Zum Inhalt springen

Exulantenkirche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Dresden Erlöserkirche Aufnahme um 1880.jpg
Alte Erlöserkirche in Dresden (1880) – Kirche der böhmischen Exulanten

Als Exulantenkirchen werden Kirchen in Exulantensiedlungen, die von böhmischen Exulanten in ihrer neuen Heimat errichtet oder genutzt wurden, bezeichnet. Die Protestanten aus Böhmen wanderten größtenteils ins benachbarte Kurfürstentum Sachsen, nach Franken oder in die Mark Brandenburg aus. Dort wurden sie in den bestehenden Gemeinden integriert oder sie bildeten eigene Exulantengemeinden, in denen Exulantenkirchen errichtet wurden.

Heute werden diese Kirchen als normale Pfarrkirchen von den Gemeinden der jeweiligen Landeskirche, z. B. Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens oder Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, genutzt.

Ehemalige Exulantenkirchen[Bearbeiten]

Bilder von Exulantenkirchen[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian Schultze: Exulanten in Sachsen. GRIN Verlag, 2013, 68 Seiten.
  • Lutz Mohr: Neusalza-Spremberg – Eine Zeitreise 1242-2017. Autoren- und Verlagsservice Frank Nürnberger (Oberlausitzer Verlag), Spitzkunnersdorf 2017, ISBN 978-3-9818434-0-8.
  • Wulf Wäntig: Grenzerfahrungen. Böhmische Exulanten im 17. Jahrhundert. Konstanz 2007, 664 S., siehe auch exulanten.de.
  • Christian Adolf Pescheck: Die Böhmischen Exulanten in Sachsen, S. Hierzel, Leipzig 1857 (Digitalisat).