Exposeeum

Das Exposeeum (Eigenschreibweise: EXPOSEEUM) ist ein Museum in Hannover, das Bilder und Exponate der 153 Tage dauernden Weltausstellung EXPO 2000 zeigt. Es wurde 2019 vorübergehend geschlossen und 2025 zeitweise wieder eröffnet.
Geschichte[Bearbeiten]
Im Jahre 2001 gründeten ehemalige Expo-Beschäftigte das Museum Exposeeum, das seinen Sitz auf dem früheren Ausstellungsgelände hat. Ziel des Museums ist die Erinnerung an die erste und bisher einzige Weltausstellung in Deutschland. Auf 500 m² Ausstellungsfläche werden Fotos, Filme, Modelle des Geländes sowie einzelne Gastgeschenke der 153 teilnehmenden Nationen präsentiert. Der Fundus umfasst dabei etwa 1000 Gastgeschenke und rund 3000 Filme, die die Expo-Gesellschaft dem Museum als Leihgabe überlassen hat. Neben der Ausstellung bietet das Museum auch Führungen über das Gelände der ehemaligen Weltausstellung an.
Dem Trägerverein des Museums gehören nach eigenen Angaben etwa 220 Mitglieder an. Der Verein wird nicht öffentlich gefördert und geriet mehrfach in finanzielle Schwierigkeiten.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Expo-Museum droht die Schließung in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 31. Juli 2007 ( vom 30. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)</ref>
Ende 2019 wurde das Museum geschlossen, da es seine Räumlichkeiten wegen des Gebäudeverkaufs verlassen musste. Die Stadt Hannover ermöglichte dem Museum, einen Bereich des früheren Deutschen Pavillons im Expo Park Hannover temporär als Lager zu nutzen.<ref>Exposeeum weicht in Deutschen Pavillon aus in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 19. Oktober 2019</ref> Im Expo-Jubiläumsjahr 2020 besaß das Museum keine Ausstellungsräume.<ref>Kein Expo-Museum im Expo-Jubiläumsjahr 2020? in Neue Presse vom 13. Oktober 2019</ref> Zum 25-jährigen Jubiläum der Expo wurde das Museum 2025 in neuen Räumlichkeiten an der EXPO-Plaza für zwei Tage geöffnet.<ref>Conrad von Meding: Private Spende: Hannovers Exposeeum ist gerettet und eröffnet in neuen Räumen an der Plaza in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 17. April 2025</ref> 2026 erfolgt eine weitere mehrtägige Öffnung ohne dass es eine reguläre Öffnung gibt.<ref>Petra Rückerl: Erinnerungen an die Expo 2000: Museum feiert Comeback in Hannover in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 14. Mai 2026</ref>
Am Museum wird kritisiert, dass die Bedenken vor und nach der Ausstellung sowie die städtebaulichen Auswirkungen nicht reflektiert werden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Ein Sonntagsausflug ins ″Exposeeum″, Rezension 2014 ( vom 17. November 2015 im Internet Archive)</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Blindenmuseum | Eisfabrik | Exposeeum | Feuerwehrmuseum | Friedhofsmuseum | Gedenkstätte Ahlem | Heimatmuseum Ahlem | Hi-Score | Historisches Museum Hannover | Kestner Gesellschaft | Kindermuseum Zinnober | Kunsthalle FAUST | Kunstverein | KZ-Außenlager Ahlem | Museum für textile Kunst | Museum für Energiegeschichte(n) | Museum August Kestner | Museum Schloss Herrenhausen | Niedersächsisches Landesmuseum | Potzlach-Museum | Rosebusch Verlassenschaften | Städtische Galerie „Kubus“ | Steinhoff Designmuseum | Sprengel Museum | Theatermuseum | Veterinärmedizinhistorisches Museum | Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst | WOK – World of Kitchen Museum | ZeitZentrum Zivilcourage
Koordinaten: 52° 19′ 15,6″ N, 9° 49′ 7,8″ O
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