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Ewald Grothe

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Datei:2018-05-10 Ewald Grothe-7669.jpg
Ewald Grothe, 2018

Ewald Grothe (* 23. Februar 1961 in Nieheim) ist ein deutscher Historiker und Hochschullehrer. Seit 2009 ist er außerplanmäßiger Professor an der Bergischen Universität Wuppertal. Seit 2011 leitet er das Archiv des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach.

Leben[Bearbeiten]

Ewald Grothe wuchs in dem kleinen Ort Bredenborn im Kreis Höxter auf. Er machte 1980 das Abitur am Städtischen Gymnasium in Brakel und leistete danach den Grundwehrdienst. Er studierte ab 1981 an der Universität Marburg Geschichtswissenschaft, Öffentliches Recht und Rechtsgeschichte und schloss mit dem Magisterexamen ab. Zu seinen wichtigsten akademischen Lehrern gehörten im Fach Alte Geschichte Karl Christ, in Neuerer und Neuester Geschichte Hartwig Brandt und im Öffentlichen Recht Gerhard Hoffmann.

Von 1988 bis 1992 bearbeitete Grothe im Auftrag des Hessischen Landtags eine Aktenedition zur Geschichte des kurhessischen Parlamentarismus im Vormärz. Zwischen 1992 und 1995 war er Kollegiat des Graduiertenkollegs „Mittelalterliche und neuzeitliche Staatlichkeit (10.–19. Jahrhundert)“ an der Universität Gießen und von 1993 bis 1995 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der „Forschungsstelle Georg Büchner – Literatur und Geschichte des Vormärz“ an der Universität Marburg. Er wurde 1994 in Marburg bei Hellmut Seier mit einer Dissertation über die Verfassungsgeschichte des Kurfürstentums Hessen in den 1830er Jahren promoviert. 1995 ging er als Wissenschaftlicher Assistent von Hartwig Brandt an die Bergische Universität Wuppertal, an der er sich 2003 zur deutschen Verfassungsgeschichtsschreibung im 20. Jahrhundert habilitierte. 2004 wurde er in Wuppertal zum Privatdozenten ernannt. Er lehrt seit 2007 auch an der Universität zu Köln<ref>Historisches Institut: Grothe, Prof. Dr. Ewald. Universität zu Köln, abgerufen am 18. Dezember 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>. 2007/2008 war er Lehrbeauftragter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel. Von 2006 bis 2010 war er Betreuer im Promotionskolleg „Gesellschaftliche Interessen und politische Willensbildung. Verfassungskulturen im historischen Kontext“ am Historischen Institut der FernUniversität in Hagen. 2009 wurde er an der Universität Wuppertal zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Zum April 2011 wurde er als Nachfolger von Monika Faßbender zum Leiter des Archivs des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Gummersbach berufen. Er ist seit 2011 Fiduziar der Wolf-Erich-Kellner-Gedächtnisstiftung.

Forschungstätigkeit[Bearbeiten]

Sowohl die Dissertation als auch die Habilitationsschrift wurden in der Wissenschaft rezipiert. Zur Doktorarbeit äußerte Hans-Christof Kraus, sie zähle „zu den Büchern, bei deren Lektüre sich der Leser mehr als einmal fragt, warum sie nicht schon längst geschrieben worden sind.“<ref>Rezension von Hans-Christof Kraus in: Historische Zeitschrift 266 (1998), S. 527–529.</ref> Die Habilitationsschrift über die deutsche Verfassungsgeschichtsschreibung gehört nach dem Urteil von Hans Boldt „in eine Reihe mit den neuen großen Werken der Wissenschaftsgeschichtsschreibung, mit Wilhelm Bleeks ‚Geschichte der Politikwissenschaft’ und der ‚Geschichte des öffentlichen Rechts’ von Michael Stolleis.“<ref>Rezension von Hans Boldt in: Neue Politische Literatur 51 (2006).</ref> Wilhelm Bleek zufolge „schließt sie eine wichtige Lücke in der wissenschaftsgeschichtlichen Literatur“.<ref>Rezension von Wilhelm Bleek in: Politische Vierteljahresschrift 47 (2006).</ref>

Er hat mehrere auch jenseits der Geschichtswissenschaft Editionen veröffentlicht, so den Briefwechsel der Brüder Grimm mit Ludwig Hassenpflug,<ref>Rezension von Wilhelm Alfred Eckhardt in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Germanistische Abteilung 119 (2002), S. 53.</ref> den zwischen Carl Schmitt und Ernst Rudolf Huber,<ref>Rezension von Stephan Schlak in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Oktober 2015.</ref> eine Ausgabe von Quellen zur Alltagsgeschichte im 19. Jahrhundert und zuletzt einen Band mit „unerhörten Reden“ von Walter Scheel.

Grothe betreute Publikationsprojekte für den Hessischen Landtag,<ref>Ludwig Hassenpflug: Denkwürdigkeiten aus der Zeit des zweiten Ministeriums 1850–1855, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2008 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 48,11; Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen, Bd. 32), ISBN 978-3-7708-1317-9; @1@2Vorlage:Toter Link/hessischer-landtag.deGeförderte Publikationen und Projekte der Kommission für das Forschungsvorhaben „Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen“ (1985–2016) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2025. Suche im Internet Archive) auf der Website des Hessischen Landtags. Abgerufen am 29. Januar 2018.</ref> die Historische Kommission für Hessen, die Hessische Landeszentrale für politische Bildung, den Deutschen Bibliotheksverband<ref>Bernd Heidenreich (Hrsg.): Hessen – Kultur und Politik. Die Bibliotheken, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2005.</ref> und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.<ref>Publikation über 100 Jahre Landeshaus. Abgerufen am 4. April 2022.</ref>

Grothes Forschungsgebiete sind die Verfassungsgeschichte, die Wissenschaftsgeschichte, die Liberalismusgeschichte und die politische Ideengeschichte (Konservatismus, Liberalismus). Er hat insbesondere über den Staatsrechtler und Verfassungshistoriker Ernst Rudolf Huber, den hessischen Politiker Ludwig Hassenpflug, die Germanisten Brüder Grimm sowie die liberalen Wissenschaftler und Politiker Moritz Julius Bonn, Ludwig Haas, Friedrich Naumann, Karl von Rotteck und Carl Theodor Welcker geforscht. 2023 veröffentlichte er einen Band mit 18 Aufsätzen zur Liberalismusgeschichte unter dem Titel Freiheitliche Ideen. Der schwierige Weg zur liberalen Demokratie.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

1995 gewann Grothe für seine Dissertation den Wilhelm-Liebknecht-Preis der Universitätsstadt Gießen.<ref>Universitätsstadt Gießen: Universitätsstadt Gießen – Wilhelm-Liebknecht-Preis. Abgerufen am 4. April 2022.</ref> Von 2000 bis 2002 erhielt er ein Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft und 2010/2011 ein Forschungsstipendium der Gerda-Henkel-Stiftung für die Herausgabe des Briefwechsels zwischen Carl Schmitt und Ernst Rudolf Huber. Für seine Habilitationsschrift bekam er 2004 einen Druckkostenzuschuss des Förderungsfonds Wissenschaft der Verwertungsgesellschaft Wort.

Wissenschaftliche Ämter und Mitgliedschaften[Bearbeiten]

Grothe ist Mitglied des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands und der Georg Büchner Gesellschaft. Darüber hinaus ist er

Herausgebertätigkeit[Bearbeiten]

Grothe ist seit 2012 Mitherausgeber des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung<ref>Nomos Verlagsgesellschaft: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung. Eckart Conze, Dominik Geppert, Joachim Scholtyseck, Elke Seefried, in Verbindung mit Jürgen Frölich, Ewald Grothe, im Auftrag der Friedrich-Naumann-Stiftung, abgerufen am 28. Dezember 2017.</ref> und seit 2000 des Jahrbuchs der Brüder Grimm-Gesellschaft.<ref>Veröffentlichungen | 1. Jahrbuch der Brüder Grimm-Gesellschaft. Brüder Grimm-Gesellschaft Kassel e. V., archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Dezember 2017; abgerufen am 18. Dezember 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.grimms.de</ref>

Grothe ist Mitherausgeber der Quellen zur Brüder Grimm-Forschung (seit 2010) (gemeinsam mit Rotraut Fischer u. a.) sowie der Veröffentlichungen des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften (seit 2015) (gemeinsam mit Arthur Benz u. a.).

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten]

Monographien[Bearbeiten]

Aufsatzsammlung

  • Freiheitliche Ideen. Der schwierige Weg zur liberalen Demokratie. CEP Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2023, ISBN 978-3-86393-160-5.<ref>Rezension von Detmar Doering. In: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung 2024/1.</ref>

Editionen (Herausgeber, Mitherausgeber bzw. Mitbearbeiter)[Bearbeiten]

  • Bearb. mit Hellmut Seier: Akten und Briefe aus den Anfängen der kurhessischen Verfassungszeit 1830–1837, hrsg. v. Hellmut Seier, Elwert, Marburg 1992 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 48,4; Vorgeschichte und Geschichte des Parlamentarismus in Hessen, Bd. 8), ISBN 3-7708-0993-9.<ref>Rezension von Eckhardt Treichel. In: Historische Zeitschrift 261 (1995).</ref>
  • Hrsg.: Brüder Grimm. Briefwechsel mit Ludwig Hassenpflug (einschließlich der Briefwechsel zwischen Ludwig Hassenpflug und Dorothea Grimm, geb. Wild, Charlotte Hassenpflug, geb. Grimm, ihren Kindern und Amalie Hassenpflug). Brüder Grimm-Gesellschaft, Kassel/Berlin 2000, ISBN 3-929633-64-7 (= Brüder Grimm. Werke und Briefwechsel. Kasseler Ausgabe. Briefe, Bd. 2).<ref>Rezension von Christian Jansen. In: H-Soz-Kult, 9. Januar 2002; Rezension von Karl Stackmann. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 132 (2003), S. 139–144; Pasteten, Braten und Würste. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. April 2002. Insgesamt erschienen knapp dreißig Rezensionen.</ref>
  • Hrsg. mit Hartwig Brandt: Quellen zur Alltagsgeschichte der Deutschen 1815–1870, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005 (= Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte der Neuzeit. Freiherr vom Stein-Gedächtnisausgabe, Reihe B, Bd. 44), ISBN 3-534-12775-7.<ref>Rezension von Peter Borscheid. In: Historische Zeitschrift 284 (2007); Rezension von Bärbel Holtz. In: sehepunkte 6 (2006), Nr. 4, 15. April 2006.</ref>
  • Bearb. mit Klaus Hassenpflug: Amalie Hassenpflug: Souvenirs d’enfance. De Vars et Guillestre aux frères Grimm. L’Emigration du Dauphiné en Hesse, Brüder Grimm-Gesellschaft, Guillestre/Kassel 2007 (= Cahiers Franco-Allemands, Heft 1), ISBN 978-3-929633-98-6.
  • Hrsg.: Ludwig Hassenpflug: Denkwürdigkeiten aus der Zeit des zweiten Ministeriums 1850–1855, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2008 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 48,11; Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen, Bd. 32), ISBN 978-3-7708-1317-9.<ref>Rezension von Harald Stockert. In: sehepunkte 9 (2009), Nr. 6, 15. Juni 2009; Rezension von Jürgen Müller. In: Historische Zeitschrift 289 (2009).</ref>
  • mit Bernhard Lauer: Ludwig Hassenpflug: Jugenderinnerungen (1794 bis 1821), hrsg. v. Klaus Hassenpflug, Brüder Grimm-Gesellschaft, Kassel 2010 (= Quellen zur Brüder Grimm-Forschung, Bd. 4), ISBN 978-3-940614-14-8.
  • Hrsg.: Carl Schmitt – Ernst Rudolf Huber. Briefwechsel 1926–1981. Mit ergänzenden Materialien, Duncker & Humblot, Berlin 2014, ISBN 978-3-428-14170-8.<ref>Rezension von Jens Hacke. In: H-Soz-Kult, 23. Januar 2015; Rezension von Ellen Thümmler. In: Archiv für Sozialgeschichte 56 (2016), 23. Dezember 2015; Rezension von Hans-Christof Kraus in Der Staat 54 (2015), S. 615–617. Insgesamt erschienen über dreißig Rezensionen.</ref>
  • Hrsg.: Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2016 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 48, 13; Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen, Bd. 43), ISBN 978-3-923150-63-2.<ref>Rezension von Eckhardt Treichel. In: Historische Zeitschrift 306 (2018); Rezension von Michael Kitzing. In: online-Rezensionen zur Liberalismus-Forschung 2 (2017); Rezension von Regina Grünert. In: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte 76 (2017), S. 444–445.</ref>
  • Bearb. mit Knut Bergmann und Gundula Heinen: Walter Scheel: Unerhörte Reden. Hrsg. von Knut Bergmann, be.bra Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-89809-188-6.<ref>Meldung auf der Homepage der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Abgerufen am 30. März 2021; Rezension von Norbert Reichel. In: Demokratischer Salon, 21. November 2021.</ref>
  • Bearb.: Wandel beginnt im Kopf. 50 Jahre Freiburger Thesen. Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Potsdam 2021, ISBN 978-3-948950-18-7. Online auf der Webseite der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Sammelbände (Herausgeber bzw. Mitherausgeber)[Bearbeiten]

  • mit Bernd Heidenreich: Kultur und Politik – Die Grimms, Societäts-Verlag, Frankfurt a. M. 2003, ISBN 3-7973-0852-3, 2. Aufl. unter dem Titel: Die Grimms – Kultur und Politik, Societäts-Verlag, Frankfurt a. M. 2008, ISBN 978-3-7973-1072-9.<ref>Rezension von Birgit Bublies-Godau. In: H-Soz-Kult, 12. November 2004.</ref>
  • mit Hartwig Brandt: Rheinbündischer Konstitutionalismus, Peter Lang Verlag, Frankfurt a. M. usw. 2007 (= Rechtshistorische Reihe, Bd. 350), ISBN 978-3-631-56489-9.<ref>Rezension von Hans Boldt. In: Historische Zeitschrift 288 (2009); Rezension von Hans-Werner Hahn. In: Archiv für Sozialgeschichte, 23. November 2009; Rezension von Manfred Hanisch. In: sehepunkte 8 (2008), Nr. 7/8, 15. Juli 2008.</ref>
  • Konservative deutsche Politiker im 19. Jahrhundert. Wirken – Wirkung – Wahrnehmung, Historische Kommission für Hessen, Marburg 2010 (= Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen, Bd. 75), ISBN 978-3-942225-09-0.<ref>Rezension von Raphael Gerhardt. In: sehepunkte, 15. Februar 2011; Rezension von Hans-Christof Kraus. In: Historische Zeitschrift 294 (2012).</ref>
  • mit Ulrich Sieg: Liberalismus als Feindbild, Wallstein Verlag, Göttingen 2014, ISBN 978-3-8353-1551-8.<ref>Rezension von Julian Köck. In: sehepunkte 14 (2014), Nr. 9, 15. September 2014; Rezension von Dieter Langewiesche. In: Neue Politische Literatur 59 (2014), 2, S. 292 f.; Rezension von Manfred Hanisch. In: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung, 2014, 2, doi:10.15463/rec.1189731055.</ref>
  • Ernst Rudolf Huber. Staat – Verfassung – Geschichte, Nomos Verlag, Baden-Baden 2015 (= Staatsverständnisse, Bd. 80), ISBN 978-3-8487-2618-9.<ref>Rezensionen von Peter Hoeres. In: Historische Zeitschrift 305 (2017) und von Hans H. Klein. In: Archiv des öffentlichen Rechts 141 (2016), S. 652–655.</ref>
  • mit Jürgen Frölich und Wolther von Kieseritzky: Liberalismus-Forschung nach 25 Jahren. Bilanz und Perspektiven, Nomos Verlag, Baden-Baden 2016, ISBN 978-3-8487-3035-3.<ref>Rezension von J. Knoll. In: Das Historisch-Politische Buch 65 (2017); Rezension von Klaus Ries. In: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung, 2/2017.</ref>
  • mit Aubrey Pomerance und Andreas Schulz: Ludwig Haas. Ein deutscher Jude und Kämpfer für die Demokratie, Droste Verlag, Düsseldorf 2017 (= Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 174), ISBN 978-3-7700-5335-3.<ref>Rezension von Klaus A. Lankheit: Auf das Ministeramt verzichtet. Ludwig Haas und die Deutsche Demokratische Partei. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Januar 2018; Rezension von Max Bloch. In: Archiv für Sozialgeschichte, online 58 (2018).</ref> Engl.: Ludwig Haas. A German Jew and Fighter for Democracy. Greytown (Neuseeland) 2020, ISBN 978-0-47353320-5.
  • mit Hans-Peter Becht: Karl von Rotteck und Karl Theodor Welcker. Liberale Professoren, Politiker und Publizisten. Nomos Verlag, Baden-Baden 2018 (= Staatsverständnisse, Bd. 108), ISBN 978-3-8487-4551-7.<ref>Rezension von Michael Wettengel. In: Online-Rezensionen des Jahrbuchs zur Liberalismus-Forschung, 1/2018.</ref>
  • mit Jens Hacke: Liberales Denken in der Krise der Weltkriegsepoche. Moritz Julius Bonn. Steiner Verlag, Stuttgart 2018 (= Staatsdiskurse, Bd. 36), ISBN 978-3-515-12234-4.<ref>Rezension von Werner Bührer: Ewald Grothe, Jens Hacke (Hrsg.), Liberales Denken in der Krise der Weltkriegsepoche. In: Francia. März 2019, abgerufen am 10. Dezember 2019.</ref>
  • mit Susanne Ackermann und Jürgen Frölich: 50 Jahre Archiv des Liberalismus. Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Gummersbach 2018, ISBN 978-3-00-061056-1 (PDF; 8,8 MB).
  • mit Arthur Schlegelmilch: Constitutional Moments. Erträge des Symposions des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften, des Instituts für Geschichte und Biographie und des Archivs des Liberalismus der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit am 13. und 14. April 2018 an der FernUniversität in Hagen. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2020 (= Veröffentlichungen des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften, Bd. 20), ISBN 978-3-8305-3982-7.<ref>Rezension von Horst Dippel. In: Archiv für Sozialgeschichte, online 60 (2020).</ref>
  • mit Jürgen Frölich und Wolther von Kieseritzky: Fortschritt durch sozialen Liberalismus. Politik und Gesellschaft bei Friedrich Naumann. Nomos Verlag, Baden-Baden 2021 (= Staatsverständnisse. Bd. 151), ISBN 978-3-8487-6696-3.<ref>Jürgen Frölich: Der liberale Fortschrittsgedanke in den Umbrüchen der Moderne, 28. Juni 2021. Abgerufen am 1. Juli 2021. Rezension von Frederick Bacher. In: H-Soz-Kult, 22. Februar 2022. Abgerufen am 18. September 2022.</ref>
  • mit Peter Schiffauer: Gesellschaftliche Voraussetzungen demokratischer Verfassungen. Berliner Wissenschafts-Verlag, Stuttgart 2024 (= Veröffentlichungen des Dimitris-Tsatsos-Instituts für Europäische Verfassungswissenschaften, Bd. 23), ISBN 978-3-8305-5578-0.
  • mit Wolther von Kieseritzky: Vernunftrepublikaner, Reichskanzler, liberaler Außenminister. Das Staatsverständnis von Gustav Stresemann. Nomos Verlag, Baden-Baden 2025 (= Staatsverständnisse. Bd. 184), ISBN 978-3-8487-8719-7.
  • mit Michael Borchard: Die Selbstbehauptung der liberalen Demokratie. Das Krisenjahr 1923 (= Weimarer Schriften zur Republik. Bd. 28). Steiner, Stuttgart 2025, ISBN 978-3-515-13930-4.
  • mit Anja Kruke: Fragile Akten? Herausforderungen digitaler Überlieferungsbildung und Faktizität (= Beiträge aus dem Archiv der sozialen Demokratie. Heft 25). Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2026, ISBN 978-3-98628-817-4.

Literatur[Bearbeiten]

  • Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender 2018. 30. Ausgabe. Bd. 1: A–G, De Gruyter, Berlin/Boston 2018, ISBN 978-3-11-051766-8, S. 1169 f.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Ewald Grothe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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