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Fat White Family

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Fat White Family
Datei:Fatwhitefamily immergut 06.jpg
Fat White Family live auf dem Immergut Festival (2016)

Fat White Family live auf dem Immergut Festival (2016)

Allgemeine Informationen
Herkunft London, Vereinigtes Königreich
Genre(s) Post-Punk, Rock
Aktive Jahre
Gründung 2011
Auflösung
Website www.fatpossum.com/artists/fat-white-family/
Aktuelle Besetzung
Lias Kaci Saoudi
Gitarre, Gesang
Saul Adamczewski
Nathan Saoudi
Severin Black
Gitarre
Adam J. Harmer
Taishi Nagasaka
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Jack Everett
Bass
Joseph Pancucci-Simpson
Schlagzeug
Dan Lyons

Fat White Family ist eine britische Post-Punk-Band aus Peckham in London. Die Band hat provokante Texte und ist bekannt für ihre ebenfalls provokanten Liveshows.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde 2011 um den Frontmann Lias Kaci Saoudi gegründet. Zwei Bandmitglieder, Saul Adamczewski und Joseph Pancucci-Simpson (Bass) stammten aus der Band The Metros. 2013 erschien über Thrashmouth Records ihr Debütalbum mit dem provokanten Namen Champagne Holocaust. Das Coverartwork war ebenfalls als Provokation zu sehen:

„Ein abgemagerter Männerkörper mit Schweinekopf, auf dem Schweinekopf die besagte Champagnerflasche. Aus dem linken traurigen Schweineauge perlen zwei Tränen, um den Hals eine Kette mit Kreuz. Arme, stoppelige Beine und den bis zu den Knien baumelnden, beschnittenen Schwanz spreizt die „Kreatur“ von sich. In der linken Hand ein blutbefleckter Hammer, in der rechten eine blutbefleckte Sichel.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Philip Süthoff: The Fat White Family sind fett, weiß und hässlich<ref>Philip Süthoff: The Fat White Family sind fett, weiß und hässlich. Noisey, 29. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Juni 2016; abgerufen am 3. Juni 2016.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/noisey.vice.com</ref>

Zu Touch the Leather wurde ein Video gedreht, das Sänger Lias Kaci Saoudi im Vordergrund zeigt, der eine Zigarette raucht und den Text mitsingt, während sich im Hintergrund ein entblößter Hintern bewegt. Lyrisch und textlich war das erste Album sehr explizit, die Texte zum Teil ordinär und voller sexueller Anspielungen. Auch ihre Liveshows zeichnen sich durch den Einsatz diverser Körperflüssigkeiten und sexuelle Anspielungen aus. 2014 wurde der Band im Rahmen der NME Awards der Philip Hall Radar Award verliehen.<ref>Fat White Family: Weirdest Speech at NME Awards. New Musical Express, 27. Februar 2014, abgerufen am 4. Juni 2016.</ref>

2016 erschien das zweite Album Songs for Our Mothers, das die Band musikalisch gereifter zeigte, allerdings ebenfalls wieder provokante Texte bietet. Das Video zu Whitest Boy on the Beach zeigt Nazi-Skinheads, die in einem Darkroom gedemütigt werden. Das Album erreichte im Vereinigten Königreich Platz 63.

Stil[Bearbeiten]

Die Fat White Family spielt Post-Punk, der sich aus verschiedenen Musikstilen, wie dem Wave, Britpop, Punk, Lo-Fi, Garage Punk und ab dem zweiten Album auch mit Discomusik zusammensetzt. Textlich bedient sich die Band eines Vexierspiels mit politischer Unkorrektheit und Fascho-Ästhetik, bezeichnet sich jedoch selbst als radikal linke Band.

Die Texte umfassen verschiedene Formen des Tabubruchs, die sich vor allem auf sexuelle Perversionen sowie Nazi-Chic konzentrieren. Ein Lied handelt außerdem vom britischen Serienmörder Harold Shipman.<ref>Andreas Borcholte und Torsten Groß: Abgehört - neue Musik: Klappe halten, Liebe machen! Spiegel Online, 19. Januar 2016, abgerufen am 3. Juni 2016.</ref>

Musikalisch erinnert die Band an eine moderne Version von Velvet Underground. Referenzen zu The Fall sind ebenfalls gegeben. So lautet einer ihrer Songtitel auch I Am Mark E. Smith, benannt nach dem Sänger der Band.<ref>Fat White Family bei laut.de</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Alben

  • 2013: Champagne Holocaust (Trashmouth Records)
  • 2016: Songs for Our Mothers (Without Consent)
  • 2019: Serfs Up (Domino Recordings)
  • 2024: Forgiveness Is Yours (Domino Recordings)

Live-Alben

  • 2025: Konk If You’re Lonely: Fat White Family Live at Konk Studios (Domino Recordings)

Kompilationen

  • 2014: Crippled B-Sides and Inconsequential Rarities (Eigenproduktion)

Singles und EPs

  • 2013: Fat Whites (Split-EP mit Taman Shud, Trashmouth Records)
  • 2014: Touch the Leather (Hate Hate Hate Records)
  • 2014: I Am Mark E. Smith (10", Without Consent)
  • 2014: Auto Neutron (12", Trashmouth Records)
  • 2016: Whitest Boy on the Beach (7", Without Consent)
  • 2016: Breaking into Aldi (7", Without Consent)
  • 2016: Tinfoil Deathstar (Without Consent)
  • 2019: Feet (Domino Recordings)
  • 2019: Tastes Good With The Money (10", Domino Recordings)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: The Fat White Family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />