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Evi Romen

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Evi Romen (* 26. April 1967 in Bozen, Südtirol) ist eine italienische<ref name="Wohngespraech-Romen-Standard-2026" /> Filmschaffende. Sie arbeitete viele Jahre als Filmeditorin und Drehbuchautorin, seit 2020 auch als Regisseurin.

Leben[Bearbeiten]

Evi Romen ist in Südtirol aufgewachsen. Sie spielte Cello und Klavier, studierte am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und „sollte Konzertpianistin werden“. Auch fotografierte sie:<ref>Katrin Nussmayr: Evi Romen: „Der Südtiroler schämt sich immer ein bisserl“. In: Die Presse. 17. September 2021, abgerufen am 27. November 2021.</ref> Beim Besuch einer Sommerakademie für Fotografie sei einer der Unterrichtenden auf ihre Arbeiten aufmerksam geworden und habe für diese den Begriff „filmische Montage“ gewählt. So sei ihr Interesse für Film geweckt worden, und sie habe „neben der Schule in einem Programm-Kino gearbeitet“,<ref>Karin Schiefer: „Ich nenne Hochwald gerne einen modernen Heimatfilm“. Österreichisches Filminstitut, September 2019, abgerufen am 27. November 2021.</ref> bevor sie an der Filmakademie Wien Kamera und Schnitt studierte.<ref>Evi Romen und weitere Absolvent_innen. In: mdw Presse / News. Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, abgerufen am 27. November 2021.</ref> Sie ist seit Anfang der 1990er Jahre für Film- und Fernsehproduktionen tätig und zählt 2021 „zu Österreichs bedeutendsten Film-Editorinnen“,<ref>Ein Leben in der Schieflage. In: TT. 17. September 2021, abgerufen am 27. November 2021.</ref> ihre Werkliste umfasst u. a. Das ewige Leben, Der Knochenmann, Silentium und Komm, süßer Tod von Wolfgang Murnberger, Casanova Variations (Regie: Michael Sturminger) und Blutrausch (Regie: Thomas Roth).<ref>Kuratierungen, Evi Romen. VOD Club, abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Romens Regiedebüt war der Spielfilm Hochwald (2020). In dem „modernen Heimatfilm“ werden „komplexe Fragen von Identität und Sinnsuche, Provinzialismus und Zugehörigkeit verhandelt“.<ref>Michael Omasta: Tanz dich frei, Travolta-Style. In ihrem Regiedebüt „Hochwald“ erzählt Evi Romen von jugendlichen Außenseitern und dem Terror der Heimat. In: Falter 38/21. 22. September 2021, abgerufen am 27. November 2021.</ref>

Sie arbeitete an ihrem zweiten Film Happyland. Über das Projekt wurde 2020 publik, der Film widme sich einer Frau um die Fünfzig „who returns to her village following a short career as an alternative pop singer in London“.<ref>Ed Meza: ‘Why Not You’ Director Evi Romen on Finding Inspiration in Tragedy. In: Variety. 14. September 2020, abgerufen am 27. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Evi Romen war mit David Schalko verheiratet.<ref>Susanne Lintl: „Hochwald“-Regisseurin Evi Romen: „Ich beobachte Traumata“. In: Kurier. 8. September 2021, abgerufen am 27. November 2021.</ref> Sie lebt im Sommer in einem denkmalgeschützten Strandhaus in Kritzendorf an der Donau. Es wurde 1929 nach einem Entwurf von Fritz Keller und Anton Potyka, die beide im Dunstkreis von Adolf Loos tätig waren, errichtet und 1961 von Hannes Lintl, dem Architekten des Donauturms, aufgestockt und erweitert. Die Wintermonate wird sie, nach Auflösung ihrer Wohnung in Wien-Margareten, in Rom leben, wo sie arbeitet und an der Geschichte ihrer Familie forscht: „Es gibt einem ein eigenartiges Gefühl, in dem Land zu leben, dessen Reisepass man in Händen hält.“<ref name="Wohngespraech-Romen-Standard-2026">Bernadette Redl, Evi Romen: Strandhaus in Kritzendorf: „Du musst lernen, dass die Natur hier dein Freund ist“. Wohngespräch. In: Der Standard. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026 (Protokoll: Wojciech Czaja).</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Als Drehbuchautorin[Bearbeiten]

Als Regisseurin[Bearbeiten]

Als Filmeditorin (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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