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Finsternheim

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Finsternheim
Ortsgemeinde Bundenthal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Finsternheim 49° 6′ N, 7° 49′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 5′ 36″ N, 7° 48′ 37″ O
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Höhe: 190 m ü. NHN
Eingemeindung: 1834
Postleitzahl: 76891
Vorwahl: 06394
Finsternheim (Rheinland-Pfalz)
Finsternheim (Rheinland-Pfalz)
Lage von Finsternheim in Rheinland-Pfalz
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Friedhofstraße 2: Ehemalige Viehtränke und Waschbrunnen
Friedhofstraße 2: Ehemalige Viehtränke und Waschbrunnen

Finsternheim ist ein Ortsteil der Ortsgemeinde Bundenthal im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Bis 1834 war er eine selbständige Gemeinde.

Lage[Bearbeiten]

Finsternheim liegt im Wasgau im Südwesten des Siedlungsgebiets der Gemeinde Bundenthal am Ufer der sich vorbeischlängelnden Wieslauter.<ref>Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich bayerischen Rheinkreises. 1836, S. 234 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> In diesem Bereich befindet sich die Finsternheimer Straße. Eine räumliche Trennung zwischen Finsternheim und dem Kernort Bundenthal existiert nicht. Unmittelbar nördlich – ohne räumliche Trennung – schließt sich außerdem die bereits zu Rumbach gehörende Falkenmühle an.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde 1348 erstmals als „winsternheymer mark“ erwähnt.<ref>Ernst Christmann: Die Siedlungsnamen der Pfalz. Speyer 1952. Seite 154, Online</ref> Er gehörte als Teil eines Mundats zum Kloster Weißenburg, ab 1524 zum Hochstift Speyer und war den Fürstbischöfen von Speyer untertan.<ref>Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des königlich bayerischen Rheinkreises. 1836, S. 486 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Zeitweise gehörte es anteilig ebenso zu Pfalz-Zweibrücken.<ref>Theodor Gümbel: Die Geschichte der Protestantischen Kirche der Pfalz. 1885, S. 486 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Zwischen beiden Landesherrschaftsbereichen kam es oft zu Streitigkeiten. Ab 1755 gehörte das Dorf zur Pfarrei von Bundenthal.<ref>St. Peter und Paul. In: archion.de. 20. Mai 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>

Bis 1797 gehörte Finsternheim zur Vogtei Schlettenbach.<ref>Finsternheim im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> Im selben Jahr wurde der Ort durch ein französisches Dekret der benachbarten Mairie Bundenthal angeschlossen.<ref>Karl-Heinz Jung u. a.: Ortsgeschichte Bundenthal – Von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Hrsg.: Ortsgemeinde Bundenthal. Leimen 2022.</ref>

Von 1798 bis 1814 war der Ort Teil der Ersten Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Ersten Französischen Kaiserreichs. 1834 wurde er nach Bundenthal eingemeindet.<ref>Über Bundenthal. In: bundenthal-touristik.info. 20. Mai 2025, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref><ref>dahner-felsenland.net: Ortsgemeinde Bundenthal. Abgerufen am 1. Juni 2016.</ref> Von 1969 bis 1989 war er zusammen mit Bundenthal und Bruchweiler-Bärenbach Bestandteil der Ortsgemeinde Wieslautern.<ref name="GV2016p184">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref> Inzwischen wird Finsternheim nicht mehr als eigenständige Siedlung wahrgenommen.<ref>Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. In: statistischebibliothek.de. 1. Januar 2026, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>

2024 gab es zwei Erdrutsche im Einzugsgebiet des Ortes, weshalb dort eine Hangsicherung installiert wurde.<ref>Erdrutsche belasten die Gemeindekasse. In: rheinpfalz.de. 11. Juni 2024, abgerufen am 21. Mai 2026.</ref>

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Das Siedlungsgebiet von Finsternheim besteht aus der Finsternheimer Straße, der Friedhofstraße und der Wegelnburgstraße. Am südöstlichen Rand befindet sich der Bundenthaler Friedhof. Zwei Fachwerkhäuser in der Friedhofstraße stehen unter Denkmalschutz.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Südwestpfalz</ref>

An der Einmündung der Friedhofstraße in die Finsternheimer Straße steht ein gusseiserner, im Laufe der Zeit teilweise mit Sandstein verkleideter Brunnen. Laut großer Inschrift auf der vorderen Gussplatte wurde er 1909 errichtet. Damals war er Viehtränke und Waschbrunnen, in dem die Frauen die Wäsche wuschen. Im Herbst 2023 sanierten ihn acht Männer aus der Gemeinde in Eigenleistung, dichteten ihn ab und erneuerten unter anderem die Leitungen.<ref>Tolles Engagement: Bürger setzen alten Brunnen instand. In: .rheinpfalz.de. 8. Oktober 2023, abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Finsternheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />