Falstaff
Sir John Falstaff ist eine von William Shakespeare geschaffene Bühnenfigur, die erstmals in den Theaterstücken Heinrich IV., Teil 1, Heinrich IV., Teil 2 und Die lustigen Weiber von Windsor auftritt. Der fette, prahlerische, trink- und raufsüchtige Ritter wird in Die lustigen Weiber von Windsor als komische, in Heinrich IV. aber auch als melancholische Figur dargestellt. Sein Name wurde zum Synonym für einen dicken, ebenso lasterhaften wie liebenswerten Angeber und Genießer.<ref>Edward Docx: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. (Vergleich Boris Johnson als Falstaff), Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Vgl. die Angaben in der Encyclopædia Britannica, online Sir John Falstaff - Fictional Character, abgerufen am 4. April 2016. Siehe auch Henry IV Character Introduction - Sir John Falstaff. Auf: University Society. New York: Shakespeare Online. 20. Aug. 2000, abgerufen am 4. April 2016, sowie Amanda Mabillard: Shakespeare's Falstaff. Auf: University Society. New York: Shakespeare Online. 20. Aug. 2000, abgerufen am 4. April 2016.</ref>
Falstaff bei Shakespeare[Bearbeiten]
Die Figur sollte bei Shakespeare ursprünglich John Oldcastle heißen, wurde aber wegen der Namensgleichheit mit einem bekannten Ritter umbenannt. Falstaff gehört zu den beliebtesten Gestalten des Dichters und wurde später auch von anderen Autoren, vor allem von Opernkomponisten, aufgegriffen und in eigenen Werken als komische Figur verarbeitet.<ref>Vgl. die Angaben in der Encyclopædia Britannica, online Sir John Falstaff - Fictional Character, abgerufen am 4. April 2016.</ref>
Auch in dem Königsdrama Heinrich V. kommen Sir John Falstaff sowie seine Gefolgschaft und sein Haushalt vor. Hier ist er der in königliche Ungnade gefallene, sterbende Ritter, der den Frankreichfeldzug von 1415 seines Königs und früheren Freundes Heinrich nicht mehr erlebt.<ref>Vgl. z. B. die online-Textausgabe William Shakespeare: Henry V, Act II, Scene I und William Shakespeare: Henry V, Act II, Scene III. Auf: University Society. New York: Shakespeare Online. 20. August 2000, abgerufen am 4. April 2016.</ref> Seine Krankheit und sein Tod werden in dem Stück nur kurz in den Szenen II.1 und II.3 erwähnt, er hat aber keinen Auftritt als Bühnenfigur mehr. Dennoch erscheint er in einigen Inszenierungen und Filmadaptionen des Dramas als eigenständige Figur, beispielsweise in Laurence Oliviers berühmter Filmfassung von 1944 oder in Kenneth Branaghs Verfilmung von 1989 mit George Robey und Robbie Coltrane als Darstellern.
Weitere Werke mit Falstaff als Titelfigur[Bearbeiten]
- Falstaff ossia Le tre burle; Oper von Antonio Salieri (1799)
- Falstafferel, lass’ dich sehen! von Ludwig van Beethoven (WoO 184) (1823)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
- Falstaff; Oper von Michael William Balfe (1838)
- Falstaff; Oper von Adolphe Adam (1856)
- Falstaff; Oper von Giuseppe Verdi (1893)
- Falstaff – Symphonische Studie, Symphonische Dichtung von Edward Elgar (1913)
- Sir John in Love von Ralph Vaughan Williams (1924–28, UA 1929)
- Falstaff – Glocken um Mitternacht; Filmcollage von Orson Welles nach fünf Stücken Shakespeares
- Sankt Falstaff, Drama von Ewald Palmetshofer (2026)
Weblinks[Bearbeiten]
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Einzelnachweise[Bearbeiten]
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