Filip Minarik

Filip Minarik (* 10. März 1975 in Prag<ref>https://www.munzinger.de/search/document?index=mol-01&id=01000007212&type=text/html&query.key=zAxSPIWn&template=/publikationen/sport/document.jsp&preview=</ref>; † 4. September 2023 in Hannover) war ein tschechischer Jockey, der im deutschen Galoppsport aktiv war.<ref>Deutscher Trainer- und Jockeyverband e.V.: Deutscher Trainer- und Jockeyverband e.V. | Filip Minarik |. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 12. April 2018; abgerufen am 11. April 2018 (deutsch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Leben[Bearbeiten]
Er hatte 1992 in einem Amateurrennen in München sein Deutschlanddebüt<ref>Florian Krekel: In Iffezheim eine Ikone: Jockey Filip Minarik mit 48 Jahren gestorben. Badische Neueste Nachrichten, 5. September 2023, abgerufen am 6. September 2023.</ref> und gewann in den Jahren 2005, 2011, 2016 sowie 2017 (gemeinsam mit Alexander Pietsch) das Deutsche Jockey-Championat.<ref>Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V.: Ranglisten. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 26. Januar 2018; abgerufen am 11. April 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> In seiner Karriere errang Minarik 1.669 Siege und erzielte als Gewinner von 14 Gruppe 1 Rennen eine Gewinnsumme von 18,2 Mio. Euro.<ref>Florian Krekel: In Iffezheim eine Ikone: Jockey Filip Minarik mit 48 Jahren gestorben. Badische Neueste Nachrichten, 5. September 2023, abgerufen am 6. September 2023.</ref>
Nach einem schweren Sturz bei einem Galopprennen im Juli 2020 in Mannheim lag er vier Wochen im Koma: „Seine Zukunft sah Minarik weiter im Rennsport, in welcher Form auch immer. Über ein Ende der Jockeykarriere hatte er schon länger nachgedacht.“<ref>Peter Mühlfeit, Köln: Spitzenjockey Filip Minarik: „Die Liebe hat mich gerettet“. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 22. März 2021]).</ref>

Nach seinem Karriereende als Jockey war Minarik als Botschafter des Galoppsports aktiv.<ref>Filip Minarik – ein Champion kehrt nach Hoppegarten zurück. 5. April 2023, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref>
Filip Minarik nahm sich am 4. September 2023 das Leben.<ref>Filip Minarik lebt nicht mehr – Deutschlands Rennsport trauert. Abgerufen am 5. September 2023.</ref>
Wichtigste Siege[Bearbeiten]
Auf höchster Ebene – der Gruppe I – konnte Filip Minarik in Deutschland bedeutende Siege erringen:<ref>http://www.galopp-sieger.de/galoppsieger/index_html</ref>
- Preis von Europa (2005 auf Gonbarda in Köln)
- Deutschlandpreis (2005 auf Gonbarda in Düsseldorf)
- 4× Großer Preis von Baden (2006 auf Prince Flori, 2010 auf Night Magic, 2014 auf Ivanhowe, 2017 auf Guignol jeweils in Baden-Baden)
- Preis der Diana (2012 auf Salomina, 2018 auf Well Timed in Düsseldorf)
- 3× Großer Preis von Bayern (2012 auf Temida, 2014 auf Ivanhowe, 2015 auf Ito jeweils in München-Riem)
- Bayerisches Zuchtrennen (2015 auf Guiliani in München-Riem)
- Mehl-Mülhens-Rennen (2009 auf Irian, 2018 auf Ancient Spirit in Köln)
Familie[Bearbeiten]
Filip Minarik war verheiratet und hatte eine Tochter.<ref>https://blog.racebets.de/galoppinsider-filip-minarik</ref> Sein Vater war der zweifache tschechische Jockey-Champion und spätere Trainer Ferdinand Minarik sen. Sein Bruder Ferdinand jun. ist ebenfalls im Galopprennsport tätig.
Weblinks[Bearbeiten]
- Filip Minarik auf Turf-Times.de
- Filip Minarik im Club der 1000
- Interviews mit Filip Minarik auf Galopp-Online.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Minarik, Filip |
| KURZBESCHREIBUNG | tschechischer Jockey im deutschen Galoppsport |
| GEBURTSDATUM | 10. März 1975 |
| GEBURTSORT | Prag |
| STERBEDATUM | 4. September 2023 |
| STERBEORT | Hannover |