Fenazaflor
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| Strukturformel von Fenazaflor | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Fenazaflor | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Phenyl-(5,6-dichlor-2-trifluormethyl-1-benzimidazol)-carboxylat | |||||||||||||||
| Summenformel | C15H7Cl2F3N2O2 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelblich grüner Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu CAS-Nr. 14255-88-0 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 375,13 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
103 °C<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
praktisch unlöslich in Wasser (13 mg·l−1 bei 25 °C)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten | ||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Fenazaflor ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbamate und Benzimidazole.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Fenazaflor ist ein gelblich-grüner Feststoff, der praktisch unlöslich in Wasser ist.<ref name="Terry Hills" /> Er zersetzt sich bei Erhitzung.<ref name="GESTIS" />
Verwendung[Bearbeiten]
Fenazaflor wird als Akarizid und Insektizid verwendet.<ref name="Terry Hills">Terry Hills: Organic Chemistry. Lotus Press, 2004, ISBN 81-89093-51-7, S. 81 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Er war zwischen 1969 und 1976 in der BRD zugelassen.<ref name="Peter Brandt">Peter Brandt: Berichte zu Pflanzenschutzmitteln 2009: Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln ... Springer DE, 2010, ISBN 3-0348-0029-0, S. 16 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Wirkung beruht auf der Hemmung der oxidativen Phosphorylierung.<ref name="Volkert Sjut, J.A. Butters">Volkert Sjut, J.A. Butters: Molecular Mechanisms of Resistance to Agrochemicals. Springer, 1997, ISBN 3-540-62461-9, S. 65 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Zulassung[Bearbeiten]
In der Europäischen Union ist Fenazaflor mit der Verordnung (EG) Nr. 2076/2002 vom 20. November 2002 nicht in den Anhang I der Richtlinie 91/414/EWG aufgenommen worden. Daher dürfen in den Staaten der EU keine Pflanzenschutzmittel zugelassen werden, die Fenazaflor enthalten.<ref>Verordnung (EG) Nr. 2076/2002 (PDF)Vorlage:Abrufdatum der Kommission vom 20. November 2002</ref>
In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Fenazaflor in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:EG-Nummer abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gefährlicher Stoff mit harmonisierter Einstufung (CLP-Verordnung)
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Hautkontakt
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Phenylester
- Carbamat
- Trifluormethylverbindung
- Chlorsubstituierter Heteroaromat
- Benzimidazol
- Pflanzenschutzmittel (Wirkstoff)
- Insektizid
- Akarizid