Zum Inhalt springen

Family Cap

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Unter Family Cap versteht man die Praxis, Müttern oder Familien, die von der Sozialhilfe leben, weitere finanzielle Hilfen für die Geburt eines weiteren Kindes zu versagen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Welfare Reform - Family Cap.] State of Connecticut – www.ct.gov, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Mai 2010 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ct.govVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Dies wird vor allem in einigen Staaten der USA und in asiatischen Ländern wie zum Beispiel Südkorea und Singapur praktiziert.

Statistische Daten[Bearbeiten]

Kinderarmutsrate verschiedener ethnischer Gruppen in den USA
Jahr Insgesamt Afroamerikaner Hispanics
1996 20,5 % 39,9 % 40,3 %
2001 16,3 % 30,2 % 28,0 %
<ref>acf.hhs.gov: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fifth Annual Report to Congress (February 2003) (Memento vom 12. Mai 2009 im Internet Archive) (englisch)</ref>

28.000 Kindern in New Jersey wurde wegen der Family Cap die Sozialhilfe vorenthalten.<ref name="TANF Reauthorization">Welfare Policy: TANF Reauthorization Download am 17. Januar 2008</ref> Als die Family Cap in den USA eingeführt wurde, ließ sich schnell ein Rückgang der Kinderarmut messen. Im März 1996 ließen in New Jersey 30,2 von 1.000 Frauen auf Sozialhilfe eine Abtreibung vornehmen, im gleichen Zeitraum ließen nur 4,0 von 1.000 Frauen eine Abtreibung vornehmen.<ref>Births Fall and Abortions Rise Under New Jersey Family Cap</ref> Damit stieg die Abtreibungsrate unter Sozialhilfeempfängern in New Jersey um 14 %.<ref name="TANF Reauthorization" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Family Caps, Abortion and Women of Color.] Oxford University Press – www.oxfordscholarship.com, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 13. Mai 2010 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Kritik[Bearbeiten]

Kritiker führen einen Rückgang der Kinderarmut auf die gestiegene Zahl der Abtreibungen zurück. Es wurde kritisiert, dass arme Frauen zwar häufiger als reiche Frauen Abtreibungen aus moralischen Gründen ablehnen, sich jedoch wegen der Family Cap häufig zu einer Abtreibung gezwungen sehen. Aus diesem Grund wurde die Family Cap von der New Jersey Catholic Conference, Pro-Life-Organisationen, der American Civil Liberties Union und der National Organization for Women kritisiert.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.New Jersey "family cap" increases abortion rate (Memento vom 8. Juli 2012 im Webarchiv archive.today)</ref> Der Politik wurde vorgeworfen, dass sie einen „Krieg gegen die Armen“ betreibe.<ref>Critics call family cap a war against the poor@1@2Vorlage:Toter Link/findarticles.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> Auch wurden eugenische Motive unterstellt.<ref>William G. Staples: Encyclopedia of Privacy A - M. Greenwood Publishing Group, 2007, ISBN 978-0-313-33477-1, S. 375. (Auszug in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref><ref>Anna Marie Smith: Welfare Reform and Sexual Regulation. Cambridge University Press, 2007, ISBN 978-0-521-82095-0, S. 80. (Auszug in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Befürworter dagegen warfen ein, die Family Cap würde Arme zur Verantwortung ermuntern.<ref>i2i.org: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Family Cap Urged on Welfare Reform (Memento vom 3. Oktober 2006 im Internet Archive) (englisch)</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />