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Iqaluit Airport

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Iqaluit Airport
Datei:Iqaluit Airport (7569272408).jpg
Iqaluit (Nunavut)
Iqaluit (Nunavut)
Iqaluit
Kenndaten
ICAO-Code CYFB
IATA-Code YFB
Koordinaten 63° 45′ 24″ N, 68° 33′ 22″ WKoordinaten: 63° 45′ 24″ N, 68° 33′ 22″ W
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Höhe über MSL 34 m  (112 ft)
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1,4 km nordwestlich von Iqaluit
Basisdaten
Betreiber Territorium Nunavut
Terminals 1
Passagiere 156.641<ref name="passengers">Table 401-0044 Air passenger traffic and flights annual (number). StatCan.gc.ca, abgerufen am 1. Mai 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (2015)
Flug-
bewegungen
20.178
Start- und Landebahn
17/35 2623 m × 61 m Asphalt
Datei:Airbus A380 in Iqaluit 02.jpg
Airbus A380 auf dem Flughafen Iqaluit

Der Iqaluit Airport (IATA-Code: YFB; ICAO-Code: CYFB) ist der Verkehrsflughafen der Stadt Iqaluit im Territorium Nunavut in Kanada. Der Flughafen ist ein Platz des National Airports Systems und befindet sich im Eigentum von Transport Canada.<ref name="NAS">List of airports owned by Transport Canada. Transport Canada, 17. Juni 2020, abgerufen am 22. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Betrieben wird er von der Regierung des Territoriums.<ref name="NAS" /> Bis 1987 hießen Flughafen und Stadt Frobisher Bay, daher auch der IATA-Code YFB und der ICAO-Code CYFB.

Es gibt einen regulären Flugbetrieb, beispielsweise nach Ottawa oder Montreal, aber auch kleinere Gemeinden und Siedlungen im Osten Nunavuts werden angeflogen. Außerdem ist der Flughafen Iqaluit eine Basis für Kampfflugzeuge des Typs McDonnell Douglas CF-18 Hornet der kanadischen Streitkräfte.<ref>New Cross-Polar Routes</ref><ref>Figure 3. Boeing-Conducted Airport Safety And Operational Assessments. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 29. Juni 2011; abgerufen am 16. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Der Flughafen verfügt über die notwendigen Grenzschutzeinrichtungen, um internationale Flüge abzufertigen. Ferner ist der Flughafen für Notlandungen entlang der polaren Routen vorgesehen.

Geschichte[Bearbeiten]

Militärische Nutzung[Bearbeiten]

Der Flughafen Iqaluit wurde als Frobisher Bay Air Force Base während der 1940er- und 1950er-Jahre erstellt; die Basis wurde von den Vereinigten Staaten und Kanada gemeinsam für Transporte genutzt. 1963 wurde der Stützpunkt geschlossen, der Flughafen wurde danach für den zivilen Luftverkehr genutzt.

Zivile Nutzung[Bearbeiten]

Seit den 1950er-Jahren war Frobisher Bay ein gerne genutzter Landeplatz für so genannte technische Stopps für Fluggesellschaften, welche den Nordatlantik überqueren. Wenn man von Glasgow-Prestwick oder Shannon Richtung Westen startete, bevorzugte man meist eine Route via Island, bzw. die Azoren nach Gander und weiter nach New York City oder woanders hin. Jedoch musste man auf Grund von schlechten Wettervorhersagen manchmal auf eine nördlichere Route (via Frobisher Bay) ausweichen. Zwischenzeitlich betrieb die Pan Am eine Basis in Frobisher Bay.

Mit der Einführung weiterer Langstreckenflugzeuge wurde Iqaluit von internationalen Flügen immer seltener angeflogen. Trotzdem war der Flughafen immer gut besucht, als regionaler Flughafen hatte er große Bedeutung.

Während der 1960er-Jahre wurde Frobisher Bay/Iqaluit hauptsächlich von Nordair von Montreal aus bedient. Gegen Ende des Jahrzehnts expandierte Bradley Air Services und zu Beginn der 1970er-Jahre wurden zahlreiche kleinere Siedlungen in der Arktis bedient und mit lebensnotwendigen Dingen und der Post versorgt.

In den 1980er-Jahren befand sich die kanadische Flugindustrie im Umbruch, da Air Canada und Canadian Airlines International zahlreiche regionale Fluggesellschaften aufkauften. Im Jahr 1977 kaufte Air Canada die Nordair, um sie 1984 an Canadian Airlines zu verkaufen. Zwischen 1985 und 1988 setzte die First Air weitere Boeing 727 auf den Strecken Montreal-Iqaluit bzw. Ottawa-Iqaluit ein. 1995 kaufte die First Air die kleine Fluggesellschaft Ptarmigan Airways, und 2000 wurde Canadian Airlines von Air Canada übernommen.

