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Flugmeteorologie

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Datei:Darwin Airport Met Office.jpg
Das meteorologische Büro am Flughafen Darwin (Australien)

Die Flugmeteorologie ist das Teilgebiet der Meteorologie, das sich mit der Bereitstellung von für die Durchführung des Flugbetriebs relevanten meteorologischen Informationen und entsprechenden Wettervorhersagen beschäftigt. Dabei werden die Vorhersagemodelle der gewöhnlichen Meteorologie und der Höhenwetterkunde verwendet; die Vorhersagen werden speziell für Piloten zusammengestellt.

Wichtige Größen[Bearbeiten]

Folgende Größen sind von besonderer Bedeutung für die Flugmeteorologie:

Bereitstellungsformen[Bearbeiten]

International[Bearbeiten]

  • Die Bezeichnung SIGMET steht für Wettermeldungen, die für die Luftfahrt gefährliche Erscheinungen betreffen. In Deutschland werden sie durch die meteorologischen Regionalkontrollstellen in Bremen, Düsseldorf, Frankfurt und München auf UKW-Frequenzen ausgestrahlt.<ref name="Marten">Michael Marten: Flugfunk. Kommunikation und Navigation in der Luftfahrt. Grundlagen, Technik, Funkverkehr, Frequenzlisten. Baden-Baden 2005, ISBN 3-88180-624-5, S. 71 ff.</ref>
  • TAF-Meldungen enthalten Wettervorhersagen für größere Flugplätze.
  • GAMET ist die Gebietsvorhersage für Flüge in niedrigeren Höhen und stellt eine Ergänzung zur GAFOR dar.<ref name="Marten" />
  • AIRMET-Meldungen enthalten Warnungen vor für die Luftfahrt gefährlichen Wettererscheinungen im Unteren Luftraum. Sie werden bei Bedarf ausgegeben.<ref name="Marten" />

Deutschlandbezogen[Bearbeiten]

Der Flugwetterberatungsdienst (Aeronautical Meteorological Forecast Service, AMFS) wird in Deutschland von den Luftfahrberatungszentralen des Deutschen Wetterdienstes, die sich in Frankfurt, Essen, Hamburg, Berlin und München befinden, ausgeübt.<ref name="Marten" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />