Ernst Reichard
Ernst Reichard (* 1. Juni 1876 in Feuchtwangen; † 1956) war ein deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter.
Leben[Bearbeiten]
Reichards Vater war der Kirchenrat und Dekan Gustav Reichard (1835–1909)<ref>Chronik der Argentina zu Straßburg 1907–1969. Oberhausen 1969</ref>. Sein Bruder war der Theologe Wilhelm Reichard. Ab 1894 studierte Ernst Reichard zunächst in Greifswald, dann in Erlangen Jura, wo er jeweils dem Wingolf beitrat<ref>Greifswalder Wingolf – Erinnerungsbuch. Greifswald 1938</ref>. Der aus Bayern stammende Jurist war bis 1918 erst als Regierungsassessor, dann als Regierungsrat und Geheimer Regierungsrat in der Verwaltung des Reichslandes Elsaß-Lothringens tätig, dann ab 1919 als Vortragender Rat und Ministerialrat im Reichsfinanzministerium. Ab 1931 war er Stellvertreter des Reichskommissars für die Osthilfe und damit zugleich Ministerialdirektor im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft.<ref>Reichard, Ernst. Das Bundesarchiv, abgerufen am 14. November 2021.</ref> Von 1933 bis 1939 war er Präsident des Werberates der deutschen Wirtschaft. Um 1941 war er Vorsitzender des Aufsichtsrates der Südosteuropa Handelsgesellschaft AG Berlin. Bei Kriegsende übte er kurzfristig das Amt des Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Oberfranken und Mittelfranken in Bayern aus.
Werke[Bearbeiten]
- Umsatzsteuergesetz vom 26. Juli 1918 nebst den Ausführungsbestimmungen des Reichs und Elsass-Lothringens (1918)
- Reichskassenordnung (1927, mehrere Auflagen)
- Wirtschaftsbestimmungen für die Reichsbehörden (1929, mehrere Auflagen)
- Durch Gesundung der Werbung zur Gesundung der Weltwirtschaft (1935)
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Ernst Reichard im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Zeitungsartikel über Ernst Reichard in den Historischen Pressearchiven der ZBW
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Friedrich Karl von Thürheim | Constantin Ludwig von Welden | Ferdinand von Andrian-Werburg | Melchior von Stenglein | Friedrich von Podewils | Nikolaus von Koch | Theodor von Zwehl | Ernst von Lerchenfeld | Hugo von Herman | Karl Alexander von Burchtorff | Rudolph von Roman | Gustav von Brenner | Otto von Strössenreuther | Gustav Rohmer | Hans Georg Hofmann | Hans Dippold | Heinrich Detloff von Kalben | Ernst Reichard | Hans Schregle | Ludwig Gebhard | Friedrich Stahler | Wolfgang Winkler | Erich Haniel | Hans Angerer | Wilhelm Wenning | Heidrun Piwernetz | Florian Luderschmid Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
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Friedrich Karl von Thürheim | Maximilian Emanuel von Lerchenfeld | Konrad Heinrich von Dörnberg | Karl Joseph von Drechsel | Arnold Friedrich von Mieg | Joseph von Stichaner | Carl von Giech | Ferdinand von Andrian-Werburg | Georg Karl von Welden | Bernhard Ludwig Friedrich von Voltz | Max von Gutschneider | Johann von Pechmann | Gottfried von Feder | Hugo von Herman | Julius von Zenetti | Karl von Schelling | Ludwig von Welser | Julius von Blaul | Ludwig Huber | Gustav Rohmer | Hans Georg Hofmann | Hans Dippold | Heinrich Detloff von Kalben | Ernst Reichard | Hans Schregle | Karl Burkhardt | Heinrich von Mosch | Karl Inhofer | Thomas Bauer | Kerstin Engelhardt-Blum Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reichard, Ernst |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1876 |
| GEBURTSORT | Feuchtwangen |
| STERBEDATUM | 1956 |
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- Regierungspräsident von Oberfranken
- Regierungspräsident von Mittelfranken
- Ministerialrat (Preußen)
- Ministerialdirektor (Weimarer Republik)
- Korporierter im Wingolf
- Verwaltungsjurist
- Bayer
- Deutscher
- Geboren 1876
- Gestorben 1956
- Mann