Fiesta (Apfel)
| Fiesta (Apfel) | |
|---|---|
| Art | Kulturapfel (Malus domestica) |
| Herkunft | Kent |
| Züchter | East Malling Research Station |
| Züchtungsjahr | 1973 |
| Markteinführung | 1986 |
| Abstammung | |
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Kreuzung aus | |
| Liste von Apfelsorten | |
Fiesta, auch Red Pippin oder umgangssprachlich Red Cox, ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica).
Der Apfel hat ein intensives vielschichtiges Aroma und erinnert in seinem Geschmack an Cox Orange.<ref name="mor" /> Da er sehr saftig ist, eignet Fiesta sich gut als Grundlage für Apfelsaft.<ref name="ora" />
Der runde Apfel ist mittelgroß, und damit ein Stück größer als Cox Orange.<ref name="USPP7956" /> Auf grün-gelblicher Grundfarbe sind rötliche Streifen. Er zeigt schwache Berostung und kaum erkennbare Lentizellen. Der Stiel ist lang und festsitzend. Sein cremefarbenes Fruchtfleisch ist saftig und fest. Seine Haut ist fest. Bei längerer Lagerung nähert er sich geschmacklich dem eher eigenschaftslosen Idared an.<ref name="mor" /> Der Baum selbst wächst kräftig, neigt aber dazu, zur Seite statt nach oben zu wachsen.<ref name="gar" />
Der Apfel ist diploid und damit als Befruchter für andere Sorten geeignet.<ref name="ora" /> Teilweise befruchtet er sich selbst.<ref name="gar" /> Fiesta ist vergleichsweise einfach im Anbau und trägt gute regelmäßige Ernten.<ref name="ora">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Fiesta ( des Vorlage:IconExternal vom 8. Juni 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., orangepippin.com</ref> Fiesta wird erst spät in der Saison reif. In den USA liegt seine Erntezeit zwischen Mitte September bis Mitte Oktober.<ref name="sea">Fiesta (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive), Seattle Tree Fruit Society</ref> Wie seine Vatersorte Idared lagert er sich lange und gut.<ref name="cox144" /> Aus dem CA-Lager ist Fiesta auch im Juni noch genießbar.<ref name="USPP7956" /> Er kommt gut mit dem Klima in Nordengland und Schottland zurecht. In einigen Gegenden leidet Fiesta an Obstbaumkrebs.<ref name="cox144">Kenneth Cox, Raoul Curtis Machin: Garden Plants for Scotland frances lincoln ltd, 2008, ISBN 0-7112-2675-X, S. 144</ref> Er ist zudem anfällig gegen Mehltau und Apfelschorf.<ref name="USPP7956" />
Der Baum wird im Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Italien und Neuseeland in kommerziellem Maßstab angebaut.<ref name="vau">John Vaughan, Catherine Geissler: The New Oxford Book of Food Plants Oxford University Press, 2009, ISBN 0-19-160949-8 Eintrag "Apples"</ref>
An der East Malling Research Station, dem Zentrum der britischen Obstforschung, wurde der Apfel 1973 von Frank H. Alston gekreuzt.<ref name="USPP7956">Patent US7956P: Apple tree -- Fiesta cultivar. Angemeldet am 24. Dezember 1990, veröffentlicht am 1. September 1992, Anmelder: Plant Breeding International Cambridge Limited, Erfinder: Frank H. Alston.</ref> Der Baum hatte ursprünglich die Bezeichnung T31/31<ref name="USPP7956" />, und kam als Fiesta auf den Markt, und wurde in Großbritannien 1996 in Red Pippin umbenannt.<ref name="mor">Joan Morgan: The New Book of Apples Ebury Publishing, 2013, ISBN 1-4481-7736-7, Eintrag "Fiesta"</ref> Der Apfel kam 1986 in den Handel. 1987 empfahl die Royal Horticultural Society (RHS) Fiesta zum Anbau,<ref name="gar">Fiesta, Garden Apple ID</ref> 1993 gewann die Sorte den Award of Garden Merit der RHS.<ref name="ora" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />