Zum Inhalt springen

fabless

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Begriff Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (‚fabriklos‘, ‚ohne Fertigung oder Herstellung‘; zusammengesetzt aus Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. und dem Suffix Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) bezeichnet ein Geschäftsmodell, das sich im Rahmen der Globalisierung, der digitalen Revolution, des Outsourcing und dem Offshoring seit spätestens den 1990er Jahren verbreitet hat und in der globalen Wirtschaft Anwendung findet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Modell „Fabless“ steht in engem Zusammenhang mit sogenannten Fertigungsdienstleistern oder Auftragsfertigern. Das sind Unternehmen, die sich auf die Produktion spezialisiert haben und dafür beauftragt werden.

Das Fabless-Modell ist in der Halbleiterindustrie entstanden, da sowohl das Design von Mikroelektronik (vgl. auch VHDL und Verilog) als auch die Produktion der Halbleiterbausteine (vgl. Mikroelektronik) hochkomplex sind. Es wurde schnell klar, dass mit zunehmender Komplexität (vgl. Mooresches Gesetz) eine Aufteilung der Kompetenzen neue Vorteile, beispielsweise in den Bereichen Wachstum und Innovation, mit sich bringen würde.

Fabless teilt damit auf in die Halbleiter- bzw. Elektronikdesign-Unternehmen, die über keine eigene Halbleiterproduktion verfügen, und in die Fertigungsunternehmen oder Auftragsfertiger – im Kontext der Halbleiterindustrie auch als Foundries bekannt –, die in der Produktion tätig sind. Beispiele hierfür sind die Unternehmen Globalfoundries, Samsung Semiconductor, UMC oder TSMC.

Es ist zu vermerken, dass auch vollintegrierte Halbleiterhersteller, also Unternehmen, die Entwicklung und Produktion verbinden, heutzutage sogenannte Foundry-Dienstleistungen anbieten, das heißt, sie treten als Fertigungsdienstleister auf. Die Übergänge sind fließend und häufig nur im Einzelfall ersichtlich, auch aufgrund einer hohen Mergers-&-Aquisitons-Aktivität (M&A) in der Branche.

Im Detail unterscheidet man noch einmal, ob eine Chiparchitektur eingekauft wurde (vgl. Arm bzw. die Arm-Architektur) oder ob diese selbst entworfen wurde (z. B. Apple M3).

Das Fabless-Geschäftsmodell existiert in einer anderen Form auch in anderen Industriebranchen, beispielsweise in der Rüstungsindustrie bzw. Wehrtechnik. Dort übernehmen spezialisierte Unternehmen oder Organisationen die Fertigung von militärischen Geräten oder Produkten. Eine Auslagerung an zivile Unternehmen wird damit aus Sicherheitsgründen vermieden.

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Fabless-Geschäftsmodell, das von Gordon Campbell, dem Gründer von Chips & Technologies, und Bernie Vonderschmitt, einem Mitbegründer von Xilinx, mitentwickelt wurde, hat den Vorteil, dass sich ein Unternehmen nicht selbst um die Herstellung der Chips und die Entwicklung der dazu notwendigen Prozesse kümmern muss, sondern sich allein auf die Entwicklung der Schaltungen (IP) konzentrieren kann. Außerdem ist die Entwicklungsgeschichte des Fabless-Modells eng mit der Geschichte der Electronic Design Automation (EDA) verzahnt. Die Weiterentwicklung der computergestützten Werkzeuge (CAD/CAE) ermöglichte die Trennung und Spezialisierung der Expertisen in Design und Fertigung. Eine weitere Stufe der automatisierten Abläufe in dem Umfeld stellt die zunehmende Digitalisierung (Industrie 4.0) dar, die auch in der Halbleiterfertigung Anwendung findet.

Vor allem in einer Zeit, in der die Errichtung einer Halbleiterfabrik mehrere Milliarden Euro kostet, sind Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. weltweit verteilt. Die großen Fertigungskapazitäten befinden sich jedoch seit etwa den 2000er Jahren in den Tigerstaaten und manchen der ASEAN-Staaten, und speziell der Republik China (Taiwan), Südkorea, VR China und Japan.

Verbände[Bearbeiten]

Einige Fabless-Unternehmen gehören der Global Semiconductor Alliance (GSA) an, die aus der Fabless Semiconductor Association (FSA) hervorgegangen ist.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. VertMarkets, Inc, 5. Dezember 2007; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.rfglobalnet.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> Zur GSA gehören mittlerweile nicht nur Fabless-Unternehmen, sondern auch solche aus allen Bereichen der Halbleiterindustrie, bis hin zu reinen Auftragsfertigern.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />