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Fastida

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Fastida war ein König der Gepiden im 3. Jahrhundert n. Chr.

Die Gepiden an den Mündungen der oberen Weichsel<ref>Vgl. Stichwort Gepiden bei zeno.org</ref> brachten – nach den Getica des antiken Geschichtsschreibers Jordanes – unter ihrem kriegerischen König Fastida erfolgreich die ihnen benachbarten ostgermanischen Burgunden dazu abzuwandern.

Vom Amaler Ostrogotha,<ref>Vgl. Herwig Wolfram: Ostrogotha – ein mythischer Amaler erhält zumindest einen historischen Namensvetter. Lebenswelten zwischen Archäologie und Geschichte. In: Jörg Drauschke et al. (Hrsg.): Lebenswelten zwischen Archäologie und Geschichte. Mainz 2018, hier S. 449 und 452.</ref> einem König der gotischen Greutungen, aber wurden die Gepiden Fastidas<ref>Herwig Wolfram: Die Goten: von den Anfängen bis zur Mitte des sechsten Jahrhunderts. Entwurf einer Ethnographie. Vierte Auflage. München 2001, ISBN 3-406-33733-3, S. 392 (Google Books).</ref> um 290 n. Chr. bei dem antiken Ort Galtis am Fluss Auha (Aluta (?), heutiger Olt)<ref>Mommsen sieht als das antike Galtis den Ort Galt - das heutige Ungra am Fluss Aluta in Siebenbürgen an; vgl. Carl Patsch: Galtis. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band VII,1, Stuttgart 1910, Sp. 689. </ref> besiegt.<ref>Vgl. Jordanes, Getica 17, 98–101.</ref> Bei der römischen Brücke über den Olt neben dem Kastell Hoghiz an der südsiebenbürgischen Limesstrecke Dakiens soll diese Schlacht zwischen Fastidas Gepiden und den Goten des Ostrogothas stattgefunden haben.<ref>Vgl. Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Antike Quellen[Bearbeiten]

  • Jordanes, Getica 17, 97–101.

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]