülkerspor
- Türkischer Pokal: 2 (2004, 2005)
- Türkischer Präsidentenpokal: 2 (2004, 2005)
Efes Pilsen
- Türkische Meisterschaft: 4 (2009, 2019, 2021, 2023)
- Türkischer Präsidentenpokal: 2 (2000, 2009)
- Türkischer Pokal: 2 (2009, 2022)
- Euroleague-Sieg: 2 (2021, 2022)
Beşiktaş Istanbul
- Türkische Meisterschaft: 1 (2012)
- Türkischer Pokal: 1 (2012)
- Eurochallenge: 1 (2012)
Galatasaray Istanbul
- Türkische Meisterschaft: 1 (2013)
- ULEB Eurocup: 1 (2016)
Panathinaikos Athen
- Euroleague-Sieg: 1 (2024)
- Griechischer Meister: 1 (2024)
- Griechischer Pokalsieger: 2 (2025, 2026)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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0 Panagiotis Kalaitzakis | 3 Sylvain Francisco | 6 Dimitrios Moraitis | 7 Brancou Badio | 10 Kostas Sloukas | 11 Nigel Hayes-Davis | 17 Nikos Rogkavopoulos | 22 Jerian Grant | 24 Ioannis Kouzeloglou | 25 Kendrick Nunn | 26 Mathias Lessort | 28 Guerschon Yabusele | 32 Isaac Bonga | 41 Juan Hernangómez | 44 Konstantinos Mitoglou | 72 Eleftherios Mantzoukas | 93 Moustapha Fall
Trainer: Željko Obradović
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1997 Dušan Ivković | 1998 Slobodan Subotić | 1999 Slobodan Subotić | 2000 Željko Obradović | 2001 Argyris Pedoulakis | 2002 Kostas Pilafidis | 2003 Argyris Pedoulakis | 2004 Panagiotis Giannakis | 2005 Željko Obradović | 2006 Panagiotis Giannakis | 2007 Georgios Bartzokas | 2008 Anastasios Markopoulos | 2009 Željko Obradović | 2010 Georgios Bartzokas | 2011 Željko Obradović | 2012 Georgios Bartzokas / Dušan Ivković | 2013 Argyris Pedoulakis | 2014 Anastasios Markopoulos | 2015 Giannis Sfairopoulos | 2016 Dimitris Priftis | 2017 Xavi Pascual | 2018 Xavi Pascual | 2019 Makis Giatris | 2020 Aufgrund von Covid-19 abgesagt | 2021 Christos Serelis | 2022 Fotis Takianos | 2023 Georgios Bartzokas | 2024 Ergin Ataman | 2025 Massimo Cancellieri
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2004/05: Gershon | 2005/06, 2007/08: Messina | 2006/07, 2010/11, 2016/17: Obradović | 2008/09: Vujošević | 2009/10: Pascual | 2011/12: Ivković | 2012/13, 2021/22, 2022/23: Bartzokas | 2013/14: David Blatt | 2014/15: Pablo Laso | 2015/16, 2018/19: Itoudis | 2017/18: Laso | 2019/20: Saisonabbruch | 2020/21: Ataman | 2023/24: Mateo | 2024/25: Jasikevičius
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ataman, Ergin |
| KURZBESCHREIBUNG | türkischer Basketballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 7. Januar 1966 |
| GEBURTSORT | Istanbul |
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- Geboren 1966
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