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Eulychnia

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Eulychnia
Datei:Eulychnia breviflora 2 ies.jpg

Eulychnia breviflora

Systematik
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Eulychnia
Wissenschaftlicher Name
Eulychnia
Phil.

Eulychnia ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich vom griechischen Worten „εὖ“ (eu) für schön und „λύχνος“ (lychnos) für Lampe ab und bedeutet Schöne Fackel.

Beschreibung[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Eulychnia wachsen buschig oder baumartig, sind frei verzweigt und besitzen manchmal einen deutlichen Stamm. Die Triebe sind gerade, aufsteigend oder niederliegend und haben 9 bis 16 Rippen. Die Areolen sind mit Wolle oder langen Haaren bedeckt. Die daraus entspringenden Dornen sind häufig kräftig und lang.

Die kleinen, glocken- bis trichterförmigen Blüten erscheinen an der Triebspitze. Sie sind weiß bis rosarot und öffnen sich am Tag und in der Nacht. Ihr Blütenbecher und die sehr kurze Blütenröhre sind mit wolligen Haaren oder borstigen Dornen besetzt und mit Schuppen bedeckt.

Die fleischigen, kugelförmigen Früchte sind beschuppt oder behaart und nur selten bedornt. Die breit-eiförmigen, matt schwarzen oder grauen Samen sind fein warzig.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Eulychnia entlang der Küste von Nord-Chile bis nach Süd-Peru verbreitet. Sie wachsen nur selten in Höhenlagen über 1000 Meter.

Die Erstbeschreibung der Gattung mit der damals einzigen Art Eulychnia breviflora, die damit die Typusart der Gattung ist, erfolgte 1860 durch Rudolph Amandus Philippi.<ref>Rudolph Amandus Philippi: Florula Atacamensis seu enumeration. In: Reise durch die Wueste Atacama: auf Befehl der chilenischen Regierung im Sommer 1853–54. Halle 1860, S. 23–24 (online).</ref>

Systematik nach N.Korotkova et al. (2021)[Bearbeiten]

Die Gattung umfasst folgenden Arten:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 135–136 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

Ein Synonym der Gattung ist Philippicereus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Backeb. (1942).<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 135 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

Systematik nach E.F.Anderson/Eggli (2005)[Bearbeiten]

Zur Gattung gehören die folgenden Arten:<ref>Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 285–287.</ref>

Ein Synonym der Gattung ist Philippicereus Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Backeb. (1942).<ref>Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 285.</ref>

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 285–287.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Eulychnia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien