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Ernst Ankermann

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Ernst Bruno Wilhelm Ankermann (* 13. Oktober 1928 in Korschen; † 5. Februar 2021 in Kiel)<ref>Traueranzeigen von Ernst Bruno Wilhelm Ankermann | trauer-anzeigen.de. Abgerufen am 20. Februar 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein deutscher Jurist und Richter am Bundesgerichtshof.

Werdegang[Bearbeiten]

Ernst Ankermann war der Sohn des Superintendenten Paul Ankermann,<ref name="Abel381">Andreas Abel: Die Nachkommen des Regierungsrats Carl F. Feuerlein. Todt-Druck, Villingen-Schwenningen 2007, S. 381</ref> der von 1927 bis 1934 Pfarrer an der Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul in Korschen (Ostpreußen) war. Während seines Studiums wurde er im Göttinger Wingolf aktiv.<ref>Mitgliederverzeichnis des Göttinger Wingolf. Göttingen 1957. S. 9.</ref> Er war seit 1961 verheiratet mit einer Tochter von Wolfgang Trillhaas und Vater eines Sohnes.<ref name="Abel381" /> Vom 19. Dezember 1974 bis 31. Dezember 1990 war er Richter am Bundesgerichtshof und Beisitzer im VI. Zivilsenat.

Wirken und Werke[Bearbeiten]

Ankermann war Mitarbeiter an einem Kommentar zur Zivilprozessordnung und der Entscheidungssammlung Arzthaftpflicht-Rechtsprechung.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.reinhardt-verlag.deAutoreninformation des Ernst-Reinhardt-Verlages (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2023. Suche im Internet Archive)</ref> 2004 erschien sein Buch Sterben zulassen – Selbstbestimmung und ärztliche Hilfe am Ende des Lebens, in dem er sich unter anderen mit den Themen Behandlungsverzicht und Behandlungsabbruch, Reanimation, Wachkoma, Demenz, Hirntod und Patientenverfügung befasste.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karlmann Geiß, Kay Nehm, Hans Erich Brandner, Horst Hagen (Hrsg.): 50 Jahre Bundesgerichtshof. Festschrift aus Anlaß des fünfzigjährigen Bestehens von Bundesgerichtshof, Bundesanwaltschaft und Rechtsanwaltschaft beim Bundesgerichtshof. Heymann, Köln u. a. 2000, ISBN 3-452-24597-7

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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