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Fildrich

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Fildrich
Datei:Wasserbrücke über den Fildrich, Zwischenflüh BE 20220618-jag9889.jpg
Wasserbrücke (gebaut 1986) über den Fildrich bei Zwischenflüh

Wasserbrücke (gebaut 1986) über den Fildrich bei Zwischenflüh

Daten
Gewässerkennzahl CH: 472
Lage Berner Oberland

Schweiz[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Schweiz

Flusssystem Rhein
Abfluss über Chirel → Simme → Kander → Aare → Rhein → Nordsee
Zusammenfluss von zwei Quellbächen an der Männliflue
46° 32′ 45″ N, 7° 32′ 33″ O
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Quellhöhe 1910 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Mündung bei HorbodenKoordinaten: 46° 37′ 51″ N, 7° 33′ 37″ O; CH1903: 609305 / 164419
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Mündungshöhe ca. 817 m ü. M.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>
Höhenunterschied ca. 1093 m
Sohlgefälle ca. 68 ‰
Länge 16,1 km<ref name="hades">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Länge (Memento vom 19. August 2014 im Internet Archive). Hydrologischer Atlas der Schweiz</ref> (ohne Quellbäche)
Einzugsgebiet 86,77 km²<ref name="bafu">Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Teileinzugsgebiete 2 km². Bundesamt für Umwelt (BAFU), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Juli 2018; abgerufen am 28. März 2024.</ref>
Abfluss am Pegel Diemtigen, Riedli<ref name="hydro">Jahrestabelle 2016 der Messstation Fildrich bei Diemtigen, Riedli. (PDF; 4,7 MB) In: Hydrographisches Jahrbuch 2016

des Kantons Bern. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juli 2018; abgerufen am 23. Juli 2018.</ref>
AEo: 77 km²

NNQ (2016)
MNQ 2007–2016
MQ 2007–2016
Mq 2007–2016
MHQ 2007–2016
HHQ (2015)
470 l/s
1,54 m³/s
2,37 m³/s
30,8 l/(s km²)
2,82 m³/s
30,69 m³/s
Linke Nebenflüsse Senggibach, Narrenbach
Rechte Nebenflüsse Gurbsbach
Gemeinden Diemtigen
Kanton Bern
Quelle und Mündung des Fildrich
Datei:Mündung des Fildrichs in den Chirel, Horboden BE 20231108-jag9889.jpg
Flussmündung in den Chirel bei Horboden

Flussmündung in den Chirel bei Horboden

Der Fildrich (früher Filderich) ist ein 16,1 Kilometer langer linker Nebenfluss des Chirel in der Gemeinde Diemtigen im Schweizer Kanton Bern. Er durchfliesst das Diemtigtal, ein Seitental des Simmentals im Berner Oberland, und entwässert dabei ein Gebiet von 86,7 Quadratkilometern.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Der Fildrich entsteht auf 1910 m ü. M. durch den Zusammenfluss zweier Quellbäche an der Männliflue (2652 m ü. M.) im Regionalen Naturpark Diemtigtal und durchfliesst den Park hauptsächlich in nordöstliche Richtung. Er passiert die Ortschaften Grimmialp, Schwenden und Zwischenflüh, nimmt die Zuflüsse Senggibach, Gurbsbach und Narrenbach auf, und mündet bei Horboden von links in den kürzeren Chirel.

Einzugsgebiet[Bearbeiten]

Das Einzugsgebiet des Fildrichs misst 86,77 km², davon sind 45,8 % Landwirtschaftsfläche, 31,8 % bestockte Fläche, 21 % unproduktive Fläche, 1,2 % Siedlungsfläche sowie 0,2 % Gewässerfläche.<ref name="bafu" />

Der höchste Punkt des Einzugsgebiets wird mit 2647 m ü. M. an der Männliflue erreicht, die durchschnittliche Höhe beträgt 1656 m ü. M. und der mittlere Jahresniederschlag liegt am Oberlauf bei 1760,005 mm, am Mittellauf bei 1707,467 mm und am Unterlauf bei 1680,162 mm.<ref name="bafu" /><ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>

Anteil am Einzugsgebiet haben neben der Anrainergemeinde Diemtigen die Gemeinden Boltigen, Därstetten, Erlenbach im Simmental, Oberwil im Simmental und Zweisimmen. Winzige Gebiete liegen in den Gemeinden Adelboden, Frutigen und St. Stephan.<ref name="CH_GS">Geoserver der Schweizer Bundesverwaltung (Hinweise)</ref>

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Gsurgrabe (rechts)
  • Mittelbergbach (rechts)
  • Raufligraben (links)
  • Chirgeligrabe (rechts)
  • Senggibach (links)
  • Oberemattegräbli (links)
  • Gurbsbach (rechts)
  • Channebach (rechts)
  • Inner Balmigrabe (rechts)
  • Üsser Balmigrabe (rechts)
  • Schurzgrabe (links)
  • Ringgrabe (links)
  • Narebach (links)
  • Fuchsallmigräbli (rechts)
  • Gandgrabe (links)
  • Allmigraben (rechts)
  • Allmiriedgräbli (rechts)
  • Lischegrabe (rechts)
  • Bachegggrabe (links)
  • Dähligrabe (links)
  • Minnigslochgrabe (links)

Hydrologie[Bearbeiten]

Hydrologischer Hauptstrang[Bearbeiten]

Direkter Vergleich der beiden Oberläufe am Zusammenfluss:

Name Länge

[in km]

EZG

[in km²]

MQ

[in m³/s]

Chirel<ref>Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Kirel (Oberlauf).@1@2Vorlage:Toter Link/api3.geo.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) Bundesamt für Umwelt (BAFU).@1@2Vorlage:Toter Link/api3.geo.admin.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2023. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)</ref> 08,0 28,61 0,88
Fildrich<ref name="Daten">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Topographische Einzugsgebiete der Schweizer Gewässer: Fildrich (Memento vom 23. Juli 2018 im Internet Archive). Bundesamt für Umwelt (BAFU).</ref> 17,4 86,77 2,54

Der längere Fildrich hat auch des grössere Einzugssystem und ist wasserreicher. Er ist somit der hydrologische Hauptstrang des Flusssystems Chirel. Die Gesamtlänge des Strangs Chirel-Fildrich beträgt 21,3 km.

Abflusswerte[Bearbeiten]

An der Mündung des Fildrichs in den Chirel beträgt seine modellierte mittlere Abflussmenge (MQ) 2,54 m³/s. Sein Abflussregimetyp ist nival alpin<ref>Martin Pfaundler, Rolf Weingartner, Robert Diezig: «Versteckt hinter den Mittelwerten» – die Variabilität des Abflussregimes. In: Hydrologie und Wasserbewirtschaftung. 50. Jg., Nr. 3, Juni 2006, S. 116–123, hier S. 119 (PDF; 3,2 MB).</ref>, und seine Abflussvariabilität<ref>Die Abflussvariabilität beschreibt das Ausmass der Schwankungen des mittleren Abflusses einzelner Jahre um den langjährigen mittleren Abflusswert.</ref> beträgt 18.

Vorlage:Hydrograph

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />