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Florence Steurer

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Florence Steurer Vorlage:SportPicto
Datei:Florence Steurer 1968.jpg
Nation Frankreich Frankreich
Geburtstag 1. November 1949 (77 Jahre)
Geburtsort Lyon, Frankreich
Karriere
Disziplin Abfahrt, Riesenslalom,
Slalom, Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 1972
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
 Olympische Winterspiele
Bronze Sapporo 1972 Slalom
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Bronze Portillo 1966 Riesenslalom
Silber Gröden 1970 Kombination
Silber Sapporo 1972 Kombination
Bronze Sapporo 1972 Slalom
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 1967
 Einzel-Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 2. (1968/69)
 Abfahrtsweltcup 3. (1969/70)
 Riesenslalomweltcup 3. (1968)
 Slalomweltcup 2. (1968, 1971/72)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 0 2 4
 Riesenslalom 1 5 1
 Slalom 3 4 7
 

Florence Steurer (* 1. November 1949 in Lyon) ist eine ehemalige französische Skirennläuferin.

Karriere[Bearbeiten]

1966 gewann Steurer bereits bei ihrer ersten Weltmeisterschaftsteilnahme die Bronzemedaille im Riesenslalom. Mit der ersten Weltcupsaison 1967 konnte sie sich bereits in der Weltspitze etablieren. Ein Jahr später kam sie als Mitfavoritin – hatte sie doch am 18. Januar in Bad Gastein ihr erstes Weltcuprennen gewonnen – zu den Olympischen Winterspielen in Grenoble, verpasste hier aber knapp die Medaillenränge. Im Riesenslalom fehlte ihr nur eine Hundertstelsekunde auf die drittplatzierte Schweizerin Fernande Bochatay. Durch einen Ausfall im Slalom vergab sie zudem ihre Chance auf eine Medaille in der nur als Weltmeisterschaft gewerteten Kombination.

Am 1. März 1968 gewann Steurer den Slalom von Abetone mit einem Vorsprung von 3,00 Sekunden vor Annie Famose, dem bis dahin größten Vorsprung in einem Weltcupslalom überhaupt. Dieser Rekord hielt bis zum 28. November 2015, als die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin den Slalom von Aspen mit einem Vorsprung von 3,07 Sekunden auf Veronika Velez-Zuzulová gewann.<ref>Shiffrin gewinnt Aspen-Slalom mit Rekordvorsprung. derStandard.at, 28. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.</ref>

Die Weltcupsaison 1968/69 sollte für Steurer die erfolgreichste ihrer Karriere sein. Sie belegte in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter der Österreicherin Gertrud Gabl.

Bei den Weltmeisterschaften 1970 gewann Steurer die Silbermedaille in der Kombination hinter ihrer Teamkollegin Michèle Jacot.

Im darauffolgenden Winter konnte Steurer nicht an die Leistungen der Vorsaison anschließen. Sie erreichte lediglich zwei Podestplätze im Slalom. Auch die Saison 1971/72 verlief zu Beginn nicht nach Wunsch. Beim Saisonhöhepunkt, den Olympischen Winterspielen in Sapporo schlug Steurer jedoch zu. Nach einem enttäuschenden 23. Platz in der Abfahrt und Rang 6 im Riesenslalom gelang ihr mit Bronze im Slalom doch noch der Gewinn einer olympischen Medaille. Zudem gewann sie in der nicht-olympischen Kombination die Silbermedaille.

Nach der Saison 1971/72 beendete Steurer ihre aktive Karriere als Skirennläuferin. Sie heiratete ihren Teamkollegen Alain Penz.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Winterspiele[Bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 27 Podestplätze, davon 4 Siege
Datum Ort Land Disziplin
18. Januar 1968 Bad Gastein Österreich Slalom
10. März 1968 Abetone Italien Slalom
1. März 1969 Squaw Valley USA Riesenslalom
3. März 1972 Heavenly Valley USA Slalom

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • Französische Meisterin in der Abfahrt (1967, 1969)
  • Französische Meisterin im Slalom (1969)
  • Französische Meisterin in der Kombination (1969)

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Florence Steurer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>