Zum Inhalt springen

Ethylierung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Ethylierung wird eine chemische Reaktion bezeichnet, die eine Ethylgruppe (–C2H5) in eine organische Verbindung einführt. Sie gehört zu den Alkylierungen.

Bei nucleophilen Substitutionen werden hierfür oft Ethanol, Halogenethane (wie Ethylchlorid oder Ethyliodid) oder Diethylsulfat als Substrate verwendet. Daneben erlauben Grignard-Reaktionen unter Verwendung von Ethylmagnesiumbromid oder andere metallorganische Reaktionen ebenfalls Ethylierungen.<ref name="RömppOnline">Eintrag zu Ethylierung. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Eine Ethylierung ist zum Beispiel die Herstellung von Ethylbenzol aus Benzol und Ethen. Bei der Ethylierung von Benzol durch Friedel-Crafts-Alkylierung bildet sich selbst bei tiefer Temperatur das thermodynamisch stabile 1,3,5-Triethylbenzol.<ref name="Eberhard Breitmaier, Günther Jung">Eberhard Breitmaier, Günther Jung: Organische Chemie Grundlagen, Stoffklassen, Reaktionen, Konzepte, Molekülstrukturen; 129 Tabellen. Georg Thieme Verlag, 2005, ISBN 978-3-13-541505-5, S. 140 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />