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Erwin Zangerl

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Erwin Zangerl (* 13. Jänner 1958<ref name="oeaab">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Erwin Zangerl. (Memento vom 10. Mai 2018 im Webarchiv archive.today) ÖAAB. Abgerufen am 10. Mai 2018.</ref>) ist ein österreichischer Gewerkschaftsfunktionär. Seit 2008 ist er Präsident der Arbeiterkammer Tirol und Vizepräsident der Bundesarbeiterkammer. Er ist im Österreichischen Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund (ÖAAB) bzw. der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) verankert.<ref>Erwin Zangerl. In: arbeiterkammer.at, abgerufen am 9. April 2023.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Erwin Zangerl begann nach dem Besuch der Pflichtschule seine berufliche Laufbahn bei der Österreichischen Post, wo er verschiedene interne Ausbildungen absolvierte. Er engagierte sich bei der Jungen ÖVP, 1978 wurde er in die Personalvertretung der Post gewählt. Von 1986 bis 2008 war er Obmann der Personalvertretung der Post für Tirol und Vorarlberg und Landesvorsitzender der Gewerkschaft für Post- und Fernmeldebedienstete (GPF).<ref name="oeaab"/> In dieser Funktion folgte ihm 2009 Heinz Kirchmair nach.<ref>orf.at: Postgewerkschafter kandidiert für Landtag. Artikel vom 1. Februar 2013, abgerufen am 10. Mai 2018.</ref>

1989 wurde er Kammerrat, seit 1991 ist er im Vorstand der Kammer für Arbeiter und Angestellte Tirol, wo er von 2000 bis 2008 als Vizepräsident fungierte.<ref name="oeaab"/> Er ist Vorsitzender der ÖAAB-Arbeiterkammer-Fraktion und seit 2008 als Nachfolger von Fritz Dinkhauser Präsident der Arbeiterkammer Tirol und Vizepräsident der Bundesarbeitskammer (BAK).<ref>derStandard.at: Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl: Ein sozialer Schwarzer gegen unsoziale Türkise. Artikel vom 25. April 2018, abgerufen am 10. Mai 2018.</ref><ref>Führungsteam der Bundesarbeitskammer. Abgerufen am 10. Mai 2018.</ref> Nach der Arbeiterkammerwahl im Jänner 2019 wurde er im März 2019 von der Vollversammlung der Tiroler Arbeiterkammer erneut zum Präsidenten gewählt, das Votum durch die 70 Kammerräte erfolgte einstimmig.<ref>Tiroler AK-Vollversammlung wählte Zangerl erneut zum Präsidenten. Artikel vom 8. März 2019, abgerufen am 11. März 2019.</ref> Bei den Tiroler Arbeiterkammer-Wahlen 2019 und 2024 erhielt seine Liste die absolute Mehrheit.<ref>AK: Erwin Zangerl hält absolute Mehrheit. In: ORF.at. 9. Februar 2022, abgerufen am 9. Februar 2024.</ref> Im März 2024 wurde er von den 70 Kammerräten als AK-Präsident erneut einstimmig wiedergewählt.<ref>Zangerl als AK-Präsident wiedergewählt. In: ORF.at. 8. März 2024, abgerufen am 8. März 2024.</ref> Im September 2026 gab er bekannt, bei der nächsten planmäßigen Wahl der Arbeiterkammer im Jahr 2029 nicht mehr zu kandidieren.<ref>AK-Präsident: Zangerl wird 2029 nicht mehr kandidieren. In: ORF.at. 2. September 2026, abgerufen am 3. September 2026.</ref>

Erwin Zangerl lebt in Zirl, wo er von 1986 bis 1998 auch Mitglied des Gemeinderates war.<ref name="oeaab"/> Im Zusammenhang mit der Arbeitnehmer- und Sozialpolitik der Bundesregierung Kurz I sprach er 2018 von türkisen Unsozialen.<ref>Tiroler Tageszeitung: Zangerl: „Weiter im Osten trifft man fast nur türkise Unsoziale“. Artikel vom 14. April 2018, abgerufen am 9. März 2020.</ref><ref>diepresse.com: ÖVP: Zangerl fällt nach Regierungskritik in Ungnade. Artikel vom 16. April 2018, abgerufen am 10. Mai 2018.</ref><ref>Tiroler AK-Chef nennt Bundes-ÖVP "sektenartig strukturiert". In: Die Presse. 5. Juli 2018, abgerufen am 15. August 2019.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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