Infrastruktur[Bearbeiten]

  • 2 Hangars
  • 1 Terminal
  • 1 Hauptrollfeld
  • 3 Rampen
  • „Frobisher Bay Touchdown Service“

Im Terminal befinden sich:

Der Flughafen hat 30 Kurzzeitparkplätze.

Zwischenfälle[Bearbeiten]

Flugunfälle[Bearbeiten]

Datei:C-124C Globemaster II.jpg
Eine mit der 1955 verunglückten Maschine baugleiche Douglas C-124C Globemaster II
  • Am 29. August 1979 wurde eine de Havilland Canada DHC-6 Twin Otter der kanadischen Bradley Air Services (C-GROW) nahe dem Zielflughafen Frobisher Bay ins Gelände geflogen. Mit dem Flugzeug wurden an diesem Tag mehrere Flüge unter Sichtflugregeln nach Brevoort Island durchgeführt, 215 Kilometer östlich von Iqaluit. Beim dritten Rückflug wurden den Piloten tiefe Wolken in 400 Fuß (120 Meter) Höhe über dem Flughafen gemeldet. Die Maschine wurde 400 Meter östlich des Flughafens in nur 30 Meter Höhe ins Gelände geflogen. Alle 9 Insassen, 2 Besatzungsmitglieder und 7 Passagiere, wurden bei diesem CFIT (Controlled flight into terrain) getötet.<ref>Flugunfalldaten und -bericht DHC-6 C-GROW im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>
  • Am 3. Dezember 1998 wurde eine Hawker Siddeley 748 der kanadischen Bradley Air Services (C-FBNW) bei einem Startabbruch auf dem Flughafen Iqaluit irreparabel beschädigt.<ref>Richard J. Church: The Avro 748. Air-Britain Publishing, Staplefield, 2017, S. 201, ISBN 978-0-85130-492-2.</ref> Aufgrund von Beladefehlern des Lademeisters lag der Schwerpunkt des Flugzeugs deutlich weiter vorne als berechnet. Die dadurch benötigten höheren Kräfte am Steuer führten dazu, dass der Kapitän beim Rotieren nicht ausreichend stark zog und zu der irrigen Annahme kam, die Flugfähigkeit der Maschine sei beeinträchtigt. Obwohl die Entscheidungsgeschwindigkeit V1 für einen Startabbruch schon um rund 20 Knoten überschritten war, brach er den Start nur 530 Meter vor dem Startbahnende noch ab. Bei dessen Überrollen hatte das Flugzeug immer noch eine Geschwindigkeit von etwa 100 Knoten (185 km/h). Nach dem Zusammenbruch des Fahrwerks rutschte es noch 240 Meter auf dem Bauch über felsiges Gelände und wurde irreparabel beschädigt. Alle sieben Insassen, vier Besatzungsmitglieder und drei Passagiere, überlebten.<ref>Flugunfalldaten und -bericht HS 748 C-FBNW im Aviation Safety Network (englisch)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Außerplanmäßige Landungen[Bearbeiten]

In sehr seltenen Fällen landen Flüge wegen medizinischer oder technischer Probleme in Iqaluit zwischen.<ref name=ASN120273>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig CF-OOV Accident description.] Aviation Safety Network, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. August 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

  • Am 31. Mai 1996 landete eine Boeing 747 der britischen Virgin Atlantic Airways, die von London nach Los Angeles unterwegs war, unplanmäßig in Iqaluit, nachdem ein Passagier einen Herzinfarkt erlitten hatte. Dies war das erste Mal, dass ein Jumbo Jet in Iqaluit landete. Bei der Landung wurde eines der Triebwerke beschädigt, so dass 397 Passagiere in Iqaluit strandeten. Sie konnten nach 16 Stunden, in denen sie in einer nahe gelegenen Curlinghalle untergebracht waren, ihren Flug mit zwei von Virgin Atlantic gecharterten Flugzeugen fortsetzen. Das beschädigte Flugzeug konnte repariert werden und verließ Iqaluit vier Tage später, und auch der Passagier mit dem Herzinfarkt überlebte.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Unexpected Arctic stop for Brits, Yanks (Memento vom 27. September 2013 im Internet Archive)</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Iqaluit Airport – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang

Datei:Flag of Alberta.svg Alberta

Calgary • Edmonton

Datei:Flag of British Columbia.svg British Columbia

Kelowna • Prince George • Vancouver • Victoria

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YukonDatei:Flag of Yukon.svg Yukon

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