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FSC Lohfelden

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FSC Lohfelden
Datei:FSC Lohfelden.png
Basisdaten
Name Fußball-Sport-Club Lohfelden 1924 e. V.
Sitz Lohfelden, Hessen
Gründung 1924
Vorsitzender Megdi Tafoski
Website fsc-lohfelden.de
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Yusuf Barak
Spielstätte Nordhessenstadion
Plätze 7.000
Liga Gruppenliga Kassel
2024/25 9. Platz

Der FSC Lohfelden (vollständiger Name: Fußball-Sport-Club Lohfelden 1924 e. V.) ist ein Fußballverein in Lohfelden (Landkreis Kassel). Seit einigen Jahren ist er eine selbständige Abteilung der FSK Lohfelden (Freie Sport- und Kulturgemeinde Lohfelden e. V.). Nachdem der Verein viele Jahre in der Oberliga Hessen bzw. Hessenliga spielte und freiwillig zurückzog, spielt die 1. Mannschaft heute wieder in der Gruppenliga des Fußballbezirkes Kassel.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Ersten Weltkrieg engagierten sich in den zum Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Turnvereinen der damals noch selbstständigen Dörfer Crumbach und Ochshausen einige junge Männer für den neuen Fußballsport. Zunächst spielten sie auf Wiesen am Rande der Dörfer. Mit dem Bau des ersten Sportplatzes in Crumbach in den frühen 1920er Jahren konnte schließlich eine Rasensportabteilung für Fußball, Handball und Faustball gegründet werden – ein früher Vorläufer des heutigen FSC Lohfelden. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg entstand im inzwischen zu Lohfelden gehörenden Ortsteil Ochshausen die Freie Sport- und Kulturgemeinde (FSK), in deren Rahmen die Fußballabteilungen beider Ortsteile zunächst zusammengeführt wurden. 1953 trennten sich dann Teile der Mannschaft und einige Funktionäre und gründeten den 1. FC Lohfelden; hierbei erschien erstmals die Jahreszahl „1924“ im Vereinsnamen. Einige Jahre später erfolgte jedoch wieder ein Zusammenschluss; die Einigung 1962 sah vor, die Fußballer als Abteilung „FSC Lohfelden 1924“ innerhalb der FSK Lohfelden zu führen.

Der erste größere Erfolg des Vereins konnte 1968 mit dem Aufstieg in die hessische Landesliga gefeiert werden. Nach einem sofortigen Wiederabstieg konnte sich der FSC Lohfelden schließlich ab 1971 in dieser behaupten. 1992 gelang dann erstmals der Aufstieg in die drittklassige Oberliga Hessen, die 1994 viertklassig wurde und in der der Verein bis zum Abstieg 2001 spielte. 2002 erfolgte als Tabellenzweiter der Aufstieg aus der Landesliga Nord über die Relegationsrunde.<ref name="Hessen-Almanach 2001/02">Hessen-Almanach 2001/02, PDF-Datei, S. 49, abgerufen am 14. Juli 2023</ref> 2002/03 erfolgte nach einer Saison der erneute Abstieg aus der Oberliga Hessen. Der Wiederaufstieg gelang für die Saison 2007/08. 2008/09 und von 2011 bis 2019 gehörte der FSC Lohfelden der Hessenliga (5. Liga) an.

Nach der Saison 2018/19 zog der Verein seine erste Mannschaft aus finanziellen Gründen aus der Hessenliga zurück.<ref>Manuel Kopp, Horst Schmidt: Paukenschlag in der Hessenliga: FSC Lohfelden meldet sein Team ab. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 19. Juni 2019, abgerufen am 22. Juni 2019.</ref>

In der Saison 2019/20 trat die erste Männermannschaft in der Kreisliga A (10. Liga) an.<ref>Robin Lipke: Nach Rückzug aus Hessenliga: Lohfelden macht in der Kreisliga weiter. In: Hessische/Niedersächsische Allgemeine. 26. Juni 2019, abgerufen am 3. Juli 2023.</ref> In der Saison 2021/22 wurde der Aufstieg verpasst, weil der direkte Vergleich gegen den punktgleichen SBV 07 Kassel verloren worden war.<ref>Wolfgang Bauscher, Manuel Kopp: Entscheidungen auf Fußball-Kreisebene: Ein Meister darf nicht aufsteigen, hna.de, 14. Juni 2022: „Zwar setzte sich der FSC 9:0 in Bettenhausen durch und ist punktgleich mit dem SBV, da dieser aber den direkten Vergleich gewann, sind die Kasseler Meister.“</ref> Nach der Saison 2022/23 gelang der Aufstieg in die Kreisoberliga (9. Liga) über die Relegation.<ref>Wolfgang Bauscher: Aufstieg auf den letzten Drücker, hna.de, 27. Juni 2023, abgerufen am 14. Juli 2023</ref>

