Finanzen Verlag
Die Finanzen Verlag GmbH war ein deutscher Verlag mit Sitz in München.
Publikationen[Bearbeiten]
Im Verlag erschienen insbesondere
- €uro: Monatsmagazin mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Geld. Chefredaktion: Jens Castner<ref>Jens Castner wird neuer Chefredakteur von Börse Online: MeediaAbgerufen am 25. Februar 2017</ref>, Peter Gewalt<ref>Peter Gewalt wird neuer Chefredakteur: Kress Abgerufen am 25. Februar 2017</ref>, Markus Hinterberger<ref>Neue Team-Chefredaktion nach Ausscheiden von Lucas Vogel: Kress Abgerufen am 27. Dezember 2017</ref>
- €uro am Sonntag: Finanzzeitung mit dem Schwerpunkt Geldanlage und Vermögensaufbau. Erscheinungstag: Samstag. Chefredaktion: Jens Castner, Peter Gewalt, Markus Hinterberger
- Courage: Geld- und Karrieremagazin für Frauen<ref> Horizont: Finanzen Verlag launcht eigenes Karrieremagazin für Frauen 17. Februar 2020, abgerufen am 20. April 2020</ref>
- Börse Online: Anlegermagazin und Internetportal mit dem Schwerpunkt Aktien und Handelsstrategie. Erscheinungstag: Donnerstag. Chefredaktion: Jens Castner, Peter Gewalt, Markus Hinterberger
- Tichys Einblick: monatlich erscheinendes wirtschaftsliberal-rechtspopulistisches Online-Meinungsmagazin, herausgegeben von Roland Tichy
Zum Portfolio gehörten darüber hinaus der B2B-Titel TiAM<ref>TiAM – Trends im Asset Management erscheint im Finanzen Verlag: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.reportmedia ( vom 18. März 2017 im Internet Archive) Abgerufen am 25. Februar 2017</ref> sowie digitale Börsenbriefe.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Finanzen Verlag wurde 1990 gegründet. Am 26. Januar 1990 erschien die erste Ausgabe des Monatsmagazins Finanzen. 1996 erwarb die Axel Springer AG 74,9 Prozent am Verlag. 1998 wurde die erste Ausgabe der wöchentlichen Finanzzeitung €uro am Sonntag herausgegeben, die sich an Privatanleger richtet.
2001 kaufte Springer die restlichen Anteile<ref>Axel Springer übernimmt restliche Anteile am Finanzen Verlag: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Axel Springer Presseservice ( des Vorlage:IconExternal vom 17. März 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. 2. April 2001, abgerufen am 25. Februar 2017</ref> und benannte den Verlag in Axel Springer Finanzen Verlag später AS Financial Media um. Ende 2004 übernahm das Unternehmen die Monatszeitschrift DM-Euro von der Verlagsgruppe Handelsblatt und legte sie mit dem Magazin Finanzen zusammen. Ab Januar erschien das neue Magazin unter dem Namen €uro.<ref>Axel Springer kauft das Wirtschaftsmagazin "Euro": new-business 14. Dezember 2004, abgerufen am 25. Februar 2017</ref>
Im Zuge des Digitalisierungskurses zog sich Springer 2010 auch aus dem Segment der gedruckten Wirtschaftsmedien zurück und verkaufte die Zeitschriften an eine Beteiligungsgesellschaft, die den Verlag mit dem bisherigen Geschäftsführer Frank-Bernhard Werner fortsetzte.<ref>Die Axel Springer AG verkauft Wirtschafts- und Finanztitel: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Axel Springer ( des Vorlage:IconExternal vom 18. März 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abgerufen am 25. Februar 2017</ref> 2013 übernahm der Verlag das Anlegermagazin Börse Online sowie das Internetportal boerse-online.de von Gruner + Jahr.<ref>Der Finanzen Verlag übernimmt Börse Online von Gruner + Jahr: Gruner + Jahr Abgerufen am 25. Februar 2017</ref>
2016 beteiligte sich der Finanzen Verlag an der Tichys Einblick GmbH, in der die Meinungsseite tichyseinblick.de erscheint. Ab Oktober 2016 gab der Finanzen Verlag das gleichnamige Print-Magazin heraus.<ref>Tichys Einblick erscheint im Finanzen Verlag: presse-report Abgerufen am 25. Februar 2017</ref> Nachdem dessen Herausgeber Roland Tichy im Herbst 2020 wegen darin veröffentlichter sexistischer Ausfälle in die Kritik geraten war, schrieb der Betriebsrat des Verlags einen Brief an Verlagschef Werner, da die Belegschaft um den Ruf der Firma durch diese Beteiligung fürchtete. Werner begründete diese alleine mit finanziellen Interessen, kündigte aber an, dass man zukünftig noch aufmerksamer sein werde, um Aussagen „mit sexistischer oder rassistischer Konnotation“ zu vermeiden.<ref>Aurelie von Blazekovic: "Schande für den Journalismus". In: Süddeutsche Zeitung. 1. Oktober 2020, abgerufen am 20. Oktober 2020.</ref>
Im November 2021 übernahm die Börsenmedien AG den Verlag.<ref>Börsenmedien AG übernimmt Finanzen Verlag GmbH. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 25. August 2022; abgerufen am 25. August 2022. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Im September 2022 gab die Börsenmedien AG gibt den Zusammenschluss mit der Finanzen Verlag GmbH bekannt.<ref>https://www.boersenmedien.com/aktuelles/erfolgreiche-verschmelzung-der-finanzen-verlag-gmbh-auf-die-boersenmedien-ag--20316419.html</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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