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Eugen Kopp

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Eugen Kopp (* 3. Juli 1903 in Karlsruhe; † 11. August 1993<ref>Kopp, Eugen. Landesarchiv Baden-Württemberg – Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart.</ref>) war ein deutscher Turntrainer und Sportlehrer.

Leben[Bearbeiten]

Eugen Kopp, zu dieser Zeit bereits Lehrer, übernahm im Februar 1924 die Schülerriege des Turnvereins Haagen 1881 e.V., wo er später Ehrenmitglied war.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichte und Entwicklung des Turnverein Haagen 1881 e.V. Haagen. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tv-haagen.de Turnverein Haagen 1881 e.V.</ref> 1928 wurde er als Lehrer nach Weil am Rhein versetzt, wo er im TV Weil 1884. 1929 gründete er als Vereinsleiter des TuS Stetten 1900 dort eine Frauenabteilung und übernahm 1931 die Initiative für den Erwerb des Grundstückes von der Firma Engisch & Co. aus Basel für den Bau vereinseigenen Sportplatz zwischen der Basler Straße und dem Industriekanal.<ref>TuS-Historie. TuS Stetten 1900, S. 2.</ref> 1932 war er Mitinitiator, Förderer und Mitausführender beim Bau der Ski- und Wanderhütte des TuS Stetten in Todtnauberg.<ref>TuS-Ski- und Wanderhütte Todtnauberg (1932–2012). In: Achtzig Jahre TuS Ski- und Wanderhütte. Eine nicht komplette Zusammenstellung von Bildern und Impressionen. TuS Stetten 1900, S. 4–5. (pdf)</ref> Zusammen mit dem Architekten Ernst Herbster und einigen seiner Schüler fuhren sie mit Franz Trikes’ Lastwagen auf die Anhöhe und begannen dort mit den Ausgrabungsarbeiten.<ref>Lörrach. Das Wohnzimmer der TuS-Familie. Die Oberbadische, 12. Juni 2014.</ref>

Als Wiesentaler Kreisturnwart kam ihm die Aufgabe zu, den Vereinen mitzuteilen, dass die ersten Vereinsführer unbedingt Mitglied der NSDAP mussten.<ref>Vereinschronik von 1984 zum 100-jährigen Jubiläum. Turnverein Weil 1884 e.V.</ref> 1935 wurde er von Kreisschulrat Heinrich Koch nach Villingen geholt, wo er als Sportlehrer zunächst an der Volksschule, dann an der früheren Immelmann-Schule und später an der Oberschule für Jungen (heute Gymnasium am Romäusring Villingen-Schwenningen) unterrichtete. Ebenfalls 1935 übernahm er beim Turnverein Villingen das Amt des Oberturnwarts.<ref>Die hohe Zeit der Kunstturner. In: 150 Jahre Turnverein 1848 Villingen e.V. Festschrift und Chronik, Villingen 1998, 2012, S. 45 ff. (Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.pdf (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. August 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tvvillingen.de)</ref>

1936 gehörte Kopp zu den Olympiatrainern der Deutschlandriege und Villingen wurde einer der Olympiastützpunkte für die Anwärter im Gerätturnen. Unter Kopp nahm die Vereinsriege des TV Villingen in Folge unter anderem auch an den Deutschen Turnfesten teil.<ref name="Festschrift TV Villingen">150 Jahre Turnverein 1848 Villingen e.V. Festschrift und Chronik, Villingen 1998, S. 26 ff.</ref> Der Festschrift des Vereins zum 150-jährigen Bestehen ist zu entnehmen, dass das Kunstturnen in Villingen in der Ära Kopp seine Blütezeit fand.<ref>Geräteturnen in Villingen (Männer). In: 150 Jahre Turnverein 1848 Villingen e.V. Festschrift und Chronik, Villingen 1998, S. 44.</ref>

Nach dem Zweiten Weltkrieg war er in verschiedenen Funktionen für den Deutschen Turner-Bund (DTB) tätig.<ref>Es fehlen die Mittel für eine großzügige Arbeit. Was geschieht im Kunstturnen? Hamburger Abendblatt, 7. November 1953.</ref> Unter anderem bereitete er zusammen mit dem aus Odessa stammenden deutsch-russischen Trainer Alexander „Alex“ Tananaki (1914–2006) vom Turnverein Zell 1864 e.V. (Zell im Wiesental) die deutschen Kunstturner für die Weltmeisterschaften vor.<ref>Turnen. Champions unerwünscht. Der Spiegel 23/1954, 2. Juni 1954, S. 28 f.</ref> 1948 leitete Kopp auch die Hundertjahrfeier des TV Villingen im „Waldschlössle“. 1954 erhielt er den Ehrenbrief des DTB.<ref name="Festschrift TV Villingen" />

Zudem war er als Studienrat in den 1950er Jahren Lehrer des Instituts für Leibesübungen und unterrichtete im Universitätsstadion (Schwarzwaldstraße 225) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.<ref>Institut für Leibesübungen. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.</ref> Kopp war auch Initiator des Freundeskreises der 34'er Weltmeisterschafts- und 36'er Olympiamannschaft.<ref>Ein außergewöhnlicher Freundeskreis …. In: Rückblende: Schweiz–Deutschland und historische Dimensionen. GymMedia.com, 12. August 2006.</ref>

1968 trat er aus dem DTB-Kunstturnausschuss aus.<ref>Kunstturnwart zurückgetreten. Hamburger Abendblatt, 29. Januar 1968.</ref> Eugen Kopp starb 1993 kurz nach seinem 90. Geburtstag.<ref name="Festschrift TV Villingen" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />