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Fenhexamid

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Strukturformel
Strukturformel von Fenhexamid
Allgemeines
Name Fenhexamid
Andere Namen
  • N-(2,3-Dichlor-4-hydroxyphenyl)-1-methylcyclohexancarboxamid
  • KBR 2738
Summenformel C14H17Cl2NO2
Kurzbeschreibung

beiges Pulver<ref name="GESTIS">Eintrag zu Fenhexamid in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 422-530-5
ECHA-InfoCard 100.102.110
PubChem 213031
ChemSpider 184726
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 302,20 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,34 g·cm−3<ref name="GESTIS" />

Schmelzpunkt

153 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (0,02 g·l−1 bei 20 °C)<ref name=epa>Datenblatt der EPA (PDF; 40 kB)</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.102.110">Eintrag zu Fenhexamid (ISO) in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

H- und P-Sätze H: 411
P: 273​‐​391​‐​501<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Fenhexamid ist ein systemisches Fungizid aus der Wirkstofffamilie der Sterolbiosynthesehemmer. Es wirkt durch Hemmung der 3-Keto-Reduktase. Der Wirkstoff wurde 1998 von Bayer CropScience eingeführt.<ref name=roempp>Eintrag zu Fenhexamid. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref><ref name=":0">Danièle Debieu, Jocelyne Bach, Mickael Hugon, Christian Malosse, Pierre Leroux: The hydroxyanilide fenhexamid, a new sterol biosynthesis inhibitor fungicide efficient against the plant pathogenic fungus Botryotinia fuckeliana (Botrytis cinerea). In: Pest Management Science. Band 57, Nr. 11, November 2001, S. 1060–1067, doi:10.1002/ps.394.</ref> Vorlage:Formel

Zulassung[Bearbeiten]

2001 wurde Fenhexamid von der EU-Kommission in die Liste der erlaubten Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffe aufgenommen,<ref>Richtlinie 2001/28/EG der Kommission vom 20. April 2001 (PDF)Vorlage:Abrufdatum zur Änderung des Anhangs I der Richtlinie 91/414/EWG des Rates über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln zur Aufnahme des Wirkstoffs KBR 2738 (Fenhexamid).</ref> 2016 wurde die Erlaubnis vorläufig bis Ende 2030 verlängert.

Fenhexamid ist unter dem Handelsnamen Teldor in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugelassen<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Fenhexamid in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Fenhexamid“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref> und wird spezifisch gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea)<ref name=":0" /> und Monilinia fructigena bei vielen Kulturen eingesetzt.

In der Schweiz gilt für Kopfsalate und andere Salatarten ein relativ hoher Rückstandshöchstgehalt von 50 Milligramm Fenhexamid pro Kilogramm.<ref>Verordnung des EDI über die Höchstgehalte für Pestizidrückstände in oder auf Erzeugnissen pflanzlicher und tierischer Herkunft. In: admin.ch. Abgerufen am 6. Februar 2020.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />