Zum Inhalt springen

Fenchon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Fenchon-Enantiomere
(+)-Fenchon (links) und (–)-Fenchon (rechts)
Allgemeines
Name Fenchon
Andere Namen
  • (+)-Fenchon
  • (–)-Fenchon
  • (±)-Fenchon
  • (1S,4R)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on
  • (1R,4S)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on
  • Vorlage:INCI
Summenformel C10H16O
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="ROTH" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 214-804-6
ECHA-InfoCard 100.013.458
PubChem 14525
ChemSpider 13869
DrugBank DB15918
Wikidata [[:d:Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.|Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.]]
Eigenschaften
Molare Masse 152,23 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,95 g·cm−3 (20 °C)<ref name="ROTH" />

Schmelzpunkt

5 °C<ref name="ROTH" />

Siedepunkt

63–65 °C (17 hPa)<ref name="Thermofisher">Vorlage:Thermofisher</ref>

Löslichkeit

sehr schlecht in Wasser<ref name="ROTH" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="ROTH">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check (PDF) bei Carl RothVorlage:Abrufdatum</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 226
P: 303+361+353​‐​403+235<ref name="ROTH" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <

Fenchon ist ein bicyclisches Monoterpen-Keton. Natürlich kommt (–)-Fenchon in Fenchelölen vor und ist Bestandteil vieler ätherischer Öle.<ref name="Ullmann" /> In Wasser ist es unlöslich, in Ethanol hingegen gut löslich. Es tritt in Form zweier Enantiomere auf.

Datei:Fenouil.jpg
Fenchelknollen – im Fenchel kommt Fenchon natürlich vor
  • (–)-Fenchon [Synonym: (1R, 4S)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on] erstarrt bei 5 °C und siedet bei etwa 193 °C.
  • (+)-Fenchon [Synonym: (1S, 4R)-1,3,3-Trimethylbicyclo[2.2.1]heptan-2-on] erstarrt zwischen 5 und 7 °C.

Die Dichte beträgt für beide Enantiomere 0,95 g·cm−3. Fenchon schmeckt bitter und riecht campherartig. Es wirkt wachstumshemmend auf Bakterien und Pilze. In höherer Dosierung wirkt es zentral erregend auf den menschlichen Organismus. In der EU ist D(+)-Fenchon durch die Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 (Aromenverordnung) mit der FL-Nummer 07.159 als Aromastoff für Lebensmittel zugelassen.<ref name="VO_1334/2008" />

Durch Reduktion von racemischem Fenchon entstehen Fenchole, die in vier isomeren Formen vorkommen.<ref>Universität Erlangen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., Vorlesungsscript.</ref> Die Fenchole besitzen Bedeutung als Komponenten von Parfüms.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="VO_1334/2008">Vorlage:EU-Verordnung. Anhang I, Teil A, Tabelle 1. In: EUR-Lex.</ref> <ref name="Ullmann">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> </references>