Platzierungen[Bearbeiten]

Saison Liga Platz Tore Punkte
1992/93 Landesliga Nord 01. 087:27 51:13<ref>Landesliga Hessen, Staffel Nord, 1992/93, Deutsches Archiv für Fußball, abgerufen am 14. Juli 2023</ref>
1993/94 Oberliga 16. 044:65 25:43
1994/95 Oberliga 09. 047:38 31:29
1995/96 Oberliga 09. 059:46 53
1996/97 Oberliga 11. 059:65 42
1997/98 Oberliga 12. 044:62 36
1998/99 Oberliga 09. 041:49 35
1999/2000 Oberliga 16. 043:69 35
2000/01 Oberliga 16. 043:69 35
2001/02 Landesliga Nord 02. 082:30 69<ref name="Hessen-Almanach 2001/02" />
2002/03 Oberliga 17. 035:79 30
2003/04 Landesliga Nord 03. 082:30 65
2004/05 Landesliga Nord 04. 064:45 56
2005/06 Landesliga Nord 03. 081:41 63
2006/07 Landesliga NordDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 2 01. 121:34 82
2007/08 OberligaDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 1 14. 044:64 39
2008/09 Hessenliga 19. 031:91 23
Saison Liga Platz Tore Punkte
2009/10 Verbandsliga Nord 14. 062:56 48
2010/11 Verbandsliga Nord 01. 093:36 78
2011/12 Hessenliga 09. 068:63 48
2012/13 Hessenliga 06. 058:47 56
2013/14 Hessenliga 12. 058:72 46
2014/15 Hessenliga 12. 052:59 38
2015/16 Hessenliga 04. 062:49 57
2016/17 Hessenliga 11. 049:52 41
2017/18 Hessenliga 09. 052:55 44
2018/19 Hessenliga 12. 047:54 38
2019/20 Kreisliga A1 Kassel Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 3 06. 039:53 25<ref name="fupa">Chronik. FuPa, abgerufen am 27. Mai 2026.</ref>
2020/21 Kreisliga A1 Kassel Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. 4 04. 033:18 17<ref name="fupa" />
2021/22 Kreisliga A1 Kassel 01. 126:33 66<ref name="fupa" />
2022/23 Kreisliga A1 Kassel 02. 102:12 63<ref name="fupa" />
2023/24 Kreisoberliga Kassel 02. 089:45 66<ref name="fupa" />
2024/25 Gruppenliga Kassel 2 09. 075:64 40<ref name="fupa" />

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1 
Die Oberliga Hessen wurde 2008 in die Hessenliga umbenannt. Gleichzeitig wurde sie von der vierthöchsten Spielklasse zur fünfthöchsten Spielklasse.
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2 
Die Landesliga Hessen wurde 2008 in die Verbandsliga Hessen umbenannt. Gleichzeitig wurde sie von der fünfthöchsten Spielklasse zur sechsthöchsten Spielklasse.
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3 
wegen der COVID-19-Pandemie nach 17 Spieltagen abgebrochen
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4 
wegen der COVID-19-Pandemie nach 10 Spieltagen abgebrochen

Nordhessenstadion[Bearbeiten]

Der FSC Lohfelden trägt seine Heimspiele im Nordhessenstadion aus. Die Anlage mit 400-Meter-Laufbahn wurde im August 1959 eröffnet; das benachbarte Freibad war bereits 1958 in Betrieb gegangen. 1978 entstand zwischen Sportplatz und Freibad ein langgezogener Kabinentrakt mit Kegelbahn sowie Restaurant und Vereinsraum im Obergeschoss. Dieses Obergeschoss in dieser Form existiert heute nicht mehr. Nach 20-monatiger Bauzeit wurde an Pfingsten 2010 eine neue Tribüne mit allen Funktionsräumen eröffnet. Unter dem freitragenden Dach finden rund 1.700 Zuschauer Platz. Zur großzügigen Anlage gehören außerdem ein Großfeld- und ein Kleinfeld-Kunstrasenplatz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />