Eschkopfturm
Der Eschkopfturm, manchmal ebenso Ludwigsturm genannt, ist ein Aussichtsturm, der sich auf dem namensgebenden 608,3 m ü. NHN<ref name="DE-RP_LANDIS-Karte">Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise)</ref> hohen Eschkopf im Pfälzerwald befindet.<ref name="palzpix.de">palzpix.de: Eschkopfturm , auf dem „Pfälzischen Gotthard“. Abgerufen am 3. April 2015.</ref> Er steht unter Denkmalschutz.<ref name="denkmallisten.gdke-rlp.de">Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Südwestpfalz</ref>
Lage[Bearbeiten]
Der Eschkopfturm befindet sich in der Frankenweide, wie der mittlere Teil des Pfälzerwalds genannt wird, auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Wilgartswiesen. Er steht inmitten eines geschlossenen Waldgebiets.<ref name="pwanderportal-pfalz.de">wanderportal-pfalz.de: Turm 1: Eschkopfturm - Aussichtsinsel im Wäldermeer. Abgerufen am 3. April 2015.</ref> Rund drei Kilometer südlich des Turms befindet sich das Siedlungsgebiet des Ortsteils Hofstätten.<ref name="denkmallisten.gdke-rlp.de" /> Rund 200 Meter nördlich verläuft die B 48. Rund vier Kilometer weiter nördlich liegt außerdem der zur Ortsgemeinde Trippstadt gehörende Weiler Johanniskreuz.<ref name="berge-gipfel.de">berge-gipfel.de: Aussichtstürme der Pfalz und angrenzende Gebiete. Abgerufen am 3. April 2015.</ref>
Merkmale[Bearbeiten]
Der aus Buntsandstein errichtete Turm, bei dem es sich um eine achteckige Konstruktion handelt, ist rund 20 Meter hoch.<ref name="pwanderportal-pfalz.de" /> Im Turm selbst befindet sich eine Wendeltreppe mit 98 Stufen, die auf eine Aussichtsplattform führt,<ref name="palzpix.de" /> an deren Ostseite sich ein kleiner balkonförmiger Vorbau befindet.
Geschichte[Bearbeiten]
Vor Errichtung des Turms stand an seinem heutigen Standort zu Zeiten Napoleons ein Turm aus Holz, dessen Funktion ein optischer Telegraf bildete. Solche Einrichtungen wurden entlang der Linie Mainz–Paris auf mehreren Bergen errichtet. Diese dienten der Übermittlung von Nachrichten.<ref name="palzpix.de" />
Der Eschkopfturm selbst wurde 1902 erbaut. Der Zweck seiner Errichtung war die Landesvermessung.<ref name="palzpix.de" /><ref name="berge-gipfel.de" />
Anbindung[Bearbeiten]
Der Eschkopfturm ist an das Wanderwegenetz des Pfälzerwaldes angebunden. Über ihn führt der Fernwanderweg Franken-Hessen-Kurpfalz, als dessen Markierung ein rotes Kreuz dient. Darüber hinaus führt ein Weg mit der Bezeichnung 9 ebenfalls zum Turm.<ref name="palzpix.de" />
Aussicht[Bearbeiten]
Die Aussichtsmöglichkeiten werden durch den umgebenden Baumbestand eingeschränkt. Bei guter Fernsicht reicht der Blick im Norden zwischen Bäumen hindurch bis zum Großen Feldberg (111 km) im Taunus und im Süden bis zur Hornisgrinde (83 km) im Schwarzwald.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />